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Pressespiegel: Tierschutz zwischen Gericht, Vermittlung und öffentlichem Protest
Gerichtliche Fälle zeigen die besondere Stellung von Haustieren
Unter dem Titel „Tierschutz: Herztropfen für Kater Emil“ berichtet DIE ZEIT über mehrere Gerichts- und Erbfälle, in denen Tiere im Mittelpunkt stehen. Der Beitrag beschreibt, dass Verfahren rund um Haustiere häufig gesellschaftliche Prioritäten und zwischenmenschliche Konflikte sichtbar machen.
Als Beispiel nennt der Artikel die Verteilung von Bußgeldern durch die Brandenburger Justiz. Der Tierschutzverein Cottbus erhielt 6.780 Euro, während die Tafel in Cottbus keine Zuwendung bekam. Für die Tiere im Tierheim Schwedt wurden 2.060 Euro festgesetzt, die städtische Bertolt-Brecht-Grundschule erhielt 500 Euro. Das Hospiz Neuruppin, der Verein „Krebskranke Kinder in Not“ und der Angermünder Stadtchor gingen leer aus. Der Hundesportverein Oderland erhielt 2.500 Euro.
Darüber hinaus schildert DIE ZEIT einen Streit um ein krankes Pferd, dessen Verkäuferin eine schwere Vorerkrankung verschwiegen hatte. Nach dem Tod des Tieres einigten sich die Parteien gegen Zahlung von 18.000 Euro; das Verfahren wurde eingestellt.
Ein weiterer Fall betraf den entführten Hund Runa. Die frühere Besitzerin forderte das Tier per einstweiliger Verfügung zurück, worauf der Ex-Partner seinen Widerspruch schließlich zurücknahm.
Auch die Aufteilung der Verantwortung für drei Katzen nach einer Trennung wurde vor Gericht behandelt. Das Gericht bestätigte den vereinbarten Unterhalt für zwei Tiere. Der Beitrag kommt zu dem Schluss, dass Tierliebe menschliche Konflikte oftmals eher offenlegt als überwindet.
| Im Beitrag genannte Zuwendung | Betrag |
|---|---|
| Tierschutzverein Cottbus | 6.780 Euro |
| Tierheim Schwedt | 2.060 Euro |
| Bertolt-Brecht-Grundschule | 500 Euro |
| Hundesportverein Oderland | 2.500 Euro |
| Einigung im Pferdefall | 18.000 Euro |
Zusammenfassung: DIE ZEIT zeigt anhand von Fällen um Pferd, Hund und Katzen sowie anhand der Bußgeldverteilung in Brandenburg, wie stark Tiere gerichtliche Entscheidungen und gesellschaftliche Wertvorstellungen prägen.
Teide wird über eine Tiervermittlungsanzeige vorgestellt
Auf Deine Tierwelt wird unter dem Titel „Teide - ein toller Kerl!“ ein Hund aus dem Tierheim beziehungsweise Tierschutz vorgestellt. Die Anzeige wird als Angebot des Partners „Tiervermittlung.de“ gekennzeichnet.
Die Plattform verbindet die Vermittlungsanzeige mit Hinweisen zum Hundekauf. Interessierte sollen darauf achten, ob die Beziehung zwischen Züchter und Tieren vertraut wirkt und ob der Züchter sich für die neue Umgebung des Tieres interessiert. Außerdem sollte das Muttertier vor Ort angeschaut werden können.
Zu den weiteren Prüfpunkten gehören Schlafplatz, Auslauf und der Zustand der Wohnung. Auch der Gesundheitszustand der Welpen und der Mutter, Impfungen und Entwurmungen werden als wichtige Aspekte genannt.
- Die Mutter der Welpen sollte vor Ort sein und angeschaut werden können.
- Die Haltung sollte über Schlafplatz, Auslauf und eine saubere Wohnung verfügen.
- Der Gesamteindruck der Welpen und der Mutter sollte gesund und wohlgenährt sein.
- Die Tiere sollten geimpft und entwurmt sein.
- Welpen sollten nicht an einer Raststätte aus dem Kofferraum gekauft werden.
Zusammenfassung: Die Anzeige auf Deine Tierwelt stellt Teide als Tierheim- beziehungsweise Tierschutzhund vor und hebt zugleich Prüfkriterien für einen verantwortungsvollen Hundekauf hervor.
Galgomarsch in Mainz soll auf Tierschutz aufmerksam machen
merkurist.de berichtet über den geplanten Galgomarsch in Mainz. Die Hundedemonstration soll am nächsten Samstag, dem 26. September, stattfinden; die Organisatorinnen erwarten erneut eine große Beteiligung.
Von 12 bis 16 Uhr sind ein Tierschutzfest auf dem Gutenbergplatz und ein Protestmarsch vorgesehen. Im vergangenen Jahr nahmen rund 1000 Menschen mit etwa 2000 Hunden an dem Marsch teil.
Im Mittelpunkt stehen die Lebensbedingungen von Jagd-, Arbeits- und Gebrauchshunden in Spanien, Deutschland und ganz Europa. Auch der Schutz von Wölfen gehört zu den zentralen Themen. Die Demonstrierenden fordern strengere Tierschutzgesetze.
Das Tierschutzfest soll außerdem über seriöse Tierschutzarbeit informieren und diese dem kommerziellen Welpenhandel sowie der Tierquälerei gegenüberstellen. Vor Ort werden regionale Tierheime aus Mainz, Wiesbaden und Darmstadt, Initiativen für bestimmte Hunderassen, Tiersicherungs-Teams und Wolfsschutz Deutschland erwartet.
Neben dem Demonstrationszug durch die Stadt sind Redebeiträge und Live-Vorführungen geplant. Dazu gehört beispielsweise eine Vorführung zur tierschutzgerechten Sicherung entlaufener Hunde.
| Angabe | Details |
|---|---|
| Veranstaltung | Galgomarsch |
| Datum | 26. September |
| Zeitraum des Tierschutzfests | 12 bis 16 Uhr |
| Teilnahme im vergangenen Jahr | rund 1000 Menschen mit etwa 2000 Hunden |
Zusammenfassung: Der Galgomarsch in Mainz verbindet Demonstration und Tierschutzfest. Thematisiert werden die Situation von Jagd-, Arbeits- und Gebrauchshunden, der Wolfsschutz sowie Forderungen nach strengeren Tierschutzgesetzen.
Katzenhaus Halberstadt bittet um Helfer und Spenden
Die Volksstimme berichtet, dass das Katzenhaus Halberstadt zunehmend an seine Grenzen stößt. Der Tierschutzverein bittet um Spenden und praktische Unterstützung, weil immer mehr verletzte und kranke Katzen aufgenommen werden.
Zurzeit befinden sich 56 Katzen im Katzenhaus, wie der stellvertretende Vereinsvorsitzende Bernd Schupraß berichtet. Zwar handele es sich nicht um die extremste Belegung, dennoch stelle die Zahl eine Herausforderung für die Mitglieder des Halberstädter Tierschutzvereins und engagierte Katzenfreunde dar.
Nach Angaben des Vereins kommen zunehmend Tiere in einem schlechten gesundheitlichen Zustand in das Katzenhaus. Die notwendige Versorgung belastet die vorhandenen Kräfte und macht zusätzliche Hilfe erforderlich.
Zusammenfassung: Im Katzenhaus Halberstadt werden zurzeit 56 Katzen versorgt. Wegen der steigenden Zahl verletzter und kranker Tiere bittet der Tierschutzverein um Spenden und praktische Unterstützung.
Flugblattfall aus Kleinenbremen endet nach sechs Jahren
Das Mindener Tageblatt berichtet über den Abschluss eines ungewöhnlichen juristischen Falls aus Kleinenbremen. Nach sechs Jahren endete der Rechtsstreit vor dem Landgericht Bielefeld; der Fall betraf Flugblätter mit rassistischem Inhalt, die im Juli 2020 verteilt worden waren.
Der Angeklagte und sein Verteidiger Thomas Sack waren im gleichen Fall gleich dreimal mit einer Revision erfolgreich. Nach Darstellung des Mindener Tageblatts hielten die Urteilsbegründungen bis zuletzt nicht stand.
Der Titel des Berichts verweist außerdem auf eine Zahlung von 1.000 Euro an den Tierschutz. Damit verbindet der Artikel den Abschluss des juristischen Verfahrens mit einer Zuwendung zugunsten des Tierschutzes.
Der Beitrag wurde am 20.09.2026 um 17:30 Uhr veröffentlicht. Als Autor wird Thomas Lieske genannt.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Dauer des Verfahrens | sechs Jahre |
| Anzahl erfolgreicher Revisionen | Drei |
| Verteilung der Flugblätter | Juli 2020 |
| Zuwendung an den Tierschutz | 1.000 Euro |
| Veröffentlichung | 20.09.2026, 17:30 Uhr |
Zusammenfassung: Der Flugblattfall aus Kleinenbremen wurde nach sechs Jahren beendet. Drei Revisionen waren erfolgreich; außerdem wurde eine Zahlung von 1.000 Euro an den Tierschutz genannt.
Quellen:
- Tierschutz: Herztropfen für Kater Emil
- Teide - ein toller Kerl! (Bochum) - Rassehunde aus dem Tierheim / Tierschutz
- Mit Hunderten Hunden durch Mainz: Demo für mehr Tierschutz geplant
- Tierschutz im Harz: Ausgesetzt, verletzt, krank: Katzenhaus Halberstadt sucht Helfer und Spender
- Drei erfolgreiche Revisionen, 1.000 Euro an den Tierschutz: Flugblattfall aus Kleinenbremen beendet
- Ronald - großer Bub mit riesigem Herz (Güglingen) - Mischlingshunde (Tierschutz)




















