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Pressespiegel: Tierschutzfälle, Vermittlungshunde und Pferdewohl im Fokus
krankes Schaf nach Tierschutz-Einsatz im Unterallgäu getötet
Die Polizei und das Unterallgäuer Veterinäramt sind am Sonntagvormittag zu einer Schafweide ausgerückt. Nach Angaben der Augsburger Allgemeinen wurde ein krankes Schaf eingeschläfert und soll nun untersucht werden.
Auf den Fall aufmerksam gemacht hat der Tierschützer Philipp Hörmann, der maßgeblich den Tierskandal in Bad Grönenbach aufgedeckt hat. Weitere Einzelheiten zu den Hintergründen und zum Ergebnis der Untersuchung lagen in dem vorliegenden Bericht nicht vor.
Zusammenfassung: Polizei und Veterinäramt waren auf einer Schafweide im Unterallgäu im Einsatz. Ein krankes Schaf wurde getötet und soll untersucht werden.
Floofer wird als sanfter Tierschutz-Rüde vorgestellt
Auf Deine Tierwelt wird der Hund Floofer unter dem Titel „Sanft, liebenswert - Tierschutz-Rüde Floofer“ zur Vermittlung vorgestellt. Das Inserat führt ihn als jungen Hund und nennt als Anbieter Tierschutz mit geprüfter Identität.
Die Anzeige enthält außerdem allgemeine Hinweise für den Hundekauf. Dazu gehören Fragen nach dem Verhältnis zwischen Züchter und Tieren, nach dem Muttertier, den Haltungsbedingungen, dem Gesundheitszustand sowie nach einer seriösen Übergabe.
- Die Beziehung zwischen Züchter und Tieren sollte vertraut wirken.
- Das Muttertier sollte vor Ort angesehen werden können.
- Schlafplatz, Auslauf und Sauberkeit der Umgebung werden als wichtige Punkte genannt.
- Der Gesundheitszustand sowie Impfungen und Entwurmungen sollen geprüft werden.
- Welpen sollten nicht an einer Raststätte aus einem Kofferraum heraus übergeben werden.
Zusammenfassung: Floofer wird als junger, sanfter und liebenswerter Tierschutz-Rüde angeboten. Das Inserat verbindet die Vermittlung mit Hinweisen zum Schutz vor unseriösen Verkäufern.
Veterinäramt bestätigt Mängel auf Hof im Wasserburger Land
Im Wasserburger Land hat die Tierrechtsorganisation PETA Strafanzeige gegen den Betreiber eines Hofs erstattet. Wie Rosenheim24 berichtet, bezog sich die Anzeige auf den Verdacht mutmaßlicher Tierquälerei und auf Vorwürfe zu den Zuständen im Stall.
PETA erklärte, die Zustände hätten sich über Monate stetig verschlechtert. Ein Hinweisgeber soll Rinder in einem sogenannten Kurzstand dokumentiert haben, die angebunden und mit Kot beschmutzt gewesen seien.
Das Veterinäramt beim Landratsamt Rosenheim bestätigte nach Angaben von Pressesprecher Michael Fischer „Mängel in der Tierhaltung“. Genannt wurden verschmutzte Tiere, defekte Tränken und ein angebundenes Kalb.
Die deutsche Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung schreibt laut dem Bericht vor, dass Kälber grundsätzlich nicht angebunden oder fixiert werden dürfen. Eine Ausnahme gilt demnach, wenn das junge Tier längstens für eine Stunde im Rahmen der Fütterung angebunden wird; die Vorrichtungen müssen dabei so beschaffen sein, dass sie den Kälbern keine Schmerzen oder vermeidbare Schäden bereiten und ausreichende Bewegungsfreiheit gewährleisten.
„Mängel in der Tierhaltung“
Das Veterinäramt leitete ein Bußgeldverfahren gegen den Hofbetreiber ein. Das Bußgeld beträgt laut Fischer etwa 500 Euro. Zusätzlich ist seit dem 13. Juli bei der Staatsanwaltschaft Traunstein die Straf- und Ordnungswidrigkeitenanzeige von PETA wegen möglicher Verstöße gegen das Tierschutzgesetz anhängig.
PETA forderte außerdem die Bundesregierung auf, ein ausdrückliches Verbot der Anbindehaltung von Rindern für ganz Deutschland zu erlassen. Darüber hinaus verlangte die Organisation einen Ausstieg aus der tierhaltenden Landwirtschaft.
| Vorwurf und Feststellungen | Angaben aus dem Bericht |
| Festgestellte Mängel | Verschmutzte Tiere und defekte Tränken |
| Besonderer Befund | Ein angebundenes Kalb |
| Bußgeld | etwa 500 Euro |
| Anzeige bei der Staatsanwaltschaft | seit dem 13. Juli |
Zusammenfassung: Das Veterinäramt bestätigte Mängel auf dem Hof und leitete ein Bußgeldverfahren ein. PETA erstattete zusätzlich Straf- und Ordnungswidrigkeitenanzeige; das genannte Bußgeld beträgt etwa 500 Euro.
zwei Hunde bei Hitze aus einem Auto in Passau befreit
Auf einer Rastanlage in Passau hat die Polizei zwei Hunde aus einem überhitzten Auto gerettet. Die Tiere seien bereits gesundheitlich angeschlagen gewesen, teilte die Polizei mit; darüber berichtete die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur.
Die Beamten schlugen die Seitenscheibe des Wagens ein, versorgten die Hunde mit Wasser und übergaben sie anschließend einem Tierheim. Gegen die 25 und 43 Jahre alten Hundehalter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.
Die Polizei warnte eindringlich davor, Kinder und Hunde auch nur kurzzeitig in abgestellten Fahrzeugen zu lassen. Bei höheren Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung könnten bereits nach wenigen Minuten Werte von mehr als 40 Grad im Innenraum erreicht werden.
| Ort | Rastanlage in Passau |
| Alter der Hundehalter | 25 und 43 Jahre |
| Temperaturwarnung | mehr als 40 Grad im Innenraum |
Zusammenfassung: Zwei gesundheitlich angeschlagene Hunde wurden aus einem überhitzten Auto befreit und einem Tierheim übergeben. Gegen die 25 und 43 Jahre alten Halter wird ermittelt.
Tierschutz-Graffitis vor der Reit-WM in Aachen
Kurz vor Beginn der Reit-WM in Aachen haben Unbekannte Hindernisse und Tribünenteile im Sportpark Soers besprüht. Der Aachen-Laurensberger Rennverein erstattete nach Angaben von Antenne AC Anzeige bei der Polizei.
Laut Polizei waren die Unbekannten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zwischen halb elf abends und halb sieben morgens auf dem Gelände. Der Veranstalter erklärte, Kritik und Diskussionen seien jederzeit möglich, Vandalismus und Hausfriedensbruch würden jedoch nicht akzeptiert.
Gleichzeitig stellte der Aachen-Laurensberger Rennverein das Pferdewohl in den Mittelpunkt. Dazu gehören laut Bericht neue Ställe mit größeren Boxen und moderne Belüftungssysteme. Wissenschaftler begleiten die WM und untersuchen das Wohlbefinden der Pferde.
Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen. Hinweise nimmt sie unter der 0241-9577 35301 oder außerhalb der Bürozeiten unter der 0241-9577 34210 entgegen.
Zusammenfassung: Vor der Reit-WM wurden Anlagen im Sportpark Soers mit Graffitis besprüht. Der Veranstalter verweist zugleich auf Maßnahmen für das Pferdewohl und eine wissenschaftliche Begleitung der Veranstaltung.
Linda sucht ein Zuhause
Die Mischlingshündin Linda wird auf Deine Tierwelt unter dem Titel „Die scheue Linda möchte endlich leben!“ vorgestellt. Das Inserat ist als Angebot des Partners Tiervermittlung.de gekennzeichnet und führt die Hündin im Bereich der Mischlingshündinnen aus dem Tierschutz.
Konkrete Angaben zu Lindas Alter, ihrem Aufenthaltsort oder weiteren Eigenschaften enthielt der vorliegende Anzeigentext nicht. Auch hier verweist die Plattform auf allgemeine Hinweise zur Prüfung von Haltung, Gesundheit und Übergabe bei der Vermittlung von Hunden.
Zusammenfassung: Linda wird als scheue Mischlingshündin aus dem Tierschutz zur Vermittlung vorgestellt. Die Anzeige stammt aus einem Angebot des Partners Tiervermittlung.de.
Quellen:
- Polizei ermittelt nach Tierschutz-Einsatz: Krankes Schaf wird getötet und nun untersucht
- Sanft, liebenswert - Tierschutz-Rüde Floofer
- Verstöße gegen Tierschutz auf Hof im Wasserburger Land? Das sagt das Veterinäramt zu PETA-Vorwürfen
- Tierschutz - Zwei Hunde bei Hitze aus Auto befreit - Bayern
- Tierschutz-Graffitis im Sportpark Soers
- Die scheue Linda möchte endlich leben! (Beltheim) - Mischlingshündinnen (Tierschutz)












