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Tierschutz im Fokus: Tiger-Erfolge, Aktivismus und schwierige Einsätze

KI-generiert
30.07.2026 182 mal gelesen 4 Kommentare

Pressespiegel: Tierschutz zwischen Artenschutz, Aktivismus und schwierigen Einsätzen

Nepal meldet weiteren Anstieg der wildlebenden Tiger

In Nepal ist die Zahl der in freier Wildbahn lebenden Tiger dank besserer Schutzmaßnahmen weiter gestiegen. Nach neuen Daten der Abteilung für Nationalparks und Wildtierschutz in Kathmandu erhöhte sich der Bestand auf 429 Tiere.

Zum Vergleich: Im Jahr 2010 waren nach Schätzungen nur noch 121 Tiere erfasst worden, im Jahr 2022 wurden 355 Exemplare gezählt. Der WWF Deutschland bezeichnete Nepal als eine der weltweit bedeutendsten Erfolgsgeschichten bei der Erholung einer stark gefährdeten Art.

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Der WWF Nepal verwies zugleich auf die Bedeutung eines Zusammenlebens von Mensch und Tiger. Im vergangenen Jahr setzte die Organisation mit Partnern ein Projekt zu Mensch-Wildtier-Konflikten um, das mehr als 5000 Haushalte erreichte. Wildtier-Frühwarnsysteme übermittelten außerdem mehr als eine Million Warnmeldungen, um rechtzeitig vor Tigern oder Elefanten in der Nähe von Feldern und Siedlungen zu warnen.

Nepal führt seit 2009 alle vier Jahre eine Bestandsaufnahme durch. Für die aktuelle Erhebung setzten die Behörden zwischen Ende Dezember 2025 und April dieses Jahres in und um fünf Nationalparks erneut Kamerafallen ein, die mithilfe eines eingebauten Sensors permanent die Umgebung scannen.

„Indem Nepal weiterhin in Maßnahmen investiert, die ein Zusammenleben von Mensch und Tiger ermöglichen, kann das Land zu einem wichtigen Vorbild für andere Tigerstaaten werden“, erklärte Ghana Gurung, Landesdirektor des WWF Nepal.

Der 29. Juli gilt als Welt-Tiger-Tag.

Zusammenfassung: Nepal zählt 429 wildlebende Tiger. Schutzmaßnahmen, Frühwarnsysteme und Projekte für ein Zusammenleben von Mensch und Tiger sollen die Erholung der Art unterstützen.

Quelle: Spektrum der Wissenschaft

Alena Gerber wirbt mit PETA-Kampagne für eine vegane Lebensweise

Alena Gerber ist für die neue PETA-Kampagne „Vegan is hot!“ mit scharfen Chilis posiert. Das Model ernährt sich seit mehr als 20 Jahren pflanzlich und engagiert sich nach eigenen Angaben seit vielen Jahren für den Tierschutz.

Zu ihren Aktivitäten zählt sie ehrenamtliche Arbeit im Tierheim, die Teilnahme an Demonstrationen sowie Einsätze gegen den illegalen Welpenhandel. Im Interview mit der Nachrichtenagentur „spot on news“ sprach Gerber über ihre Motivation, ihre Familie und ihre Vorstellung davon, wie sich Mitgefühl im Alltag zeigen sollte.

Die Kampagne solle vermitteln, dass eine tierfreundliche Lebensweise modern, genussvoll, lecker, stylish und selbstverständlich sein könne. Gerber betonte, es gebe für alles gute pflanzliche Alternativen und niemand müsse auf Geschmack, Freude oder Mode verzichten, damit Tiere nicht leiden müssten.

Sie erklärte außerdem, das auffällige Motiv solle Menschen erreichen, die sich bisher möglicherweise nicht gefragt hätten, wer für Essen, Kleidung oder Kosmetik leiden musste. Ihre eigene Beziehung zu Tieren sei durch ihre Mutter geprägt worden. In ihrem Elternhaus habe es Hunde, Katzen, Hasen, Mäuse, Ratten und ein Pferd gegeben; verletzte Vögel und Igel seien aufgepäppelt worden.

Nach dem Tod ihrer Mutter habe ihr Engagement eine zusätzliche Tiefe bekommen. Gerber beschrieb es als Fortsetzung dessen, was ihre Mutter vorgelebt habe, und als Wunsch, dass Liebe und Mitgefühl durch sie und ihre Tochter weiterleben.

„Wenn ein auffälliges Bild dazu führt, dass jemand seine Gewohnheiten überdenkt, dann hat es das erreicht, was ich mir wünsche“, sagte Alena Gerber.

Gerber berichtete, sie habe zwei ihrer größten Werbedeals beendet und auf viel Geld verzichtet, weil die betreffenden Marken teilweise noch mit Pelz gearbeitet hätten. Ihr Gesicht wolle sie nur noch Kampagnen leihen, die ihren eigenen Werten entsprächen.

Auch im Familienalltag spiele Tierschutz eine wichtige Rolle. Der Hund Onyx sei für die Familie ein vollwertiges Familienmitglied, ihre Tochter nenne ihn „ihren Bruder“. Die Tochter helfe außerdem regelmäßig im Tierheim, putze Ställe und kümmere sich um verletzte Tiere.

Als besonders wichtig bezeichnete Gerber den Kampf gegen den illegalen Handel mit Tierbabys über das Internet. Viel zu junge, kranke oder unter schlechten Bedingungen gezüchtete Tiere würden wie Spielzeug angeboten. Tiere seien keine Ware, die man spontan bestelle, sondern fühlende Lebewesen, für die man Verantwortung übernehme.

Gerber nannte außerdem die bedingungslose Ehrlichkeit von Tieren eine Eigenschaft, von der Menschen lernen könnten. Tiere verstellten sich nicht, berechneten ihre Zuneigung nicht und bewerteten ihr Gegenüber nicht nach Status, Aussehen oder Erfolg.

Zusammenfassung: Alena Gerber verbindet eine PETA-Kampagne mit ihrem seit mehr als 20 Jahren bestehenden pflanzlichen Lebensstil und ihrem Engagement gegen Tierleid, insbesondere gegen illegalen Welpenhandel.

Quelle: GALA.de

Strafanzeige nach Einsatz wegen eines schwer kranken Schafs im Unterallgäu

Ein Tierschutz-Einsatz auf einer Schafweide im Unterallgäu hat Polizei, Veterinäramt und Tierschützer beschäftigt. Ein Schaf musste noch vor Ort getötet beziehungsweise eingeschläfert werden, nachdem offenbar festgestellt worden war, dass es sich in einem sehr schlechten Zustand befand.

Tierschützer vom „Team Hörmann“ hatten das Veterinäramt alarmiert. Später veröffentlichten sie Fotos, auf denen zwischen den Hinterbeinen des Mutterschafs eine pralle, euterähnliche Schwellung zu sehen ist, die bis zum Boden reicht.

Die Ursache der Schwellung wird laut der Augsburger Allgemeinen aktuell untersucht. Zudem wurde bekannt, dass das Unterallgäuer Veterinäramt nicht zum ersten Mal bei dem Schafhalter vor Ort gewesen sei.

In einem weiteren Bericht schilderte die Augsburger Allgemeine, dass auch die Polizei an einem Sonntagvormittag gemeinsam mit dem Unterallgäuer Veterinäramt ausrückte. Das Tier wurde eingeschläfert und anschließend untersucht.

Die Berichte stehen im Zusammenhang mit einem erneuten Einsatz des Tierschützers Philipp Hörmann, der maßgeblich den Tierskandal in Bad Grönenbach aufgedeckt hatte.

Zusammenfassung: Ein Mutterschaf mit einer starken Schwellung musste im Unterallgäu getötet werden. Polizei und Behörden ermitteln beziehungsweise untersuchen die Ursache; Tierschützer haben Strafanzeige erstattet.

Quelle: Augsburger Allgemeine

PETA erstattet Anzeige gegen Hofbetreiber im Landkreis Rosenheim

PETA Deutschland hat nach eigenen Angaben Straf- und Ordnungswidrigkeitenanzeige gegen einen Hofbetreiber im Landkreis Rosenheim gestellt. Die Organisation erhebt Vorwürfe wegen mutmaßlicher Verstöße gegen den Tierschutz bei der Haltung von Rindern.

Eine hinweisgebende Person soll die Zustände über mehrere Monate dokumentiert haben. Dabei seien Rinder im sogenannten Kurzstand angebunden und mit Kot verschmutzt gewesen; bei einigen Tieren hätten sich laut PETA bereits eingetrocknete Kotplatten gebildet.

PETA erklärte, sich mehrfach an das zuständige Veterinäramt gewandt zu haben. Das Amt habe Mängel in der Tierhaltung festgestellt und ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Die Straf- und Ordnungswidrigkeitenanzeige sei am Montag, dem 13. Juli, bei der Staatsanwaltschaft Traunstein eingereicht worden. PETA fordert außerdem, ein ausdrückliches bundesweites Verbot der Anbindehaltung von Rindern zu verankern und einen Ausstieg aus der tierhaltenden Landwirtschaft auf den Weg zu bringen.

„Laut Tierschutzgesetz dürfen Tieren keine erheblichen, länger andauernden Leiden zugefügt werden – genau das passiert aber bei der Anbindehaltung von Rindern. Dieses grausame Haltungssystem muss endlich konsequent beendet werden“, wird Julia Weibel, Fachreferentin für Tiere in der Landwirtschaft bei PETA, zitiert.

Weibel erklärte weiter, Rinder dürften nicht länger in Ställen „festgekettet“ werden. Sie müssten als fühlende Individuen ihr Recht auf Bewegung, körperliche Unversehrtheit und Freiheit wahrnehmen können. PETA verband die Forderungen mit dem Appell, vegan zu leben, wenn man die Ausbeutung von Tieren nicht mitverantworten wolle.

Zusammenfassung: PETA wirft einem Hof im Landkreis Rosenheim mutmaßliche Verstöße gegen den Tierschutz vor. Das Veterinäramt stellte laut PETA Mängel fest und leitete ein Bußgeldverfahren ein; zusätzlich wurde Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Traunstein erstattet.

Quelle: Rosenheim24

Tierhilfe Wolfsburg berichtet über den Tod eines schwer verletzten Katers

Die Tierhilfe Wolfsburg hat einen Einblick in die belastende Seite ihrer ehrenamtlichen Arbeit gegeben. Eine Helferin berichtete über einen jungen Kater, der auf der Suche nach Futter durch ein offenes Kellerfenster geklettert war und dort von Hunden schwer verletzt wurde.

Der Kater erlitt eine gebrochene Hüfte, mehrere gebrochene Rippen und Verletzungen an beiden Hinterbeinen. Anschließend schleppte er sich noch in ein Gebüsch, wo er entdeckt wurde.

Die Helfer brachten das Tier umgehend auf den Weg in eine Tierklinik. Während der Fahrt verschlechterte sich sein Zustand jedoch dramatisch, weil die verletzte Lunge den Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgen konnte. Jede Hilfe kam zu spät.

Die Helferin schilderte, sie hätte dem Kater gern noch gezeigt, dass es ein Leben ohne Hunger, Angst und Schmerzen geben könne. Am Ende habe die Tierhilfe ihm nur noch geben können, nicht ganz allein sterben zu müssen.

„Alles, was wir ihm am Ende noch geben konnten war, dass er nicht ganz allein sterben musste und manchmal ist es viel zu wenig. Und manchmal ist es alles, was uns noch bleibt.“

Die Tierhilfe wies darauf hin, dass die vielen Notrufe, verletzten Tiere und Fälle von Vernachlässigung an den Ehrenamtlichen nicht spurlos vorbeigingen. Häufig seien ihnen rechtlich die Hände gebunden; sie müssten dokumentieren, Behörden einschalten und abwarten.

Im Beitrag wird außerdem auf die Situation herrenloser Katzen hingewiesen. Tierschutzorganisationen schätzen, dass in Deutschland mehrere Hunderttausend herrenlose Katzen leben. Viele seien krank, unterernährt oder verletzt. Tierschutzvereine forderten seit Jahren flächendeckende Kastrationen freilebender Katzen, um unkontrollierte Vermehrung und weiteres Tierleid einzudämmen.

Wer eine verletzte oder offensichtlich hilflose Katze finde, solle nicht selbst versuchen, sie einzufangen. Stattdessen sollten das örtliche Tierheim oder der Tierschutzverein informiert werden; bei akuter Gefahr sei die Polizei zu verständigen.

Trotz der belastenden Erlebnisse wolle die Tierhilfe weitermachen. Nicht, weil das Team ein „dickes Fell“ habe, sondern weil Wegsehen für die Helfer schwerer sei.

„Wir machen weiter. Immer wieder und zwar nicht, weil wir ein dickes Fell haben, sondern weil wegsehen für uns noch schwerer wäre.“

Zusammenfassung: Ein junger, schwer verletzter Kater starb trotz schneller Hilfe auf dem Weg in eine Tierklinik. Die Tierhilfe Wolfsburg macht zugleich auf die Belastung ehrenamtlicher Tierschutzarbeit und die Situation herrenloser Katzen aufmerksam.

Quelle: News38

Quellen:

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Die Tigerzahlen in Nepal machen echt hoffnung, aber 429 klingt trotzdem noch ziemlich wenig für ein ganzes Land. Bei dem Schaf und dem Kater wird einem echt anders, da sieht man mal wie wichtig schnelle Hilfe ist, auch wenn die helfer selber bestimmt total fertig sind. Vega n find ich ja gut, aber bei PETA ist mir manches manchmal zu laut und übertrieben dargestellt.
Die Tiger meldung ist ja echt das einzig halbwegs erfreuliche hier, aber bei den anderen fällen bleibt einem schon die spucke weg. Besonders die Kuhhaltung mit den eingetrockneten Kotplatten klingt wirklich nach zuständen, wo man sich fragt wie sowas überhaupt solange weitergehen kann. Ich kenn mich mit den ganzen Anzeige sachen nicht so aus, aber wenn das Veterinäramt schon mängel feststellt müsste doch eigentlich schneller und härter gehandelt werden, und nicht erst noch ewige verfahren laufen lassen.

Bei Alena Gerber bin ich zwiegespalten. Vegan leben find ich grundsätzlich okay und gegen Pelz sein sowieso, aber ob ein Foto mit Chillis wirklich jemanden dauerhaft zum umdenken bringt weiß ich nicht so recht. Andererseits reden die Leute dann wenigstens darüber, also hats vieleicht doch einen zweck. Schwieriger finde ich eher das Thema Welpenhandel, weil online Tiere wirklich wie irgendwelche Kopfhörer bestellt werden und manche erst merken das es arbeit macht wenn das arme Tier schon krank ist. Da bräuchte es viel mehr kontrolle auf diesen Plattformen und nicht nur schöne Kampagnen.

Was bei dem Schaf passiert ist, ist auch schwer zu lesen. So eine riesige Schwellung muss doch schon lange aufgefallen sein, oder die Tiere werden halt einfach nicht richtig angeschaut. Ich will da niemanden vorverurteilen bevor die Untersuchung fertig ist, aber normal wirkt das jedenfalls nicht. Hoffentlich wird diesmal wirklich geklärt wer was wusste und ob Behörden früher hätten eingreifen müssen.

Und der Kater tut mir besonders leid, weil er offenbar noch selber versucht hat irgendwo hinzukommen. Das die Helfer dann nur noch bei ihm bleiben konnten ist traurig, aber trotzdem wichtig. Viele denken immer Rettung heißt automatisch das Tier wird gesund, dabei geht es manchmal leider nur noch darum das es nicht alleine und in Panik stirbt. Das solche Einsätze die Ehrenamtlichen kaputt machen kann ich gut nachvollziehen, vorallem wenn sie ständig helfen wollen aber rechtlich erstmal warten müssen. Da müsste es doch bessere Notfallstrukturen geben, mit erreichbaren Tierärzten und klaren zuständigkeiten.

Die herrenlosen Katzen sind auch so ein riesen Problem, über das viel zu wenig gesprochen wird. Kastration wäre wahrscheinlich wirklich der wichtigste Schritt, sonst geht das jedes Jahr weiter mit neuen Würfen und kranken Tieren. Insgesamt zeigt der Artikel leider, dass Tierschutz nicht nur aus niedlichen Bildern besteht, sondern auch aus unangenehmen Entscheidungen, Anzeigen und sehr viel frust. Trotzdem gut das Leute hinschauen, weil wegsehen am Ende ja keinem Tier hilft.
Der Einsatz der Wolfsburger Helfer zeigt leider, wie belastend solche Fälle sind, und trotzdem machen sie weiter, weil Wegsehen für sie keine Option ist.
Beim Katerfall bleibt bei mir echt am meisten hängen, nicht nur wegen dem traurigen Ende sondern auch weil man merkt wie wenig die Helfer manchmal ausrichten können obwohl sie sofort losfahren. Dieses „nicht allein sterben“ klingt erstmal nach wenig, ist aber warscheinlich für ein Tier in so einem moment doch wichtig, auch wenn man das natürlich nicht genau wissen kann. Und das mit den herrenlosen Katzen wird oft total unterschätzt, die vermehren sich ja nicht aus langeweile sondern weil sich vorher keiner kümmert. Kastrationen wären da sicher sinnvoller als immer nur hinterher die verletzten Tiere einzusammeln.

Was ich auch schwierig finde ist dieser Satz das man verletzte Katzen nicht selber einfangen soll. Verständlich wegen Kratzern und Panik, aber am Wochenende oder Nachts erreicht man Tierheime ja nicht immer direkt, da steht man dann erstmal ratlos daneben. Polizei bei akuter Gefahr ist klar, aber die haben sicher auch nicht ständig Zeit für eine Katze im Gebüsch. Vielleicht bräuchte es mehr feste Notfallnummern und Leute die wirklich schnell kommen, statt dass alles an ein paar ehrenamtlichen hängen bleibt. Die haben ja selber schon genug erlebt und können nicht jeden Fall alleine tragen.

Beim Schaf frage ich mich auch, warum das Amt offenbar schon vorher dort war und trotzdem wieder so ein schlimmer Zustand entdeckt wurde. Ich will niemanden vorschnell verurteilen, die genaue Ursache ist ja noch nicht bekannt, aber wenn ein Tier so eine riesige Schwellung hat dann muss doch viel früher etwas auffallen. Kontrollen bringen halt wenig wenn danach nichts dauerhaft besser wird. Und bei dem Rosenheimer Hof sollte man ebenfalls erstmal das Verfahren abwarten, aber Kotplatten und dauerhaftes Anbinden hören sich schon sehr bedenklich an. Ein Bußgeld alleine ändert wahrscheinlich nicht automatisch die Haltung, wenn der Betrieb danach einfach weitermacht wie vorher.

Die Tigerzahlen sind dagegen wirklich ein seltenes gutes Zeichen. Trotzdem ist das Zusammenleben mit den Menschen wohl der entscheidende Punkt, weil eine steigende Zahl auch mehr Begegnungen bedeuten kann. Frühwarnungen über eine Million mal klingt unglaublich viel, aber wahrscheinlich sind da auch automatische Meldungen dabei und nicht jedesmal stand ein Tiger direkt vor einem Haus. Trotzdem besser eine Warnung zuviel als eine zuwenig. Hoffentlich werden bei solchen Erfolgen nicht nur die Tiere gezählt sondern auch die Menschen vor Ort genug unterstützt. Sonst kippt die Stimmung irgendwann wieder gegen die Tiger, und dann ist der ganze Erfolg schnell komplizierter als gedacht.

Zusammenfassung des Artikels

Der Pressespiegel berichtet über Nepals wachsenden Tigerbestand, veganes Engagement von Alena Gerber und Tierschutzanzeigen wegen mutmaßlicher Missstände bei Schafen und Rindern.

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