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Tierschutz im Fokus: Gerettete Tiere, Vermittlung und illegaler Welpenhandel

KI-generiert
06.09.2026 4 mal gelesen 0 Kommentare

Pressespiegel: Tierschutz zwischen Vermittlung, Rettung und illegalem Handel

Ehepaar aus Schloß Holte-Stukenbrock macht mit geretteten Podencos auf Tierschutz aufmerksam

Die Neue Westfälische berichtet über Thorsten Ruppel und Iris Wullenkord-Ruppel aus Schloß Holte-Stukenbrock, die drei spanische Hunde aus dem Tierschutz aufgenommen haben. Ihre Podencos Esperanza, Diego und Gringo nehmen an Hunderennen und am sogenannten Coursing teil, wobei es dem Ehepaar nicht in erster Linie um sportliche Erfolge geht.

Die Hundeliebe des Ehepaars begann mit einer Dogge. Iris Wullenkord-Ruppel war mit ihr sogar in einer Rettungshunde-Staffel aktiv. Später suchten die beiden einen kleineren Hund und stießen im Tierschutz auf Gringo, einen „Podenco Andaluz“, also einen spanischen Jagdhund.

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Um Gringo auszulasten, fuhr das Ehepaar mit ihm auf die Hunderennbahn nach Hannover. Aus dem Hobby entwickelte sich Ehrgeiz, nachdem den beiden gesagt worden war, dass sie mit dieser Rasse gegen andere Windhunde kaum Chancen hätten, weil Mitbewerber und Papiere der Hunde fehlten. Diese Herausforderung spornte das Ehepaar an.

Nach dem Tod des Windhundes der Schwiegereltern sollte Gringo ein weiteres Rudelmitglied bekommen. Mit Esperanza kam eine weitere Podenca Andaluz aus dem Tierschutz hinzu. Sie wurde von einer Tierschützerin aus Gummersbach vermittelt, die für „PetAngels“ tätig ist. Später kam Diego dazu, der sich nach einer Prüfung als Esperanzas Sohn herausstellte.

Alle drei Hunde wurden phänotypisiert, also anhand ihrer äußeren Merkmale einer Rasse zugeordnet, um die fehlenden Papiere zu erhalten. Bei Wettbewerben erreichen die Tiere laut der Neuen Westfälischen Geschwindigkeiten von bis zu 42 Stundenkilometern. Außerdem nehmen sie am Coursing teil, einer freien Jagd mit einem Hasen-Dummy.

„Coursing“ sei die schönere Disziplin, sagt Iris Wullenkord-Ruppel. Dort gebe es Punkte für Geschicklichkeit und das Jagdverhalten.

Die Familie ist inzwischen mit den drei Hunden bei Rennen in ganz Deutschland unterwegs. Für Aufmerksamkeit sorgt auch der folierte Bulli von Thorsten Ruppel, der selbst Polizist ist. Das auffällige Fahrzeug soll ebenso wie die Facebookseite des Ehepaars auf die Rasse und den Alltag mit den Hunden aufmerksam machen.

Der eigentliche Antrieb bestehe nicht darin, möglichst viele Schleifen zu gewinnen. Das Ehepaar wolle für den Tierschutz werben und auf die Situation der Podencos in Spanien hinweisen. Nach der Jagdsaison ende das Leben vieler Podencos dort mit dem Tod oder im besseren Fall im Tierheim.

Im Alltag benötigen die Hunde viel Bewegung. Iris Wullenkord-Ruppel ist häufig mit ihnen am Fahrrad in der Senne unterwegs, außerdem begleiten die Tiere das Ehepaar auf Reisen. Sie wolle über den schlechten Ruf der Rasse aufklären: Die Hunde seien anspruchsvoll, aber händelbar.

Eine weitere Podenco-Besitzerin aus Köln fährt inzwischen mit auf Wettbewerbe. Auch andere Halter haben sich gemeldet, überlegen aber noch, ob sie teilnehmen. Als Grund nennt Wullenkord-Ruppel die Kosten der Phänotypisierung. Das Ehepaar betont zugleich, dass weiterhin viele Hunde in spanischen Tierheimen sitzen, und hofft auf weitere Kontakte zu Podenco-Besitzern sowie auf Menschen, die einen Hund aus dem Tierschutz aufnehmen möchten.

Zusammenfassung: Drei aus dem Tierschutz gerettete Podencos nehmen an Wettbewerben teil und machen gemeinsam mit ihren Haltern auf die Rasse und die Situation spanischer Tierheimhunde aufmerksam.

Tiervermittlung: Tiny sucht nach seiner Rettung ein Zuhause

Bei Deine Tierwelt wird unter dem Titel „Tiny - gerettet und vergessen“ ein Mischlingshund aus dem Tierschutz vorgestellt. Das Angebot stammt aus dem Bereich „Hunde aus dem Tierheim / Tierschutz“ und wird von „Tiervermittlung.de“ bereitgestellt.

Weitere Angaben zu Tiny sind im vorliegenden Eintrag nicht enthalten. Die Plattform verweist im Zusammenhang mit dem Hundekauf allgemein auf wichtige Prüfpunkte: Interessierte sollten auf eine vertraute Beziehung zwischen Züchter und Tieren achten, das Muttertier sehen können und die Haltung sowie den Gesundheitszustand der Tiere prüfen.

Außerdem nennt Deine Tierwelt den Impfschutz, die Entwurmung und eine Übergabe im Zuhause des Anbieters als Punkte, die vor einem Kauf beachtet werden sollten. Von einer Übergabe an einer Raststätte aus dem Kofferraum wird abgeraten.

Zusammenfassung: Tiny wird über „Deine Tierwelt“ beziehungsweise den Partner „Tiervermittlung.de“ als geretteter Mischlingshund aus dem Tierschutz vorgestellt.

Kranichküken aus Angermünde ziehen ins Kranichzentrum

MOZ.de berichtet über mehrere Kranichküken, die im Kranichzentrum eine neue Heimat finden sollen. Zuvor waren die erst wenige Tage alten Jungtiere von ihren Eltern getrennt und von der Kranichschützerin Beate Blahy in Steinhöfel, einem Ortsteil von Angermünde, aufgenommen und aufgezogen worden.

Für die Küken führte der letzte Weg bei ihrer Ziehmutter durch den Teich. Nun musste sich auch Beate Blahy von den Tieren verabschieden. Das Kranichzentrum wird künftig zum neuen Aufenthaltsort der Jungvögel.

Zusammenfassung: Von Beate Blahy aufgezogene Kranichküken wechseln aus Steinhöfel in das Kranichzentrum und erhalten dort eine neue Heimat.

Vituzza wird als allein aufgefundene Hündin vermittelt

Unter dem Titel „VITUZZA sie war alleine unterwegs“ führt Deine Tierwelt ein weiteres Angebot aus dem Tierschutz. Die Mischlingshündin wird im Bereich „Hunde aus dem Tierheim / Tierschutz“ vorgestellt; das Angebot wird von „Tiervermittlung.de“ bereitgestellt.

Der vorliegende Eintrag enthält keine weiteren nutzbaren Angaben zu Vituzza. Im Umfeld der Vermittlungsanzeige weist Deine Tierwelt allgemein darauf hin, beim Erwerb eines Hundes Angaben zu Haltung, Muttertier, Gesundheit, Impfschutz und Entwurmung zu prüfen.

Zusammenfassung: Vituzza wird als Hündin aus dem Tierschutz vorgestellt, die allein unterwegs war und über „Deine Tierwelt“ beziehungsweise „Tiervermittlung.de“ vermittelt werden soll.

Joshi und Lucky sollen gemeinsam ein Für-immer-Zuhause finden

Deine Tierwelt stellt mit „Joshi & Lucky – gemeinsam ins Für-immer-Zuhause“ zwei Rassekätzchen aus dem Tierschutz vor. Die Tiere werden im Bereich „Rassekatzen aus dem Tierheim / Tierschutz“ geführt.

Das Angebot stammt vom Partner „Tiervermittlung.de“. Der Titel macht deutlich, dass Joshi und Lucky gemeinsam in ein dauerhaftes Zuhause vermittelt werden sollen. Weitere Angaben zu den beiden Katzen enthält der vorliegende Eintrag nicht.

Zusammenfassung: Joshi und Lucky werden als Rassekätzchen aus dem Tierschutz vorgestellt und sollen gemeinsam ein dauerhaftes Zuhause erhalten.

Illegaler Welpenhandel: Bayern verzeichnet zahlreiche aufgedeckte Fälle

Die Augsburger Allgemeine berichtet über illegalen Welpenhandel und eine steigende Zahl junger Hunde aus Osteuropa, die in Bayern entdeckt werden. Der Onlinehandel über Kleinanzeigen erleichtert den Erwerb eines Hundes, kann laut dem Bericht aber auch den illegalen Handel verschleiern.

Nach Angaben der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ wurden zwischen Januar und Ende Juni 2026 in Deutschland 302 illegal verkaufte Welpen entdeckt. Im Jahr 2025 waren es insgesamt 631 sichergestellte Tiere. Bayern nimmt bei den aufgedeckten Fällen eine Spitzenposition ein: Im ersten Halbjahr wurden dort 148 Tiere, darunter auch einige Katzen, aufgegriffen.

AngabeWert
Entdeckte illegal verkaufte Welpen in Deutschland zwischen Januar und Ende Juni 2026302
Sichergestellte Tiere in Deutschland im Jahr 2025631
In Bayern im ersten Halbjahr aufgegriffene Tiere148
Im Jahr 2026 in Deutschland entdeckte illegal gehandelte Welpen, die trotz tierärztlicher Versorgung starben8

Als Grund für die hohe Zahl in Bayern nennt der Bericht die geografische Lage. Die Tiere stammen größtenteils aus osteuropäischen Ländern wie Bulgarien, Rumänien, Moldawien oder Polen, von denen aus Bayern schnell erreichbar ist. Das bayerische Umwelt- und Verbraucherschutzministerium verweist außerdem auf die Funktion Bayerns als zentrales Transitland, die Grenznähe zu Osteuropa und die hohe Kontrolldichte der Behörden.

Die Welpen werden laut dem Bericht in sogenannten „Vermehrerstationen“ unter widrigen Bedingungen gezüchtet. Die Muttertiere müssten auf kleinstem Raum und in schmutziger Umgebung immer wieder Nachwuchs zur Welt bringen. Die Hundebabys würden zu früh von ihren Müttern getrennt, um Kosten für Fütterung und Pflege zu sparen.

Anschließend würden die Tiere mit verlockenden Onlineanzeigen angeboten. Die Inserate enthielten angeblich geprüfte Impfpässe und versprächen einen einwandfreien Gesundheitszustand. Tatsächlich seien die Tiere häufig schwer krank und von Parasiten befallen.

„Acht der im Jahr 2026 in Deutschland entdeckten illegal gehandelten Welpen sind trotz intensiver tierärztlicher Versorgung gestorben“, sagt Saskia Dauter von „Vier Pfoten“.

Die Tierschutzorganisation geht davon aus, dass die tatsächliche Zahl der verkauften Hunde deutlich höher liegt. Bei den bekannt gewordenen Fällen handele es sich meist um Zufallsfunde. Eine zentrale Statistik zu den Fällen liegt dem bayerischen Umwelt- und Verbraucherschutzministerium laut dem Bericht nicht vor.

Bei den Rassen zeichnen sich laut der Augsburger Allgemeinen bestimmte Muster ab. Besonders häufig würden kleine Hunde angeboten, die durch Social-Media-Trends oder Auftritte auf roten Teppichen populär geworden seien. Genannt werden französische Bulldoggen, Malteser, Pudel und Dackel. Auch die Fellfarben Merle und Dilute würden bei den Angeboten eine Rolle spielen.

Verdächtig seien unter anderem Anzeigen mit anonymen Anbietern und wenigen Angaben zu Impfschutz, Alter oder verifizierten Papieren. Wenn ein Verkäufer eine Übergabe auf einem Parkplatz statt im Zuhause vorschlage, sollten Interessierte besonders aufmerksam werden.

Das bayerische Umweltministerium fordert, verdächtige Inserate beim Plattformanbieter, dem Veterinäramt oder der Polizei zu melden. Bayern hat außerdem zusätzliche Initiativen gestartet, zu denen eine verpflichtende Identitätsprüfung gehört, um anonyme Verkäufe zu erschweren.

Auch auf europäischer Ebene sind Änderungen vorgesehen. Eine neue EU-Verordnung verpflichtet Hunde- und Katzenanbieter ab 2030 dazu, ihre Tiere mit einem Chip zu kennzeichnen und in einer Datenbank zu registrieren. Im Onlinehandel soll die Registrierung künftig verifiziert werden, um den unerlaubten Verkauf zu bekämpfen.

  • Verdächtig können anonyme Anbieter und fehlende Angaben zu Impfschutz, Alter oder Papieren sein.
  • Eine Übergabe auf einem Parkplatz statt im Zuhause des Anbieters gilt als Warnsignal.
  • Verdächtige Inserate sollen dem Plattformanbieter, dem Veterinäramt oder der Polizei gemeldet werden.

Zusammenfassung: Zwischen Januar und Ende Juni 2026 wurden in Deutschland 302 illegal verkaufte Welpen entdeckt, davon 148 Tiere in Bayern. Die Behörden und Tierschutzorganisationen warnen vor kranken Tieren, schlechten Haltungsbedingungen und anonymen Onlineangeboten; ab 2030 sollen neue EU-Vorgaben den illegalen Handel erschweren.

Quellen:

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