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Stadt Trier sichert Tierschutz: Neue Vereinbarung für Fundtiere
Die Stadt Trier und der Tierschutzverein Trier und Umgebung e.V. haben eine neue vertragliche Vereinbarung zur Versorgung und Unterbringung von Fundtieren geschlossen. Damit wird die Betreuung von Tieren, die im Stadtgebiet aufgegriffen oder abgegeben werden, auch in Zukunft sichergestellt.
Ziel des Vertrags ist es, eine wirtschaftlich tragfähige und tierschutzgerechte Lösung zur Versorgung von Fundtieren sicherzustellen. Dazu zählen entlaufene, verletzte oder verwahrloste Tiere sowie solche, die von der Stadt sichergestellt wurden. Zu den Aufgaben des Tierheims gehören die Aufnahme, Pflege und artgerechte Unterbringung von Fund- und sichergestellten Tieren. Ergänzend umfasst dies die Rückgabe – sofern möglich – an frühere Bezugspersonen oder die Vermittlung in ein neues Zuhause.
Mit dieser Regelung wird eine verlässliche Lösung für den Tierschutz im Stadtgebiet geschaffen – zum Wohle der zahlreichen Fundtiere und der Trierer Bürgerinnen und Bürger. Die Stadt trägt damit zugleich zur Stabilisierung und Professionalisierung der örtlichen Tierschutzstruktur bei.
Quelle: Wochenspiegel
- Neue Vereinbarung zwischen Stadt Trier und Tierschutzverein
- Betreuung und Unterbringung von Fundtieren gesichert
- Stärkung der lokalen Tierschutzstruktur
Tierschutz lockt viele Besucher: Tag der offenen Tür im Tierheim Winhöring
Der Tierschutzverein in den Landkreisen Altötting und Mühldorf konnte am vergangenen Wochenende trotz der hohen Temperaturen zahlreiche Besucherinnen und Besucher zum traditionellen Tag der offenen Tür im Tierheim Winhöring begrüßen. Über den ganzen Tag verteilt strömten Tierliebhaber, Familien und Interessierte aus der ganzen Region ins Tierheim, um die vielfältigen Angebote zu entdecken.
Das umfangreiche Kinderprogramm der Jugendgruppe „Pfotenclub“ sowie „S’Märchenland Pamela Engelmann“ und das Mitmachprogramm der Feuerwehr Winhöring sorgten für viel Freude bei den kleinen Gästen. Das Tierheim präsentierte sich als wichtiger Treffpunkt für Tierfreunde und bot einen Einblick in die tägliche Arbeit des Tierschutzes.
Quelle: Pnp.de
- Zahlreiche Besucher beim Tag der offenen Tür im Tierheim Winhöring
- Vielfältiges Programm für Kinder und Familien
- Starke regionale Beteiligung trotz hoher Temperaturen
Tierschutz fängt im eigenen Garten an: Gefahr durch Mähroboter
Die zunehmend automatisierte Pflege des Rasens im Garten durch Roboter birgt ein oft unterschätztes Risiko für Wildtiere: Besonders nachts stellen Mähroboter eine ernst zu nehmende Gefahr für Igel, Frösche und andere Kleintiere dar. „Eine Nachtruhe für Mähroboter rettet viele Tierleben“, appelliert Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner.
Haider-Wallner rät zu naturgerechter Gartenpflege. Die Geräte sollten ausschließlich zwischen 9 und 17 Uhr betrieben werden, um nachtaktive Tiere zu schützen. Zusätzlich empfiehlt sie, vor dem Mähen den Garten auf tierische Bewohner zu kontrollieren und, wenn möglich, den Roboter unter Aufsicht einzusetzen. Igel etwa flüchten nicht bei Gefahr, sondern rollen sich zusammen – eine fatale Reaktion gegenüber rotierenden Messern. Daher empfiehlt Haider-Wallner auch, Teile des Gartens ungemäht zu lassen, um Lebensräume für Insekten und Kleintiere zu erhalten: „Dadurch entsteht eine neue Artenvielfalt.“
Quelle: Kurier
- Mähroboter stellen nachts Gefahr für Wildtiere dar
- Betrieb nur zwischen 9 und 17 Uhr empfohlen
- Ungepflegte Gartenbereiche fördern Artenvielfalt
Papageien retten: Gelsenkirchener Tierasyl braucht Geld
Ein kleiner Betrieb im Norden von Gelsenkirchen dient als Asyl für elf Papageien aus schlechter Haltung und steht vor großen finanziellen Problemen. Das Tierasyl ist auf Spenden und Unterstützung angewiesen, um die Versorgung und Pflege der Tiere weiterhin gewährleisten zu können.
Die Papageien stammen aus unterschiedlichen, oft problematischen Haltungsbedingungen und benötigen intensive Betreuung. Die finanzielle Lage des Tierasyls ist angespannt, was die Zukunft der Tiere und des Betriebs gefährdet.
Quelle: WAZ
- Elf Papageien aus schlechter Haltung im Gelsenkirchener Tierasyl
- Finanzielle Probleme gefährden die Versorgung der Tiere
- Spenden und Unterstützung dringend benötigt
Tierschutz Austria warnt vor politischer Täuschung: Wolfspopulation in Österreich
Der aktuelle Statusbericht 2024 zeigt deutlich, dass lediglich vier reproduzierende Wolfsrudel in Österreich leben. Tierschutz Austria kritisiert, dass man hier nicht von einer "stabilen Population" oder einem "günstigen Erhaltungszustand" sprechen kann. Dennoch möchten die Bundesländer Tirol, Vorarlberg und Kärnten bei der Ländersitzung am 29. Juli 2025 den Wolf legitim bejagen lassen.
Tierschutz Austria warnt vor einem artenschutzrechtlichen Skandal, da wissenschaftliche Fakten ignoriert und Vorgaben der EU nur vorgetäuscht würden. Die Organisation betont, dass der "günstige Erhaltungszustand" im EU-Recht an klare, wissenschaftliche Kriterien gebunden ist, die in Österreich nicht erfüllt sind. In den letzten zwei Jahren wurden in Österreich mehr Wölfe getötet als in Deutschland in zwanzig Jahren. Ein funktionierendes Monitoring fehlt, sodass keine rechtlich haltbare Grundlage für die Bewertung des Erhaltungszustands besteht. Der FFH-Bericht, der alle sechs Jahre erstellt werden muss, ist noch nicht abgeschlossen, obwohl die Frist kurz bevorsteht. Die Bewertung des Erhaltungszustands hat direkte Auswirkungen auf Schutzmaßnahmen, Förderprogramme und rechtliche Spielräume für viele Tier- und Pflanzenarten.
Quelle: Heute
| Anzahl der reproduzierenden Wolfsrudel in Österreich | 4 |
|---|---|
| Wölfe in Österreich getötet (2 Jahre) | Mehr als in Deutschland in 20 Jahren |
- Nur vier reproduzierende Wolfsrudel in Österreich
- Fehlendes Monitoring erschwert rechtliche Bewertung
- Politische Entscheidungen könnten Artenschutz gefährden
Quellen:
- Stadt sichert Tierschutz: Neue Vereinbarung für Fundtiere beschlossen
- Tierschutz lockt viele Besucher
- Tierschutz Austria warnt vor politischer Täuschung
- Tierschutz fängt im eigenen Garten an
- Papageien retten: Gelsenkirchener Tierasyl braucht Geld
- Tierischer Leak – Tierschutz Austria warnt vor politischer Täuschung












