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Tierische Nachrichten: Hitzestress, neue EU-Regeln und Tierschutz-Einsätze

Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
21.07.2026 51 mal gelesen 2 Kommentare

Eichhörnchen leiden unter Hitze und Trockenheit

Hitze, Trockenheit und einige Unwetter haben die vergangenen Wochen geprägt. Nach Angaben der DIE ZEIT, die eine Meldung der Deutschen Presse-Agentur übernommen hat, setzt die Belastung nicht nur Menschen, sondern auch Tieren zu. Der Naturschutzbund in Niedersachsen macht darauf aufmerksam, dass auch Eichhörnchen betroffen sind, obwohl sie als anpassungsfähig gelten.

Ein Grund ist der Verlust von Lebensräumen. Grünflächen und alte Bäume verschwinden durch Landwirtschaft und Siedlungsbau, während damit auch Rückzugsräume und Schattenplätze verloren gehen. Besonders während Hitzeperioden und Trockenphasen wirkt sich dieser Mangel aus. In den vergangenen Tagen habe es vermehrt Berichte über orientierungslose oder hilfsbedürftige Eichhörnchen gegeben.

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Das Europäische Eichhörnchen gilt laut Quelle derzeit nicht als gefährdet. Ein Nabu-Sprecher warnt jedoch davor, sich darauf zu verlassen: „Auch vermeintlich häufige und anpassungsfähige Arten können innerhalb kurzer Zeit stark unter Druck geraten.“

Als Hilfe empfiehlt der Nabu, an schattigen Orten kleine Wasserstellen im Garten aufzustellen, sie regelmäßig zu reinigen und neu zu befüllen. Davon könnten auch Vögel und Insekten profitieren. Zusätzlich könnten Nüsse und Obst ausgelegt sowie samenreiche Sträucher und Büsche als Nahrungsquellen gepflanzt werden. Schattenstellen seien ebenfalls hilfreich, da Gärten und Parks inzwischen wichtige Lebensräume für Eichhörnchen darstellen.

„Auch vermeintlich häufige und anpassungsfähige Arten können innerhalb kurzer Zeit stark unter Druck geraten.“

Zusammenfassung: Hitze und Trockenheit verschärfen die Folgen schwindender Lebensräume. Wasserstellen, Nahrungspflanzen und Schatten können Eichhörnchen und anderen Tieren helfen.

Europäische Union entwickelt Tierschutzregeln weiter

Das Europäische Parlament berichtet über die Tierschutzvorschriften der Europäischen Union für Haustiere, landwirtschaftliche Nutztiere, Versuchstiere und wildlebende Tiere. In der EU gelten demnach einige der weltweit höchsten Tierschutznormen; außerdem ist die Achtung des Tierschutzes im EU-Vertrag verankert.

Die Vorschriften orientieren sich an den sogenannten fünf Freiheiten. Dazu gehören die Freiheit von Hunger, Durst und Fehlernährung, die Freiheit von Angst und Leiden sowie die Freiheit von Wärmebelastung und körperlichem Stress. Ebenfalls genannt werden die Freiheit von Schmerz, Verletzung und Krankheit und die Freiheit zum Ausleben normalen Verhaltens.

BereichAngaben aus der Quelle
Handel mit Katzen- und HundefellenSeit 2008 verboten
Neue Vorschriften für Hunde und KatzenIm April 2026 vom Europäischen Parlament verabschiedet
Inkrafttreten einzelner VorschriftenMitte 2028
Schutz landwirtschaftlicher NutztiereErste EU-Vorschriften stammen aus den 1980er-Jahren
Allgemeine SchutznormenRichtlinie von 1998
Vorschriften für Tiertransporte2004 verabschiedet
Neuer Gesetzentwurf zu TiertransportenVon der Europäischen Kommission 2023 vorgelegt
Fahrplan zu TierversuchenAm 1. Juni 2026 von der Kommission angenommen

Bei Haustieren ermöglicht der EU-Heimtierausweis Hunden, Katzen und Frettchen das sichere Reisen über die EU-Grenzen. Mit Ausnahmen ist diese Gesundheitsbescheinigung die einzige Voraussetzung dafür, dass Menschen mit ihren Haustieren innerhalb der EU frei reisen können.

Im April 2026 verabschiedete das Europäische Parlament die ersten EU-weiten Vorschriften zu Hunden und Katzen. Sie betreffen unter anderem Zucht, Unterbringung, Rückverfolgbarkeit, Einfuhr und den Umgang mit den Tieren. Schädliche Zucht- und Haltungspraktiken sollen verboten und der illegale Handel mit Haustieren bekämpft werden. Einige Vorschriften sollen Mitte 2028 in Kraft treten, andere in den kommenden Jahren.

Für landwirtschaftliche Betriebe arbeitet die Europäische Kommission an einer Überarbeitung der Vorschriften für bestimmte Tierarten. Der Gesetzesentwurf soll voraussichtlich vor Ende 2026 vorgelegt werden. Nach Angaben des Europäischen Parlaments wurde bereits eine öffentliche Konsultation durchgeführt; der Entwurf soll außerdem einen Vorschlag zum Verbot der Käfighaltung in der EU enthalten. Anlass dafür ist auch die Europäische Bürgerinitiative „End the Cage Age“ aus dem Jahr 2021.

Auch beim Transport von Tieren sind Änderungen vorgesehen. Das Parlament forderte 2019 und 2022 unter anderem eine bessere Durchsetzung der Verordnung, Sanktionen gegen EU-Staaten bei mangelhafter Umsetzung, die Einhaltung der EU-Normen bei Einfuhren, kürzere Beförderungszeiten und kürzere Lieferketten. Die gesetzgebende Arbeit an dem von der Kommission 2023 vorgelegten Entwurf ist noch im Gange.

Für Tierversuche gelten drei Grundsätze: mehr Alternativen, weniger Tiere bei gleichem Ergebnis sowie weniger Schmerzen und Leid. Tierversuche für Kosmetika und die Vermarktung solcher Produkte sind in der EU verboten, außer wenn die Exposition von Arbeitnehmenden und Umweltrisiken bewertet werden müssen und keine alternativen Testmethoden zur Verfügung stehen. Am 1. Juni 2026 nahm die Kommission einen Fahrplan für die schrittweise Abschaffung von Tierversuchen für Stoffsicherheitsbeurteilungen an.

Beim Schutz wildlebender Tiere nennt das Europäische Parlament unter anderem die Vogelschutzrichtlinie von 2009 für die 500 Wildvögel, die in der EU heimisch sind, sowie die Habitat-Richtlinie von 1992. Diese konzentriert sich auf seltene, bedrohte und endemische Tierarten und charakteristische Lebensräume. Die Richtlinie wurde 2025 geändert, um den Status des Wolfs von „streng geschützt“ in „geschützt“ zu ändern.

Weitere Maßnahmen betreffen bestäubende Insekten, die Wiederherstellung natürlicher Lebensräume, den Schutz vor Entwaldung und den Handel mit wildlebenden Tier- und Pflanzenarten. Die EU-Initiative für Bestäuber wurde 2018 eingeführt und 2023 überarbeitet. Die Verordnung über die Wiederherstellung der Natur aus dem Jahr 2024 verpflichtet alle EU-Staaten, auf die Wiederherstellung natürlicher Lebensräume hinzuarbeiten.

Zusammenfassung: Die EU arbeitet an neuen Regeln für Hunde, Katzen, landwirtschaftliche Nutztiere, Tiertransporte und Tierversuche. Zugleich bestehen Vorschriften zum Schutz wildlebender Tiere, ihrer Lebensräume und der Artenvielfalt.

Polizei und Veterinäramt bei Einsatz auf Schafweide

Auf einer Schafweide im Unterallgäu sind Polizei und Unterallgäuer Veterinäramt am Sonntagvormittag zu einem Tierschutz-Einsatz ausgerückt. Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, wurde ein Schaf noch vor Ort eingeschläfert.

Der Einsatz wurde von dem Tierschützer Philipp Hörmann vermeldet, der maßgeblich den Tierskandal in Bad Grönenbach aufgedeckt hat. Nach Angaben der Quelle geht es bei dem erneuten Einsatz im Unterallgäu um Schafe; die Polizei ermittelt.

Die Augsburger Allgemeine kündigt an, über die bislang bekannten Einzelheiten zu dem Fall zu berichten. Der vorliegende Artikel nennt keine weiteren Angaben zum Zustand des Tieres oder zu möglichen Verantwortlichen.

Zusammenfassung: Im Unterallgäu rückten Polizei und Veterinäramt zu einer Schafweide aus. Ein Schaf wurde eingeschläfert, während die Polizei in dem Fall ermittelt.

„Bark Date“ in Kiel bringt 30 Tierschutzhunde mit Interessierten zusammen

Bei einem „Bark Date“ in Kiel suchen 30 Hunde aus Tierheimen und Tierschutzvereinen ein neues Zuhause. Die Kieler Nachrichten beschreiben die Veranstaltung als eine Art Speeddating für Mensch und Hund.

Unter den Tieren sind Welpen, Senioren und Angsthunde. Interessierte können die Hunde kennenlernen und prüfen, ob ein passendes Zusammenleben möglich ist. Der Ablauf orientiert sich dabei an einem Speeddating, nur dass Hunde und Menschen im Mittelpunkt stehen.

Nach Angaben der Kieler Nachrichten wird im Schnitt jeder vierte Hund im Anschluss vermittelt. Damit bietet die Veranstaltung den beteiligten Tierheimen und Tierschutzvereinen eine Möglichkeit, ihre Hunde direkt mit potenziellen neuen Halterinnen und Haltern zusammenzubringen.

  • 30 Hunde aus Tierheimen und Tierschutzvereinen nehmen teil.
  • Vertreten sind Welpen, Senioren und Angsthunde.
  • Das Treffen folgt dem Prinzip eines Speeddatings.
  • Im Schnitt wird jeder vierte Hund danach vermittelt.

Zusammenfassung: In Kiel suchen 30 Tierschutzhunde beim „Bark Date“ ein neues Zuhause. Das Speeddating-Format soll Begegnungen erleichtern; im Schnitt wird jeder vierte Hund vermittelt.

Dobby wird als freundlich und verschmust vorgestellt

Auf Deine Tierwelt wird der Mischlingshund Dobby unter dem Titel „freundlich und verschmust“ vorgestellt. Die Anzeige stammt vom Partner Tiervermittlung.de und ist dem Bereich Hunde aus dem Tierheim beziehungsweise Tierschutz zugeordnet.

Die vorliegenden Angaben enthalten vor allem den Namen des Hundes, seine beschriebene Art und die Zuordnung zur Tierschutzvermittlung. Weitere konkrete Informationen zu Alter, Gesundheitszustand, Haltung oder Vermittlungsbedingungen sind im verfügbaren Anzeigentext nicht enthalten.

Deine Tierwelt gibt ergänzend allgemeine Hinweise zum Hundekauf. Interessierte sollen unter anderem darauf achten, ob die Beziehung zwischen Züchter und Tieren vertraut wirkt, ob das Muttertier vor Ort ist und ob die Tiere Schlafplatz und Auslauf haben. Außerdem werden Fragen zum Gesamteindruck, zu Impfungen und Entwurmungen sowie zur Übergabe genannt.

Die Plattform warnt davor, Welpen an einer Raststätte aus dem Kofferraum zu kaufen. Ein seriöser Züchter werde einen Termin im Zuhause der Interessierten vereinbaren.

Zusammenfassung: Dobby wird als freundlicher und verschmuster Mischlingshund aus dem Tierschutz präsentiert. Die Anzeige verweist auf Tiervermittlung.de; Deine Tierwelt ergänzt allgemeine Hinweise zum verantwortungsvollen Hundekauf.

Quellen:

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Beim Lesen merkt man mal wieder, wie eng die ganzen Themen zusammenhängen. Die Eichhörnchen haben nicht nur wegen der Hitze ein Problem, sondern vor allem, weil ihnen immer mehr alte Bäume und ruhige Ecken fehlen. Eine kleine Wasserschale kann da sicher helfen, aber sie ersetzt natürlich keinen vernünftigen Umgang mit Grünflächen. Wichtig ist, dass man die Schalen sauber hält, sonst werden sie schnell zur Krankheitsquelle.

Bei den EU-Regeln finde ich gut, dass endlich mehr über Rückverfolgbarkeit und Zucht gesprochen wird. Gerade bei Hunden und Katzen ist der illegale Handel ja leider noch lange nicht verschwunden. Trotzdem frage ich mich, wie konsequent die neuen Vorschriften am Ende kontrolliert werden. Auf dem Papier klingt vieles richtig, aber wenn Verstöße kaum Folgen haben, bringt die beste Regel wenig. Auch beim Thema Tiertransporte wäre eine strengere Umsetzung längst überfällig. Stundenlange Transporte unter schlechten Bedingungen sollte eigentlich niemand mehr akzeptieren.

Der Bericht über das Schaf im Unterallgäu ist dagegen ziemlich bedrückend, gerade weil noch so wenig über die Hintergründe bekannt ist. Hoffentlich wird wirklich gründlich ermittelt und nicht nur kurz berichtet, weil der Fall gerade Aufmerksamkeit bekommt. Bei solchen Einsätzen sollte der Schutz der Tiere im Mittelpunkt stehen, aber auch die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie ihre Tiere vernachlässigen.

Das Bark Date in Kiel klingt nach einer schönen Idee. Besonders ältere oder ängstliche Hunde haben es oft schwerer, gesehen zu werden, obwohl sie mit Geduld und einem passenden Zuhause tolle Begleiter sein können. Ein Viertel Vermittlungen ist vielleicht nicht überwältigend, aber für jeden einzelnen Hund ist das natürlich ein riesiger Unterschied. Dobby wünsche ich ebenfalls ein Zuhause, in dem nicht nur nach einem süßen Foto entschieden wird, sondern in dem die Menschen auch wirklich Zeit und Geduld mitbringen.

Was mir bei Tieranzeigen generell fehlt, sind ausführliche und ehrliche Angaben zur Vorgeschichte. Gerade bei Tierschutzhunden sollte man wissen, was das Tier erlebt hat, wie es mit Kindern, anderen Hunden und dem Alleinsein klarkommt und welche gesundheitlichen Baustellen es gibt. Ein freundlicher Eindruck ist schön, reicht aber für eine verantwortungsvolle Vermittlung nicht aus. Und die Warnung vor Welpen aus dem Kofferraum kann man gar nicht oft genug wiederholen. Wer dort kauft, unterstützt am Ende meist genau die Händler, die für das Leid verantwortlich sind. Insgesamt also viele wichtige Themen, aber bei allen gilt: Regeln, Aufmerksamkeit und Hilfe vor Ort müssen zusammenkommen, sonst bleibt es bei guten Absichten.
Beim Thema Käfighaltung finde ich den geplanten Vorstoß wirklich überfällig. Wenn die öffentliche Konsultation und „End the Cage Age“ jetzt tatsächlich zu verbindlichen Regeln führen, wäre das mal ein Schritt, den man im Alltag auch merkt. Hoffentlich bleibt es nicht wieder jahrelang bei Ankündigungen und Ausnahmen.

Zusammenfassung des Artikels

Hitze bedroht Eichhörnchen, während EU und lokale Initiativen den Tierschutz stärken und Hunde durch ein „Bark Date“ neue Zuhause finden.

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Jahreshöchstleistung 500€ bis unbegrenzt
Zusatzleistungen
Tarife je nach Tierart
Kostenübernahme Bis zu 100%
Kombi-Pakete möglich
Freie Wahl der Klinik
Auslandsversicherung
Jahreshöchstleistung 500€ bis unbegrenzt
Zusatzleistungen
Tarife je nach Tierart
Kostenübernahme Bis zu 90%
Kombi-Pakete möglich
Freie Wahl der Klinik
Auslandsversicherung Maximal 90 Tage
Jahreshöchstleistung 5.000€
Zusatzleistungen
Tarife je nach Tierart
Kostenübernahme Bis zu 100%
Kombi-Pakete möglich
Freie Wahl der Klinik
Auslandsversicherung
Jahreshöchstleistung 700€ bis unbegrenzt
Zusatzleistungen
Tarife je nach Tierart
Kostenübernahme Bis zu 90%
Kombi-Pakete möglich
Freie Wahl der Klinik
Auslandsversicherung 3 Monate im EU-Ausland
Jahreshöchstleistung 3.000€ bis unbegrenzt
Zusatzleistungen
Tarife je nach Tierart
Kostenübernahme Bis zu 100%
Kombi-Pakete möglich
Freie Wahl der Klinik
Auslandsversicherung
Jahreshöchstleistung 400€ bis unbegrenzt
Zusatzleistungen
Tarife je nach Tierart
Kostenübernahme Bis zu 100%
Kombi-Pakete möglich
Freie Wahl der Klinik
Auslandsversicherung
Jahreshöchstleistung 1.500€ bis unbegrenzt
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Auslandsversicherung Maximal 90 Tage 3 Monate im EU-Ausland
Jahreshöchstleistung 500€ bis unbegrenzt 500€ bis unbegrenzt 5.000€ 700€ bis unbegrenzt 3.000€ bis unbegrenzt 400€ bis unbegrenzt 1.500€ bis unbegrenzt
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