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Tierschutz-News: Tierwohl, Tierheime und neue Herausforderungen im Überblick

KI-generiert
01.10.2026 57 mal gelesen 2 Kommentare

Leipzig schaltet Straßenlaternen zum Schutz von Tieren ab

Die Stadt Leipzig will ab der kommenden Woche an zwei Straßenabschnitten die Beleuchtung dauerhaft abschalten. Nach Angaben der WELT soll die Maßnahme aus ökologischen Gründen dazu beitragen, nachts Insekten und andere Tiere zu schützen.

Betroffen sind ein Teil der Wundtstraße, die durch den sensiblen Auwald führt, sowie ein Abschnitt der Travniker Straße in den Stadtteilen Möckern und Wahren. Gleichzeitig erwartet die Stadt Einsparungen bei Strom- und Wartungskosten.

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Die Verkehrssicherheit soll nach Darstellung der Stadt gewahrt bleiben. Die Straßenverkehrsordnung schreibt in Bereichen, die ausschließlich von Fahrzeugen genutzt werden, keine Straßenbeleuchtung vor.

Nach einem Jahr will die Stadt überprüfen, wie sich die Abschaltung ausgewirkt hat. Anschließend soll entschieden werden, ob die Straßenlaternen möglicherweise vollständig abmontiert werden.

Zusammenfassung: Leipzig verbindet den Schutz nachtaktiver Tiere mit dem Sparen von Strom- und Wartungskosten. Getestet wird die dauerhafte Abschaltung an der Wundtstraße und an der Travniker Straße.

Tierheime arbeiten trotz steigender Anforderungen an der Belastungsgrenze

Tierschutz ist seit 2002 als Staatsziel im Grundgesetz verankert. Dennoch berichten viele Tierheime und Tierschutzvereine laut tagesspiegel.de von wachsenden Aufgaben, ohne dass die finanziellen und strukturellen Mittel im gleichen Maße mitwachsen.

Tierheime kümmern sich unter anderem um Fundtiere, Tiere aus behördlichen Sicherstellungen sowie abgegebene oder ausgesetzte Hunde, Katzen und andere Heimtiere. Gleichzeitig steigen die Kosten für Energie, Futter, Personal und tierärztliche Versorgung.

Tausende Mitarbeitende und Ehrenamtliche sorgen den Angaben zufolge täglich dafür, dass Tiere Schutz, Pflege und eine Chance auf einen Neuanfang erhalten. Um diese Arbeit dauerhaft zu sichern, werden Unterstützung aus der Gesellschaft und insbesondere engagierte Unternehmen als wichtig beschrieben.

Als mögliche Formen der Unterstützung nennt der Artikel eine einmalige Spende, die Förderung eines Projekts oder eine längerfristige Zusammenarbeit. Der Deutsche Tierschutzbund arbeitet dazu mit ausgewählten Unternehmen zusammen, die die Ziele und Werte des Verbandes teilen.

„Die Herausforderungen im Tierschutz lassen sich nicht allein von Tierheimen, Ehrenamtlichen und Tierschutzorganisationen bewältigen. Wir brauchen Partner aus allen Bereichen der Gesellschaft“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

Der Deutsche Tierschutzbund ist laut dem Beitrag der größte Tierschutzdachverband in Deutschland und Europa sowie ein anerkannter Naturschutzverband. Aktuell sind ihm 775 Tierschutzvereine angeschlossen.

Der Verband setzt sich unter anderem mit Kampagnen gegen grausame Tiertransporte, für ein Verbot von Wildtieren im Zirkus, gegen illegalen Welpenhandel und gegen das Leid von Millionen Straßenkatzen in Deutschland ein. Außerdem begleitet er Gesetzgebungsverfahren und drängt darauf, die EU-Richtlinie für Tierversuche in Deutschland umzusetzen.

Zusammenfassung: Tierheime übernehmen zentrale Aufgaben, stehen aber wegen steigender Kosten und wachsender Anforderungen unter Druck. Der Deutsche Tierschutzbund wirbt deshalb für Unterstützung durch Unternehmen und die gesamte Gesellschaft.

Berliner Verwaltungsgericht untersagt Schweinehaltung im vierten Stock

Ein Schwein darf nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin nicht dauerhaft im vierten Stock einer Altbauwohnung gehalten werden. Wie top agrar berichtet, forderte das Gericht für eine artgerechte Haltung frei zugänglichen Auslauf, Möglichkeiten zum Wühlen und Suhlen sowie möglichst Kontakt zu Artgenossen.

Die Halterin hatte das Schwein in einer rund 70 m² großen Altbauwohnung gehalten und gemeinsame Ausflüge unter anderem auf TikTok dokumentiert. Nachdem das Tier im November 2023 entlaufen war und von der Polizei auf einer stark befahrenen Straße aufgegriffen wurde, kontrollierte das Bezirksamt die Wohnung.

Im März 2024 ordnete die Behörde an, das Schwein künftig außerhalb einer Wohnung zu halten. Die Halterin klagte dagegen und argumentierte, das Schwein könne sich in der Wohnung frei bewegen, liege im Winter besonders gerne auf der Couch und könne im Frühjahr regelmäßig auf einem Hof in Brandenburg suhlen und wühlen.

Das Verwaltungsgericht Berlin wies die Klage ab. Für Minischweine gelten demnach grundsätzlich dieselben Anforderungen wie für Hausschweine.

Nach Auffassung des Gerichts fehlten in der Wohnung nicht nur ein Suhl- und ein Wühlbereich. Auch eine ausreichende Unterteilung in die Funktionsbereiche Ruhen, Fressen und Ausscheiden sei nicht vorhanden gewesen.

Kritisch bewertete das Gericht außerdem die täglichen Wege über das Treppenhaus. Weil der Altbau keinen Fahrstuhl besitzt, musste das Schwein für Spaziergänge vier Stockwerke überwinden.

Ob es sich tatsächlich um ein Minischwein oder eher um ein Hängebauchschwein handelte, änderte nach der gerichtlichen Bewertung nichts an den tierschutzrechtlichen Anforderungen.

Das Urteil stammt von der 17. Kammer und trägt das Datum 17. September 2026, Aktenzeichen VG 17 K 288/25.

Zusammenfassung: Das Verwaltungsgericht Berlin bewertete die Haltung eines Schweins in einer Wohnung im vierten Stock als nicht artgerecht. Ausschlaggebend waren unter anderem fehlende Suhl- und Wühlmöglichkeiten, unzureichend getrennte Funktionsbereiche und das tägliche Treppensteigen.

VETO erstattet Strafanzeige nach Tiger-Shooting

Die Tierschutzorganisation VETO hat nach eigenen Angaben Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Bonn gegen den Dompteur von Melody's Circusland erstattet. Darüber berichtet presseportal.de in einer Meldung vom 1. Oktober 2026.

Hintergrund sind Aufnahmen von einem sogenannten Wildtiershooting in Wachtberg-Berkum, das Ende August stattfand. Der damals 14 Monate alte Tiger „Fritz“ soll während des rund 60-minütigen Tigershootings mehrmals gewaltsam und ruckartig an der Halsleine gezogen worden sein.

VETO wirft dem Dompteur vor, den Tiger über seine Belastungsgrenze hinausgetrieben und misshandelt zu haben, um finanzielle Interessen zu verfolgen. Die Organisation erstattete Strafanzeige wegen des Verdachts der Tierquälerei und wegen der nicht artgemäßen Unterbringung der Tiger bei Melody's Circusland.

Auf eine Anfrage von VETO habe der Dompteur bislang nicht reagiert. VETO fordert Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer außerdem in einer gestarteten Petition dazu auf, Tiere im Zirkus bundesweit zu verbieten.

„Jeder empört sich über Tigershootings in Thailand, während genau derselbe Irrsinn bei uns in Deutschland ganz legal passiert“, sagt Scarlett Treml.

In Deutschland gibt es laut den im Bericht genannten Hintergrundinformationen kein bundesweites Gesetz, das die Zucht, den Handel oder die Haltung von Großkatzen im Zirkus oder in Privathand verbietet. Behörden prüfen demnach lediglich, ob Sachkunde und Unterbringung den Mindestanforderungen entsprechen.

Das Sächsische Oberverwaltungsgericht bestätigte diese Rechtslage im Juli 2026. Die Stadt Dresden dürfe einem Mann den Handel mit Großkatzen, auch an Privatpersonen, nicht grundsätzlich verwehren, solange der Gesetzgeber ihn nicht verbiete.

Nach Angaben von VETO konnte allein der Betreiber von Melody's Circusland laut PETA zwischen 2018 und 2024 insgesamt 14 Tiger züchten und die meisten an andere Betriebe abgeben, unter anderem nach Sachsen, Polen und Belgien.

Zusammenfassung: VETO wirft dem Dompteur von Melody's Circusland Misshandlung eines 14 Monate alten Tigers während eines rund 60-minütigen Shootings vor. Die Organisation erstattete Strafanzeige und fordert ein bundesweites Verbot von Tieren im Zirkus.

Benefiztag der Rottaler Oldtimerfreunde unterstützt Tierschutzverein

Die Rottaler Oldtimerfreunde haben eine Benefizveranstaltung zugunsten des Tierschutzvereins Rottal-Inn organisiert. Nach einem Bericht von Pnp.de fand der Erlebnistag auf dem Gelände neben der Rennbahn statt und verband Oldtimer, Hunde und ehrenamtliches Engagement.

Schon zum Start kamen zahlreiche Besucher, bis in den Nachmittag hinein herrschte reger Betrieb. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt dem Tierschutzverein und damit der Arbeit für die Tiere im Tierheim Benk zugute.

Tierschutzvereinsvorsitzender Thomas Renner dankte den Beteiligten besonders für ihr Engagement. Weitere nutzbare Angaben zur Höhe des Erlöses oder zur Zahl der Besucher enthält der vorliegende Artikeltext nicht.

Zusammenfassung: Die Rottaler Oldtimerfreunde sammelten bei einem Familientag mit Oldtimern und Hunden zugunsten des Tierschutzvereins Rottal-Inn. Der Reinerlös unterstützt die Arbeit im Tierheim Benk.

Ariel sucht ein Zuhause

Auf Deine Tierwelt wird die Mischlingshündin Ariel als liebe und hübsche Hündin vorgestellt. Das Inserat ist dem Bereich „Hunde aus dem Tierheim / Tierschutz“ zugeordnet und stammt vom Partner Tiervermittlung.de.

Die Anzeige führt Ariel als Mischlingshündin bis 50 cm aus dem Tierschutz. Weitere verwertbare Angaben zu ihrem Alter, ihrem Aufenthaltsort, ihrem Charakter oder den Bedingungen einer Vermittlung enthält der vorliegende Anzeigentext nicht.

Deine Tierwelt weist im Umfeld der Anzeige auf wichtige Punkte vor dem Hundekauf hin. Dazu gehören der Eindruck der Beziehung zwischen Züchter und Tieren, die Anwesenheit und Gesundheit des Muttertiers, Schlafplatz und Auslauf sowie Impfungen und Entwurmungen.

Außerdem wird davor gewarnt, Welpen an einer Raststätte aus dem Kofferraum zu kaufen. Ein seriöser Züchter werde einen Termin zu Hause vereinbaren.

Zusammenfassung: Ariel wird als Mischlingshündin bis 50 cm aus dem Tierschutz vorgestellt. Die Anzeige verweist zugleich auf grundlegende Prüfpunkte bei der Auswahl eines Hundes und warnt vor unseriösen Übergaben.

Quellen:

Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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Die Sache mit dem Schwein im 4 Stock find ich schon krass, Couch hin oder her, ein Schwein ist halt kein grosser Hund und braucht drausen Platz zum wülen. Und bei dem Tiger-Shooting hoffe ich echt das die Anzeige ernst genommen wird, sowas ist doch kein Spass nur weil Leute dafür Geld zahlen wollen.
Die Sache mit dem Schwein im vierten Stock ist ja schon diskutiert worden, deshalb finde ich vor allem den Abschnitt zu den Straßenlaternen interessant. Grundsätzlich klingt es sinnvoll, in einem sensiblen Auwald nicht die ganze Nacht alles taghell auszuleuchten. Gerade Insekten werden von künstlichem Licht stark gestört, und davon hängen wiederum viele andere Tiere ab. Wenn dort wirklich nur Straßenabschnitte betroffen sind, die ausschließlich von Autos genutzt werden, kann man so einen Versuch meiner Meinung nach durchaus machen.

Trotzdem sollte die Stadt genau hinschauen, was in diesem Jahr passiert. Bei Dunkelheit fahren manche Leute automatisch vorsichtiger, andere sehen Radfahrer oder Fußgänger vielleicht schlechter. Ein Jahr Beobachtung ist deshalb wichtig, und die Entscheidung sollte nicht nur nach den eingesparten Kosten getroffen werden. Wenn sich zeigt, dass die Abschaltung ökologisch etwas bringt und keine gefährlichen Situationen entstehen, wäre das ein gutes Beispiel für andere Städte.

Beim Benefiztag der Oldtimerfreunde gefällt mir, dass hier ein eher ungewöhnliches Hobby direkt dem Tierheim zugutekommt. Solche Veranstaltungen sind vielleicht keine riesigen Spendenaktionen, aber sie bringen Menschen zusammen und machen auf die Arbeit des Vereins aufmerksam. Gerade Tierheime brauchen ja nicht nur Geld, sondern auch neue ehrenamtliche Helfer und Vermittlungen. Vielleicht findet dort jemand den Weg ins Tierheim, der sonst nie hingegangen wäre.

Und bei Ariel merkt man leider wieder, wie wenig Informationen in manchen Anzeigen stehen. „Liebe und hübsche Hündin“ klingt nett, sagt aber noch nicht viel darüber aus, ob sie zu einer Familie, zu anderen Hunden oder zu einem bestimmten Alltag passt. Wer einen Hund aufnimmt, sollte sich deshalb nicht vom ersten Foto oder einem freundlichen Satz leiten lassen, sondern nachfragen und sich die Vermittlungsbedingungen genau erklären lassen. Gerade beim Tierschutz ist es wichtig, dass Hund und Mensch am Ende wirklich zusammenpassen und das Tier nicht nach ein paar Wochen wieder zurückkommt.

Was die Tierheime insgesamt betrifft, wäre es schön, wenn Unterstützung nicht immer nur nach einem besonders traurigen Einzelfall zustande käme. Die laufenden Kosten für Futter, Medikamente und Personal verschwinden ja nicht, nur weil gerade keine Schlagzeile darüber berichtet. Eine regelmäßige kleine Spende kann da wahrscheinlich mehr helfen als eine einmalige große Aktion, auch wenn natürlich jede Unterstützung zählt. Der Artikel zeigt jedenfalls gut, dass Tierschutz nicht nur aus einzelnen Rettungen besteht, sondern jeden Tag organisiert und bezahlt werden muss.

Zusammenfassung des Artikels

Leipzig schaltet Straßenlaternen zum Tierschutz und Sparen ab; zugleich kämpfen Tierheime mit steigenden Kosten, während Gerichte und Organisationen artgerechte Tierhaltung einfordern.

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Jahreshöchstleistung 500€ bis unbegrenzt
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Tarife je nach Tierart
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Jahreshöchstleistung 5.000€
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Tarife je nach Tierart
Kostenübernahme Bis zu 100%
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Auslandsversicherung
Jahreshöchstleistung 700€ bis unbegrenzt
Zusatzleistungen
Tarife je nach Tierart
Kostenübernahme Bis zu 90%
Kombi-Pakete möglich
Freie Wahl der Klinik
Auslandsversicherung 3 Monate im EU-Ausland
Jahreshöchstleistung 3.000€ bis unbegrenzt
Zusatzleistungen
Tarife je nach Tierart
Kostenübernahme Bis zu 100%
Kombi-Pakete möglich
Freie Wahl der Klinik
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Jahreshöchstleistung 400€ bis unbegrenzt
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Freie Wahl der Klinik
Auslandsversicherung Maximal 90 Tage 3 Monate im EU-Ausland
Jahreshöchstleistung 500€ bis unbegrenzt 500€ bis unbegrenzt 5.000€ 700€ bis unbegrenzt 3.000€ bis unbegrenzt 400€ bis unbegrenzt 1.500€ bis unbegrenzt
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