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Tierschutz im Fokus: Rinder beschlagnahmt, Tierheim besucht und Termine angekündigt

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26.08.2026 142 mal gelesen 6 Kommentare

Kuhherde mit 55 Rindern in Schopfheim beschlagnahmt

Das Landratsamt Lörrach hat am Dienstag, dem 25.08.2026, eine Kuhherde mit insgesamt 55 Rindern in Schopfheim-Enkenstein aufgelöst. Nach Angaben von tagesschau.de soll der Tierhalter über Jahre hinweg schwerwiegend gegen Tierschutz- und Tiergesundheitsrecht verstoßen haben.

Die Behörden hatten gegen den Halter ein Rinderhalte- und Betreuungsverbot verhängt. Die Rinder wurden in den frühen Morgenstunden von drei Weideflächen eingefangen und an einen Quarantänestandort in einem angrenzenden Landkreis gebracht. An dem Einsatz waren Mitarbeitende regionaler Veterinärämter sowie Einsatzkräfte der Polizei beteiligt.

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Der Zustand der Tiere wurde vom Landratsamt als „mäßig bis schlecht“ beschrieben. Die Mehrzahl der Rinder wies laut Behörden einen mangelhaften Ernährungs- und Gesundheitszustand auf. Ein Tier war so krank, dass es nicht mehr transportfähig war und vor Ort durch einen Tierarzt eingeschläfert wurde.

Nun sollen die Rinder eingehend untersucht werden. Als mögliche weitere Schritte nennt das Landratsamt die Vermittlung an geeignete Betriebe oder eine Schlachtung. Tiere mit einem zu schlechten Gesundheitszustand müssten eingeschläfert werden.

Die tierschutzrechtlichen Verstöße seien laut Landratsamt bereits seit mehreren Jahren dokumentiert worden. Außerdem seien die Rinder regelmäßig von den Weideflächen ausgebrochen. Zeitweise habe sich die Situation verbessert, in den vergangenen Monaten jedoch derart verschlechtert, dass die Bestandsauflösung als letztes Mittel unumgänglich gewesen sei.

„In den vergangenen Monaten verschlechterte sich die Situation jedoch derart, dass eine Bestandsauflösung als letztes Mittel unumgänglich wurde“, teilte das Landratsamt Lörrach laut tagesschau.de mit.

Zusammenfassung: In Schopfheim wurden 55 Rinder wegen langjährig dokumentierter Verstöße gegen Tierschutz- und Tiergesundheitsrecht beschlagnahmt. Ein krankes Tier musste eingeschläfert werden; über die Zukunft der übrigen Rinder soll nach eingehenden Untersuchungen entschieden werden.

Meininger Tierschutzverein stellt Tierheimarbeit Staatssekretär vor

Der Meininger Tierschutzverein hat Udo Götze, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie, im Tierheim auf dem Rohrer Berg empfangen. Gemeinsam mit seiner Referentin Andrea Tilch informierte er sich bei einem Besuch in der vergangenen Woche über die Arbeit des Tierheims und des Tierschutzvereins als Betreiber.

Wie inSüdthüringen berichtet, kommen überregionale Politiker oder Vertreter von Ministerien nicht häufig in ein südthüringisches Tierheim. Der Verein sieht den Austausch mit der Praxis jedoch als wichtig an, damit Probleme im Tierschutz verstanden und daraus passende Entscheidungen abgeleitet werden können.

Während der ausführlichen Besichtigung stellte Götze zahlreiche Fragen und erkundigte sich unter anderem nach den Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen. Weitere Themen waren der Umgang mit schwer vermittelbaren Tieren, bürokratische Hürden, Tierarztkosten und insbesondere die Fortschritte bei den Bauarbeiten.

Der Bericht beschreibt den Besuch als von echtem Interesse geprägt. Dafür hätten die vielen Fragen, Nachfragen und wertschätzenden Worte gegenüber den Gastgebern gesprochen. Der Meininger Tierschutzverein befindet sich seit Jahren in einer Umstrukturierung seines Tierheims.

Bei dem Vorhaben fehlt nach Angaben von inSüdthüringen noch das Katzenhaus. Die Baufortschritte gehörten zu den zentralen Punkten, über die sich der Staatssekretär während seines Rundgangs informierte.

Zusammenfassung: Im Meininger Tierheim ging es bei einem Besuch von Staatssekretär Udo Götze um die praktische Tierschutzarbeit, schwer vermittelbare Tiere, Bürokratie, Tierarztkosten und Baufortschritte. Beim Umbau des Tierheims fehlt noch das Katzenhaus.

Animal Care kündigt mehrere Tierschutztermine im September an

Animal Care informiert im September bei mehreren Veranstaltungen in Rellingen und Quickborn über Tierschutz, illegalen Welpenhandel und Katzenschutz. Ehrenamtliche des Vereins wollen vor Ort über ihre Arbeit berichten, Fragen beantworten und mit Interessierten ins Gespräch kommen.

Wie shz.de berichtet, beginnt der Veranstaltungsmonat am Samstag, dem 5. September, und Sonntag, dem 6. September, mit dem Tag der offenen Tür im Franziskus-Tierheim Hamburg. Besucher können jeweils von 14 bis 18 Uhr einen Blick hinter die Kulissen des Tierheims werfen und sich an verschiedenen Informationsständen über Tierschutz informieren. Animal Care wird ebenfalls vertreten sein.

Zwischen dem Franziskustierheim und Animal Care besteht laut Bericht eine langjährige Partnerschaft. Für den Verein bietet der Tag der offenen Tür die Gelegenheit, seine Arbeit vorzustellen und den Austausch mit Tierfreunden zu suchen.

Am Freitag, dem 11. September, folgt das Sommerfest von Rindchen’s Weinkontor in Rellingen. Auch dort planen die Ehrenamtlichen ein Informationsangebot und wollen über die Vereinsarbeit sprechen sowie Fragen von Menschen beantworten, die sich für Tiere und Tierschutz interessieren.

Am Samstag, dem 19. September, ist Animal Care traditionell beim Eulenmarkt in Quickborn dabei. Durch den Verkauf von Kaffee und Kuchen soll die Vereinskasse gefüllt werden. Besucher können dort eine Pause einlegen und zugleich die Tierschutzarbeit des Vereins unterstützen.

Zum Monatsende steht am Freitag, dem 25. September, und Samstag, dem 26. September, das Apfelfest im Rellinger Ortskern auf dem Programm. Dort können Interessierte ebenfalls mit den Ehrenamtlichen ins Gespräch kommen. Für Unterhaltung sorgt unter anderem das Glücksrad von Animal Care, bei dem viele tolle Preise zugunsten des Tierschutzes zu gewinnen gibt.

Inhaltlich konzentriert sich Animal Care insbesondere auf die Aufklärung über illegalen Welpenhandel. Der Verein möchte dafür sensibilisieren, worauf Menschen bei der Anschaffung eines Hundes achten sollten, und auf die oft dramatischen Folgen des Handels aufmerksam machen.

Ein weiterer Schwerpunkt im Kreis Pinneberg ist der Katzenschutz. Animal Care setzt sich für die Kastration von Katzen und die Versorgung herrenloser Streuner ein, um unkontrollierte Vermehrung und damit verbundenes Tierleid zu verhindern.

Die Veranstaltungen dienen dem Verein nicht nur zur Information. Laut shz.de entstehen bei solchen Begegnungen auch neue Kontakte. Engagement könne mit einem Gespräch, einer Frage oder dem Interesse an einem bestimmten Tierschutzthema beginnen.

VeranstaltungDatumOrt beziehungsweise Hinweis
Tag der offenen TürSamstag, 5. September, 14 Uhr bis Sonntag, 6. September, 18 UhrFranziskus-Tierheim Hamburg
SommerfestFreitag, 11. SeptemberRindchen’s Weinkontor in Rellingen
EulenmarktSamstag, 19. SeptemberQuickborn; Verkauf von Kaffee und Kuchen
ApfelfestFreitag, 25. September, und Samstag, 26. SeptemberRellinger Ortskern; Glücksrad zugunsten des Tierschutzes

Zusammenfassung: Animal Care ist im September bei vier Veranstaltungen in Hamburg, Rellingen und Quickborn präsent. Im Mittelpunkt stehen Aufklärung über illegalen Welpenhandel, Katzenschutz, persönliche Gespräche und die Unterstützung der ehrenamtlichen Vereinsarbeit.

Quellen:

Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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Das mit den 55 Rindern ist echt heftig, vorallem wenn das schon jahre lang bekannt war und trotzdem erst jetzt aufgelöst wurde. Hoffe die Tiere kommen jetzt an gute Plätze, aber bei manchen wirds wohl leider nicht mehr reichen. Die Termine von Animal Care find ich auch gut, sowas müsste viel öfter gemacht werden damit Leute nicht blind irgendwelche Welpen kaufen und dann gibts nachher die böse überaschung.
Hoffentlich wird beim Tierheimumbau das Katzenhaus bald noch fertig, gerade Katzen brauchen ja oft lange eine ruhige unterkunft. Finde auch gut das der Staatssekretär mal selber guckt und nicht nur irgendwelche Berichte liest, vieleicht merkt man dann erst wie teuer Tierarzt und Bürokratie wirklich sind.
Hoffentlich wird das neue Katzenhaus bald fertig, weil gerade für schwer vermittelbare Tiere braucht man doch dringend mehr Platz und nich nur schöne Worte von Politikern.
Ich find vorallem den Punkt mit den jahrelang dokumentierten Verstößen ziemlich erschreckend, dazu wurde ja im vorherigen Kommentar schon was wichtiges gesagt, aber man fragt sich trotzdem wie sowas dann immer weiterlaufen kann. Wenn regelmässig kontrolliert wurde und die Rinder sogar öfters von den Weiden ausgebrochen sind, müsste doch eigendlich viel früher klar gewesen sein das da grundlegend was nicht stimmt. „Zeitweise verbessert“ klingt auch so ein bischen danach, als hätte man gehofft es wird schon irgendwie wieder, während die Tiere am Ende trotzdem in einem mäßigen bis schlechten Zustand waren.

Für die 54 übrigen Rinder hoffe ich jetzt wirklich, das sie nicht nur irgendwo abgestellt werden sondern vernünftig untersucht und versorgt werden. Quarantäne ist bestimmt wichtig, aber für die Tiere sicher auch wieder stress pur, erst einfangen, Transport, neue Umgebung und dann noch Untersuchungen. Das eine Tier konnte ja nicht mal mehr transportiert werden und musste eingeschläfert werden, sowas geht einem schon nahe auch wenn es wahrscheinlich die einzig vertretbare Entscheidung war. Bei einer möglichen Vermittlung an Betriebe müsste meiner Meinung nach sehr genau hingeschaut werden, nicht einfach Hauptsache weg vom alten Halter. Sonst verschiebt man das Problem am Ende nur woanders hin.

Der Besuch im Meininger Tierheim klingt dagegen mal nach einem Termin der tatsächlich was bringen kann und nicht nur Foto mit streicheln und weiter. Gerade die Themen Tierarztkosten und bürokratische Hürden sind ja Dinge, die Leute im Tierheim jeden Tag merken, Politiker aber vermutlich eher nur aus Berichten kennen. Das noch das Katzenhaus fehlt zeigt auch, wie langwierig solche Umbauten sind. Material, Genehmigungen und Geld wird ja alles nicht billiger, und gleichzeitig sitzen die Tiere trotzdem da. Schwer vermittelbare Tiere sind sowieso ein eigenes Thema, weil die nicht einfach nach ein paar Wochen ein neues Zuhause finden und deshalb viel mehr Platz und Betreuung brauchen.

Bei Animal Care finde ich die vielen Termine gut, weil Aufklärung meistens besser ist als später nur über die Folgen zu reden. Besonders beim illegalen Welpenhandel kaufen viele wahrscheinlich aus Mitleid oder weil ein Welpe im Internet so süß aussieht und merken erst später das etwas nicht stimmt. Manche Anzeigen sind ja richtig professionell gemacht, mit erfundenen Geschichten und Fotos, da kann man als Laie schon reinfallen. Das heißt natürlich nicht das man gar nicht nachdenken muss, aber klare Infos helfen bestimmt. Auch der Katzenschutz mit Kastrationen wird oft unterschätzt, dabei gibt es jedes Jahr wieder viel zu viele herrenlose Katzen und kleine Würfe.

Das Glücksrad und Kaffee und Kuchen klingt erstmal weniger spektakulär als eine große Kampagne, aber genau darüber kommen Leute vielleicht überhaupt ins Gespräch. Nicht jeder geht zu einem Vortrag über Tierschutz, aber beim Markt bleibt man mal stehen und fragt was der Verein macht. Und aus einem Gespräch kann tatsächlich Unterstützung werden, entweder Spende, Ehrenamt oder wenigstens das nächste Tier nicht aus dubioser Quelle zu kaufen. Insgesamt sind das sehr verschiedene Meldungen, aber irgendwie hängen sie zusammen: Kontrolle, praktische Hilfe und Aufklärung müssen alle funktionieren, sonst reagiert man immer erst wenn es schon völlig eskaliert ist.
Der Besuch im Meininger Tierheim klingt auch mal nach einem wichtigen Zeichen, meistens sehen Politiker sowas ja nur aus Berichten und Akten. Viele Fragen zu Tierarztkosten und Bürokratie sind schön, aber am Ende müssen daraus auch wirkliche hilfen kommen, sonst bleibt es bei netten Worten. Und das Katzenhaus sollte wohl dringend fertig werden, gerade weil Tierheime eh schon ständig am Limit sind glaub ich.
Gut, dass beim Besuch im Meininger Tierheim nicht nur freundlich genickt wurde, sondern auch konkrete Themen wie Tierarztkosten und das fehlende Katzenhaus auf den Tisch kamen. Genau solche Gespräche vor Ort sind wichtig, damit politische Entscheidungen nicht an der Realität der Tierheime vorbeigehen. Hoffentlich bleibt es nicht bei netten Worten und der Umbau kommt bald weiter.

Zusammenfassung des Artikels

In Schopfheim wurden 55 vernachlässigte Rinder beschlagnahmt, während ein Staatssekretär ein Meininger Tierheim besuchte und Animal Care mehrere Septembertermine ankündigte.

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