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Tierschutz-News: Kritik an Polizeipferden, Petitionen und neue Tierhilfen

KI-generiert
25.08.2026 155 mal gelesen 6 Kommentare

Polizeipferde bei Fußballkrawallen in der Kritik

Beim Fußball-Derby zwischen Mannheim und Kaiserslautern waren Polizeipferde Teil des Einsatzes. Nach Angaben von SZ.de ritt die Polizei mit vier Pferden durch Qualm und Böller, während Fans die Tiere mit Pyrotechnik beschossen.

Die Tierrechts-Organisation Peta erstattete am Montag Anzeige beim Veterinäramt Mannheim. Die Anzeige richtet sich laut Quelle sowohl gegen die „Pyrotechnik-Werfer“ als auch gegen die Polizei. Peta bezeichnete den Einsatz als „völlig sinnlos“ und kritisierte, dass die Tiere unnötig in Gefahr gebracht worden seien.

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„Die sensiblen Fluchttiere als Abschreckung zu benutzen, ist moralisch einfach nicht vertretbar.“

Zusammenfassung: Beim Derby waren vier Polizeipferde Qualm, Böllern und Pyrotechnik ausgesetzt. Peta fordert Konsequenzen und kritisiert neben den Randalierern auch den Einsatz der Pferde.

Deux wird als agiler und lernwilliger Welpe vorgestellt

Auf Deine Tierwelt wird der Hund Deux als „agil, lernwillig, freundlich“ vorgestellt. Das Angebot ist dem Bereich „Welpe bis 50cm ausgew. (Tierschutz)“ zugeordnet und wird über den Partner Tiervermittlung.de bereitgestellt.

Die Anzeige enthält außerdem Hinweise für den Hundekauf. Interessierte sollen unter anderem darauf achten, ob die Beziehung zwischen Züchter und Tieren vertraut wirkt, ob das Muttertier vor Ort angeschaut werden kann und ob die Tiere einen Schlafplatz sowie Auslauf haben.

  • Die Mutter des Welpen sollte vor Ort sein und angeschaut werden können.
  • Die Haltung sollte einen Schlafplatz und Auslauf bieten.
  • Wohnung und Umfeld sollten sauber sein.
  • Der Welpe und das Muttertier sollten gesund und wohlgenährt wirken.
  • Es sollte geprüft werden, ob die Welpen geimpft und entwurmt sind.
  • Eine Übergabe an einer Raststätte aus dem Kofferraum wird ausdrücklich abgelehnt.

Zusammenfassung: Deux wird als freundlicher, agiler und lernwilliger Tierschutz-Welpe beschrieben. Die begleitenden Hinweise stellen die Prüfung von Haltung, Gesundheit, Muttertier und Übergabe in den Mittelpunkt.

Petition in Hamburg fordert unabhängige Stimme für den Tierschutz

Eine auf openPetition veröffentlichte Petition fordert die Einrichtung einer fachlich und institutionell unabhängigen Landestierschutzbeauftragten beziehungsweise eines unabhängigen Landestierschutzbeauftragten in Hamburg. Die Petition ist an die Bürgerschaft Hamburg, Eingabenausschuss, gerichtet und verweist darauf, dass Tiere gegenüber Politik und Behörden keine eigene Stimme hätten.

Als Beispiele für Handlungsbedarf nennt der Petitionstext Stadttauben und Wildtiere, Haustiere, Tiere in Tierheimen, in der Landwirtschaft und in Zoos. Überlastete Tierheime, stark geforderte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie der bürokratische Streit um Trinkwasser für Stadttauben und Wildtiere während Hitzeperioden werden als Hinweise auf eine bestehende Lücke beschrieben.

Die geforderte Stelle soll als unabhängige Anlaufstelle für Bürgerinnen, Bürger und Tierschutzorganisationen dienen. Außerdem soll sie Missstände aufgreifen, Tierschutzbelange frühzeitig in politische und administrative Entscheidungen einbringen und die Zusammenarbeit zwischen Politik, Behörden, Wissenschaft und Tierschutzorganisationen stärken.

Nach Angaben der Quelle ersetzt die geforderte Stelle weder bestehende Behörden noch den Tierschutzbeirat. Die Petition wurde am 08/23/2026 gestartet, die Sammlung endet am 02/22/2027. Zum angegebenen Stand weist sie 61 Unterschriften aus.

PetitionHamburg braucht eine unabhängige Stimme für den Tierschutz
Gestartet08/23/2026
Sammlung endet02/22/2027
RegionHamburg
Unterschriften61

Als Anlass werden unter anderem verendete Tauben im Hamburger City-Tunnel in Altona genannt, die Tierschützer als „Taubenfriedhof“ bezeichnet hätten. Außerdem schildert der Petitionstext eigene Erfahrungen mit unterschiedlichen Zuständigkeiten, bürokratischen Hürden und widersprüchlichen Auffassungen bei der Frage, ob Stadttauben und andere Tiere während Hitzeperioden mit Trinkwasser versorgt werden dürfen.

Zusammenfassung: Die Petition verlangt eine unabhängige tierschutzfachliche Anlaufstelle in Hamburg. Sie wurde am 08/23/2026 gestartet, endet am 02/22/2027 und weist 61 Unterschriften aus.

Tiergehege Reuden bietet auch betagten Tieren ein Zuhause

Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet über das Tiergehege Reuden vor den Toren von Reuden. Dort haben auch betagte Pferde, Esel, Ziegen und Hühner ihren Platz.

Das Tiergehege besteht laut Quelle seit vier Jahrzehnten und hat in dieser Zeit sein Gesicht mehrfach verändert. Den Betreibern gehen die Ideen dem Bericht zufolge nicht aus, zugleich gibt es Anlass zum Feiern.

Bei einer Geburtstagsfeier mussten Rebecca Hübsch und weitere Mitstreiter des Tierschutzvereins Zörbig mit Regenschauern umgehen. Die Tierfreunde trotzten dem Wetter im Tiergehege Reuden mit Improvisationstalent.

Zusammenfassung: Das Tiergehege Reuden besteht seit vier Jahrzehnten und bietet unter anderem betagten Pferden, Eseln, Ziegen und Hühnern einen Platz. Eine Geburtstagsfeier wurde trotz Regenschauern mit Improvisation durchgeführt.

Lesermeinung fordert Ehrlichkeit und Transparenz im Tierschutz

In einer Lesermeinung der Neuen Presse Coburg steht das Tierheim Kronach im Mittelpunkt. Unter der Überschrift „Tierschutz braucht ehrliche Arbeit und Transparenz“ wird die sogenannte „Katzenflut“ im Kronacher Tierheim thematisiert.

Die Leserin Carla Fischer aus Sonnefeld beklagt laut Quelle, dass das Tierheim in Bezug auf seine Belegung ein widersprüchliches Bild zeichne. Ihre Zuschrift wurde als Leserbrief an die Redaktion veröffentlicht.

Zusammenfassung: Die Lesermeinung beschäftigt sich mit der Belegung des Kronacher Tierheims und der dortigen „Katzenflut“. Gefordert werden ehrliche Arbeit und Transparenz.

Herbstfest im Cat Cottage angekündigt

noz.de kündigt unter dem Titel „Save the Date: Herbstfest auf dem Cat Cottage“ eine Veranstaltung zugunsten von Tierschutz und Geselligkeit an. Das Herbstfest soll im Cat Cottage in Bissendorf stattfinden.

Die Meldung ist dem lokalen Bereich „Wallenhorst, Belm & Bissendorf“ sowie dem Format „Wir von hier“ zugeordnet. Weitere nutzbare Angaben zum Termin oder zum Ablauf des Festes enthält die vorliegende Quelle nicht.

Zusammenfassung: Im Cat Cottage in Bissendorf ist ein Herbstfest mit Bezug zu Tierschutz und Spaß angekündigt. Die Meldung stammt von noz.de.

Quellen:

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Beim Thema Polizeipferde bin ich ehrlich gesagt ziemlich hin- und hergerissen. Dass die Leute mit Böllern und Pyrotechnik auf Tiere schießen, ist natürlich völlig daneben und muss Konsequenzen haben. Gleichzeitig frage ich mich aber schon, warum man ausgerechnet Fluchttiere in so eine aufgeheizte Situation schickt. Ein Pferd kann ja nicht verstehen, warum plötzlich Rauch, Knall und Geschrei um es herum sind. Da sollte es doch andere Möglichkeiten geben, die Menge zurückzudrängen.

Die Hinweise zur Vermittlung von Deux finde ich dagegen sehr wichtig, gerade weil beim Welpenkauf immer noch viel zu viele Menschen nur auf süße Fotos und den Preis schauen. Muttertier sehen, Haltung prüfen und keine Übergabe irgendwo auf einem Parkplatz oder an einer Raststätte – eigentlich selbstverständlich, aber offenbar muss man es immer wieder sagen. Hoffentlich findet der Kleine ein gutes Zuhause und nicht jemanden, der nach drei Monaten merkt, dass ein Hund Arbeit macht.

Die Petition in Hamburg halte ich grundsätzlich für sinnvoll. 61 Unterschriften sind bisher zwar noch nicht gerade eine riesige Welle, aber irgendwo muss man ja anfangen. Besonders bei Themen wie Stadttauben oder überfüllten Tierheimen scheint sich oft niemand richtig zuständig zu fühlen. Dann wird von einer Stelle zur nächsten verwiesen und am Ende passiert wenig. Eine unabhängige Anlaufstelle könnte da zumindest mehr Überblick und öffentlichen Druck schaffen. Wichtig wäre nur, dass daraus kein weiterer Bürokratieposten wird, sondern jemand wirklich etwas bewegen kann und auch den Mut hat, Behörden oder Politik zu kritisieren.

Das Tiergehege in Reuden klingt nach einem schönen Beispiel dafür, dass Tierschutz nicht immer spektakulär sein muss. Alten Pferden, Eseln oder Hühnern ein ruhiges Zuhause zu geben, ist vielleicht keine große Schlagzeile, aber für die Tiere bedeutet es alles. Und dass dort trotz Regenschauern gefeiert und improvisiert wurde, passt irgendwie zum Ehrenamt: Man macht weiter, auch wenn das Wetter oder das Budget nicht mitspielen.

Beim Kronacher Tierheim finde ich den Ruf nach Transparenz ebenfalls nachvollziehbar. Gerade Tierheime leben von Spenden und Vertrauen. Wenn bei der Belegung widersprüchliche Aussagen im Raum stehen, sollte man das offen erklären, statt die Leute im Unklaren zu lassen. Transparenz heißt ja nicht, dass jede Kritik automatisch stimmt, sondern dass man Zahlen, Abläufe und Probleme nachvollziehbar darlegt. Am Ende wollen die meisten Unterstützer doch einfach wissen, wofür ihr Geld eingesetzt wird und ob den Tieren geholfen wird.

Und so ein Herbstfest im Cat Cottage klingt eigentlich ganz nett. Solche Veranstaltungen bringen vielleicht auch Menschen mit Tierschutz in Kontakt, die bisher wenig damit zu tun hatten. Hoffentlich stehen bald noch genauere Infos zum Termin und Ablauf dabei – dann kann man sich das schon mal vormerken. ашықәс
Gerade bei Tierheimen sollte man Kritik nicht vorschnell abtun, sondern sachlich beantworten, damit Spender und Helfer Vertrauen behalten.
Dass ein Tiergehege seit vier Jahrzehnten auch alten und oft abgeschobenen Tieren ein Zuhause gibt, verdient wirklich Respekt. Gerade solche langfristige Arbeit sieht man leider viel zu selten, und dass die Helfer beim Fest trotz Regenschauern nicht gleich aufgegeben haben, sagt einiges über ihr Engagement aus.
Zum Kronacher Tierheim würde mich vor allem interessieren, wie die widersprüchlichen Angaben zur Belegung überhaupt entstanden sind. Bevor man sich ein Urteil bildet, sollten die Verantwortlichen die Zahlen und Hintergründe offenlegen – gerade bei Spenden ist Vertrauen schließlich die halbe Miete.
Ein Punkt, der mir in den bisherigen Kommentaren noch fehlt, ist die Frage, wie man solche Tierschutzthemen überhaupt dauerhaft aus der reinen Empörung herausbekommt. Bei den Polizeipferden wird jetzt verständlicherweise über diesen konkreten Einsatz diskutiert, aber eigentlich müsste man vorher klare Regeln haben: In welchen Situationen dürfen Pferde eingesetzt werden, wer entscheidet das vor Ort und ab welchem Punkt werden die Tiere wieder abgezogen? Nachher Anzeige zu erstatten ist wichtig, ersetzt aber keine vernünftige Einsatzplanung. Und bei den Fans sollte man nicht so tun, als wären Böller und Pyrotechnik plötzlich ein Kavaliersdelikt, nur weil gleichzeitig die Polizei kritisiert wird. Beides kann falsch sein.

Auch bei Deux finde ich interessant, dass solche Hinweise zwar jedes Mal genannt werden, aber offenbar trotzdem noch nötig sind. Vielleicht müsste man viel stärker darüber sprechen, was nach der Übergabe passiert. Ein Welpe braucht nicht nur Impfungen und einen sauberen Schlafplatz, sondern auch Zeit, Geduld, Erziehung und Geld. Gerade bei Hunden, die als besonders freundlich oder lernwillig beschrieben werden, entsteht schnell der Eindruck, sie würden sich quasi von selbst erziehen. Das ist natürlich Quatsch. Ein agiler Hund kann im Alltag auch anstrengend sein, wenn man seine Energie nicht auffängt. Hoffentlich wird bei der Vermittlung deshalb nicht nur geschaut, wer den Kleinen süß findet, sondern wer wirklich zu ihm passt.

Bei der Hamburger Petition beschäftigt mich vor allem das Beispiel mit dem Trinkwasser. Es ist doch absurd, wenn Menschen helfen wollen und dann an unterschiedlichen Zuständigkeiten oder unklaren Regeln scheitern. Natürlich muss man auch darauf achten, dass Wasserstellen hygienisch bleiben und keine anderen Probleme verursachen. Aber zwischen „blind alles erlauben“ und „erst einmal grundsätzlich ablehnen“ sollte es eigentlich einen vernünftigen Weg geben. Genau da könnte eine unabhängige Stelle hilfreich sein: nicht als zusätzliche Behörde, die noch mehr Formulare produziert, sondern als jemand, der solche Fälle bündelt und verständlich erklärt. Gerade für Ehrenamtliche ist es frustrierend, wenn sie sich durch mehrere Ämter telefonieren müssen und am Ende trotzdem keine klare Antwort bekommen.

Was mir bei solchen unabhängigen Beauftragten allerdings wichtig wäre: Sie müssten ausreichend Rechte, Zeit und Fachpersonal haben. Ein schöner Titel und ein Büro reichen nicht. Wenn die Person nur Empfehlungen aussprechen darf, die anschließend niemand beachten muss, ändert sich wahrscheinlich wenig. Andererseits kann so eine Stelle auch nicht jedes Tierheimproblem lösen. Dafür braucht es weiterhin Kommunen, Veterinärämter, Tierheime und natürlich Menschen, die Verantwortung übernehmen. Trotzdem wäre eine zentrale Stimme ein Schritt, damit Tierschutz nicht immer nur dann auf der Tagesordnung landet, wenn gerade ein besonders schlimmer Fall öffentlich wird.

Beim Tiergehege Reuden finde ich den langfristigen Ansatz bemerkenswert. Vierzig Jahre sind im Tierschutz eine lange Zeit, besonders wenn man Tiere aufnimmt, die älter sind und vielleicht nicht mehr vermittelt werden können. Solche Einrichtungen werden oft erst dann wahrgenommen, wenn es ein Fest oder einen Zeitungsartikel gibt. Im Alltag bedeutet das aber Futter, Tierarztkosten, Reparaturen, Helfer und wahrscheinlich sehr viel Arbeit, die niemand sieht. Dass bei Regen improvisiert wurde, klingt deshalb nicht nur nett, sondern zeigt auch, wie solche Projekte funktionieren: Man wartet nicht auf perfekte Bedingungen, sondern versucht, das Beste daraus zu machen. Gerade betagte Tiere brauchen Stabilität und keine ständigen Veränderungen, deswegen sind solche dauerhaften Plätze besonders wertvoll.

Der Zusammenhang mit Transparenz bei Tierheimen ist für mich dabei ziemlich deutlich. Wer Tiere langfristig versorgt, braucht Unterstützung von außen, und Unterstützung gibt es nur, wenn Menschen Vertrauen haben. Transparenz bedeutet für mich aber nicht, dass jedes Tierheim täglich jede einzelne Zahl veröffentlichen muss. Es sollte vielmehr nachvollziehbar sein, wie viele Tiere aufgenommen wurden, welche Kapazitäten vorhanden sind und warum es eventuell Engpässe gibt. Wenn die Lage schwierig ist, kann man das auch offen sagen. Viele Spender verstehen durchaus, dass Tierheime keine normalen Betriebe sind und dass sich Belegungszahlen schnell ändern können. Widersprüchliche Aussagen sorgen dagegen unnötig für Misstrauen.

Beim Herbstfest im Cat Cottage hätte ich mir tatsächlich etwas mehr Informationen gewünscht. Ein Save-the-Date ohne Datum ist ein bisschen wie eine Einladung ohne Adresse. Vielleicht war die Ankündigung einfach sehr früh, aber gerade kleinere Tierschutzprojekte könnten solche Veranstaltungen nutzen, um mehr über ihre Arbeit zu erzählen. Nicht nur Kuchen, Tombola und nette Gespräche, sondern auch Informationen darüber, welche Tiere dort leben, welche Kosten entstehen und wo Hilfe gebraucht wird. Viele Leute spenden eher, wenn sie sehen, was hinter einem Projekt steckt und wofür das Geld konkret gebraucht wird. Und manchmal findet sich bei so einem Fest auch jemand, der regelmäßig mithelfen möchte.

Insgesamt zeigen die Meldungen eigentlich, dass Tierschutz auf ganz unterschiedlichen Ebenen stattfindet: bei einem riskanten Polizeieinsatz, bei der Vermittlung eines einzelnen Welpen, in politischen Strukturen, in einem kleinen Tiergehege, im Tierheim und bei lokalen Veranstaltungen. Man sollte nicht jede Geschichte über einen Kamm scheren. Aber überall braucht es Verantwortungsbewusstsein und ehrliche Kommunikation. Sonst bleibt am Ende nur kurz Aufregung, während sich für die Tiere kaum etwas ändert. KatzenKeks
Was mir bei den bisherigen Kommentaren noch fehlt, ist der Blick darauf, wie wichtig klare Zuständigkeiten und verlässliche Informationen gerade im Tierschutz sind. Viele Probleme entstehen ja nicht unbedingt, weil niemand helfen will, sondern weil sich am Ende keiner wirklich verantwortlich fühlt. Für Betroffene ist es ziemlich frustrierend, wenn man von Behörde zu Behörde geschickt wird und jedesmal eine andere Auskunft bekommt. Eine unabhängige Stelle könnte da tatsächlich helfen, wenn sie nicht nur Empfehlungen ausspricht, sondern auch Fälle verfolgt und öffentlich macht, wo es dauerhaft nicht weitergeht.

Bei der Hamburger Petition finde ich außerdem interessant, dass es nicht nur um Haustiere geht. Stadttauben, Wildtiere, Nutztiere und Tiere in Zoos haben natürlich ganz unterschiedliche Bedürfnisse, aber genau deshalb braucht es vielleicht jemanden, der die verschiedenen Bereiche zusammen betrachtet. Gerade bei Hitze sollte es doch keine komplizierte Grundsatzdiskussion sein, ob ein Tier Zugang zu Wasser bekommen darf. Da muss im Zweifel schnell und praktisch gehandelt werden können. 61 Unterschriften sind im Moment noch wenig, aber die Petition läuft ja noch bis Februar 2027. Entscheidend wird sein, ob sie auch außerhalb der üblichen Tierschutzkreise bekannt wird.

Die Geschichte aus Reuden hat mich ebenfalls beschäftigt, vor allem weil dort ältere Tiere ausdrücklich ihren Platz behalten dürfen. Oft wird bei Vermittlungen und Tierhaltung sehr stark auf junge, gesunde und möglichst unkomplizierte Tiere geschaut. Ein altes Pferd oder eine betagte Ziege bringt dagegen vielleicht mehr Pflegeaufwand mit und wird nicht mehr so leicht vermittelt. Umso wertvoller sind Einrichtungen, die sagen: Diese Tiere gehören trotzdem dazu. Das ist keine spektakuläre Rettungsaktion für einen einzelnen Tag, sondern jahrelange Arbeit, die im Hintergrund weiterläuft. Und wahrscheinlich ist genau das die Art von Tierschutz, die viel zu selten Aufmerksamkeit bekommt.

Auch das Herbstfest im Cat Cottage könnte mehr sein als nur ein netter Termin bei Kaffee und Kuchen. Solche Veranstaltungen sind eine gute Gelegenheit, mit Leuten ins Gespräch zu kommen, die bisher vielleicht wenig über Tierheime oder Tierschutzvereine wissen. Manchmal spendet jemand nicht sofort Geld, hilft später aber beim Transport, bei einer Pflegestelle oder mit Sachspenden. Wichtig wäre nur, dass bei solchen Ankündigungen die wichtigsten Informationen rechtzeitig nachgereicht werden. Ein „Save the Date“ ohne Datum ist dann doch ein bisschen schwierig, auch wenn die Idee dahinter natürlich sympathisch ist.

Was ich bei allen Meldungen gemeinsam finde: Tierschutz besteht nicht nur aus großen Kampagnen oder dramatischen Einzelfällen. Er besteht auch daraus, dass jemand alte Tiere versorgt, bei einer Petition hartnäckig bleibt, ein Fest organisiert oder sich die Mühe macht, widersprüchliche Zustände in einem Tierheim anzusprechen. Das klingt manchmal unscheinbar, ist für die Tiere aber vermutlich der entscheidende Unterschied. Am Ende wäre es schön, wenn aus solchen Berichten nicht nur kurz Empörung oder Zustimmung entsteht, sondern auch dauerhaft mehr Unterstützung und Verantwortungsbewusstsein.

Anbieter im Vergleich (Vergleichstabelle)

Tarife je nach Tierart
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Auslandsversicherung
Jahreshöchstleistung 500€ bis unbegrenzt
Zusatzleistungen
Tarife je nach Tierart
Kostenübernahme Bis zu 100%
Kombi-Pakete möglich
Freie Wahl der Klinik
Auslandsversicherung
Jahreshöchstleistung 500€ bis unbegrenzt
Zusatzleistungen
Tarife je nach Tierart
Kostenübernahme Bis zu 90%
Kombi-Pakete möglich
Freie Wahl der Klinik
Auslandsversicherung Maximal 90 Tage
Jahreshöchstleistung 5.000€
Zusatzleistungen
Tarife je nach Tierart
Kostenübernahme Bis zu 100%
Kombi-Pakete möglich
Freie Wahl der Klinik
Auslandsversicherung
Jahreshöchstleistung 700€ bis unbegrenzt
Zusatzleistungen
Tarife je nach Tierart
Kostenübernahme Bis zu 90%
Kombi-Pakete möglich
Freie Wahl der Klinik
Auslandsversicherung 3 Monate im EU-Ausland
Jahreshöchstleistung 3.000€ bis unbegrenzt
Zusatzleistungen
Tarife je nach Tierart
Kostenübernahme Bis zu 100%
Kombi-Pakete möglich
Freie Wahl der Klinik
Auslandsversicherung
Jahreshöchstleistung 400€ bis unbegrenzt
Zusatzleistungen
Tarife je nach Tierart
Kostenübernahme Bis zu 100%
Kombi-Pakete möglich
Freie Wahl der Klinik
Auslandsversicherung
Jahreshöchstleistung 1.500€ bis unbegrenzt
Zusatzleistungen
  PetProtect TierkrankenversicherungKI-generiert Dalma HundekrankenversicherungKI-generiert Santé Vet TierkrankenversicherungKI-generiert Deutsche Familienversicherung HundekrankenversicherungKI-generiert Figo TierkrankenversicherungKI-generiert Barmenia Hunde-KrankenvollversicherungKI-generiert Uelzener VersicherungenKI-generiert
  PetProtect Tierkrankenversicherung Dalma Hundekrankenversicherung Santé Vet Tierkrankenversicherung Deutsche Familienversicherung Hundekrankenversicherung Figo Tierkrankenversicherung Barmenia Hunde-Krankenvollversicherung Uelzener Versicherungen
Tarife je nach Tierart
Kostenübernahme Bis zu 100% Bis zu 100% Bis zu 90% Bis zu 100% Bis zu 90% Bis zu 100% Bis zu 100%
Kombi-Pakete möglich
Freie Wahl der Klinik
Auslandsversicherung Maximal 90 Tage 3 Monate im EU-Ausland
Jahreshöchstleistung 500€ bis unbegrenzt 500€ bis unbegrenzt 5.000€ 700€ bis unbegrenzt 3.000€ bis unbegrenzt 400€ bis unbegrenzt 1.500€ bis unbegrenzt
Zusatzleistungen
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