Tierschutz aktuell: Tiervermittlung, Einsätze und Kritik an Tierhaltung

Autor: Tierische Freude Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Der Pressespiegel berichtet über Tiervermittlung, einen Tierschutzfall mit einem Schaf, die Behandlung eines kranken Hundes und Kritik an Elefantenhaltung.

Pressespiegel: Tiervermittlung, Tierschutz-Einsätze und Kritik an Tierhaltung

Aria sucht ein Zuhause

Auf Deine Tierwelt wird die junge Schäferhundmix-Hündin Aria als Tierschutzfall vorgestellt. Die Anzeige ist ein Angebot des Partners „Tiervermittlung.de“ und ist den Kategorien „Mischlingshunde (Tierschutz)“ sowie „Mischlingshündinnen (Tierschutz)“ zugeordnet.

Konkrete Angaben zu Aria, etwa zu ihrem Alter, ihrer Herkunft, ihrem Gesundheitszustand oder ihrem Charakter, enthält der vorliegende Anzeigentext nicht. Deine Tierwelt nutzt die Veröffentlichung zugleich, um auf wichtige Punkte beim Hundekauf hinzuweisen: Interessierte sollten auf die Beziehung zwischen Züchter und Tieren, die Anwesenheit des Muttertiers, geeignete Haltung sowie Impfungen und Entwurmungen achten.

Außerdem warnt die Quelle ausdrücklich davor, Welpen an einer Raststätte aus einem Kofferraum zu kaufen. Ein seriöser Züchter werde einen Termin im Zuhause vereinbaren, heißt es bei Deine Tierwelt.

Zusammenfassung: Aria wird als junge Schäferhundmix-Hündin aus dem Tierschutz vorgestellt. Weitere nutzbare Angaben zur Hündin enthält die Quelle nicht.

Polizei ermittelt nach Einsatz auf einer Schafweide

Die Augsburger Allgemeine berichtet über einen Tierschutz-Einsatz auf einer Schafweide im Unterallgäu. Polizei und Unterallgäuer Veterinäramt rückten laut Bericht noch am Sonntagvormittag aus.

Bei dem Einsatz wurde ein krankes Schaf eingeschläfert. Das Tier soll nun untersucht werden. Der Fall wurde von dem Tierschützer Philipp Hörmann öffentlich gemacht, der laut Augsburger Allgemeine maßgeblich den Tierskandal in Bad Grönenbach aufgedeckt hat.

Der Bericht bezeichnet den aktuellen Stand als bislang bekannte Informationen zu dem Fall. Weitere Einzelheiten zu den Umständen, zu den Untersuchungsergebnissen oder zu möglichen Verantwortlichen enthält der vorliegende Inhalt nicht.

Zusammenfassung: Nach einem Tierschutz-Einsatz im Unterallgäu wurde ein krankes Schaf getötet und anschließend zur Untersuchung vorgesehen. Die Polizei ermittelt.

Henri soll nach schweren Atemproblemen behandelt werden

Bei Bad Honnef/Siebengebirge berichtet „Bad Honnef heute“ über Henri, eine etwa sechs Jahre alte Französische Bulldogge. Der freundliche Rüde bekomme kaum Luft und müsse sich wegen seiner extrem kurz gezüchteten Nase bei jedem Atemzug anstrengen; dabei seien deutlich hörbare Grunzlaute zu hören.

Henri war erst wenige Wochen vor seiner Aufnahme beim Tierschutz Siebengebirge von privat in ein neues Zuhause vermittelt worden. Seine gesundheitlichen Probleme überforderten die neuen Halter finanziell und organisatorisch, woraufhin sie den Hund beim Tierschutz Siebengebirge abgaben. Die ursprünglichen Halter wollten Henri laut Bericht nicht zurücknehmen.

Eine Operation an den Atemwegen sei notwendig, damit der Rüde künftig besser Luft bekomme. Ob weitere Eingriffe erforderlich werden, sei derzeit noch nicht absehbar. Zusätzlich leidet Henri an einer stark entzündeten Haut, insbesondere im Gesicht; seine Falten seien wund und teilweise blutig.

Als mögliche Ursache der Hautprobleme komme unter anderem eine Futtermittelunverträglichkeit infrage. Deshalb müsse zunächst herausgefunden werden, welches Futter Henri verträgt. Außerdem soll untersucht werden, ob weitere Erkrankungen vorliegen.

Der Tierschutz Siebengebirge rechnet mit zahlreichen Tierarztbesuchen, Untersuchungen, Spezialfutter und mindestens einer Operation. Der Verein bittet um Spenden und verweist außerdem auf eine Wunschliste, über die Spezialfutter für Henri finanziert werden kann.

„Sechs Jahre leiden müssen nun aufhören“ – so wird die Hoffnung des Vereins für Henri sinngemäß wiedergegeben.

Der Fall wird von „Bad Honnef heute“ zugleich in einen größeren Zusammenhang mit der Zucht Französischer Bulldoggen gestellt. Die auf bestimmte äußerliche Merkmale ausgerichtete Zucht und daraus resultierende anatomische Veränderungen können laut Bericht zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen.

Zusammenfassung: Henri benötigt wegen schwerer Atemprobleme eine Operation an den Atemwegen. Hinzu kommen entzündete Haut und der Verdacht auf eine Futtermittelunverträglichkeit; der Tierschutz Siebengebirge bittet um Unterstützung.

Elefanten-Video sorgt weiterhin für Tierschutzkritik

RTL.de berichtet über ein Livestream-Video der Influencer Jordan und Semih mit der Elefantendame Citta. Die beiden tanzen und springen darin vor dem Tier, während laute Musik läuft. Im Internet lösten die Aufnahmen heftige Kritik aus.

Der Elefantenhalter Sonni Frankello erklärte laut RTL, dass der Dreh auf dem Elefantenhof Platschow in Ziegendorf in Mecklenburg-Vorpommern stattfand. Schwarze Spanplatten hätten das Studio der Influencer nachbilden sollen. Citta sei demnach nicht in einen vollständig geschlossenen kleinen Raum gebracht worden, wie es der Livestream zunächst erscheinen ließ.

Ursprünglich hätten Jordan und Semih den Elefanten laut Frankello nach Dortmund bringen lassen wollen. Das sei ihm jedoch zu weit gewesen, weshalb die Influencer für den Dreh auf den Elefantenhof gekommen seien.

Frankello bezeichnete die beiden 23-Jährigen als „wirklich etwas wild“. Vor dem Dreh seien sie darüber informiert worden, wie sie sich in der Nähe des Elefanten verhalten sollten. Seine Tochter Jennifer habe während der Aufnahmen einen der beiden an der Schulter berührt, um ihm zu signalisieren, dass er ruhiger werden müsse.

Im Stream ist laut RTL zu sehen, wie Jordan und Semih vor Citta singen, tanzen und springen. Zeitweise läuft Musik, während die Elefantendame verschiedene Kunststücke ausführt. Frankello sagte, er hätte eingegriffen, wenn aus seiner Sicht eine Gefahr für das Tier bestanden hätte.

PETA hält trotz der neuen Informationen zur Kulisse an der grundsätzlichen Kritik fest. Die PETA-Tierpsychologin Jana Hoger bezeichnete die Inhalte des Videos als „hochgradig problematisch“ und kritisierte insbesondere den Umgang mit Citta sowie die Kunststücke, die der Elefant vorführen musste.

„Wir sehen hier ein Tier, das auf schlimmste Weise gedemütigt wird“, sagte PETA-Tierpsychologin Jana Hoger laut RTL.

Nach Einschätzung der Tierschützerin seien solche Kunststücke keine natürlichen Verhaltensweisen. Sie kritisiert, dass Elefanten für entsprechende Vorführungen dressiert würden, und sprach in diesem Zusammenhang von Schmerzen, Zwang, Druck und Gewalt.

PETA appelliert an Influencer, vor dem Einsatz von Tieren in sozialen Netzwerken deren Bedürfnisse zu berücksichtigen. Besonders problematisch seien Situationen, in denen Tiere für Reichweite und möglicherweise Einnahmen genutzt würden. Nutzer sollten problematische Tier-Videos zudem nicht zusätzlich verbreiten.

Der Stream von Jordan und Semih ist inzwischen gelöscht. RTL nennt als verwendete Quellen die eigene Recherche, Bild und Instagram/Sonni Frankello.

Zusammenfassung: Neue Informationen zum Drehort ändern für PETA nichts an der Kritik am Einsatz der Elefantendame Citta für Kunststücke, Unterhaltung und Klicks. Der Stream wurde gelöscht.

Estella sucht ein Zuhause in Berlin

Deine Tierwelt veröffentlicht die Vermittlungsanzeige „Wer gibt Estella ein Zuhause?“ für einen Mischlingswelpen in Berlin. Das Angebot stammt vom Partner „Tiervermittlung.de“ und ist der Kategorie „Mischlingswelpe bis 50cm ausgew. (Tierschutz)“ zugeordnet.

Der vorliegende Anzeigentext enthält keine weiteren nutzbaren Angaben zu Estellas Alter, Herkunft, Gesundheitszustand, Wesen oder bisherigen Lebensumständen. Wie bei der Anzeige zu Aria weist Deine Tierwelt auf wichtige Vorsichtsmaßnahmen beim Welpenkauf hin.

Genannt werden unter anderem die Beziehung zwischen Züchter und Tieren, die Anwesenheit des Muttertiers, Schlafplatz und Auslauf sowie der Gesundheitszustand von Welpen und Mutter. Auch Impfungen und Entwurmungen sollen geprüft werden.

Deine Tierwelt warnt außerdem davor, Welpen an einer Raststätte aus dem Kofferraum zu kaufen. Ein seriöser Züchter werde einen Termin im Zuhause vereinbaren, heißt es in den Hinweisen.

Zusammenfassung: Estella wird als Mischlingswelpe aus dem Tierschutz zur Vermittlung in Berlin vorgestellt. Weitere Informationen zum Tier enthält die Quelle nicht.

Kommentar zur Rolle von PETA und zu Grenzen der Tierhaltung

In einem Beitrag der Augsburger Allgemeinen wird die Arbeit der Tierschutzorganisation PETA kritisch und zugleich differenziert betrachtet. Die Autorin schreibt, PETA fordere manchmal Dinge, die über das normale Verständnis von Tierschutz hinausgingen.

Als Beispiele nennt der Beitrag die Forderung, Holzkarusselle mit Pferden nicht mehr zuzulassen, sowie die Idee, den Ort Finning wegen des Wortes in „Stop Finning“ zum Schutz der Haie umzubenennen. Diese Forderungen bewertet die Autorin als PR-Gags, die wenig Sinn machten.

Gleichzeitig stellt der Beitrag die Frage, was im Tierschutz überhaupt als normal gelten könne. Der zentrale Gedanke lautet, dass nicht alles, was in der Tierhaltung erlaubt ist, dauerhaft so bleiben müsse.

Der Text ist als Meinungsbeitrag der Augsburger Allgemeinen gekennzeichnet und enthält keine zusätzlichen Statistiken oder konkreten Angaben zu einzelnen Tierhaltungsformen. Im Mittelpunkt steht die Abwägung zwischen überzogenen Forderungen und der grundsätzlichen Bereitschaft, bestehende Regeln im Sinne des Tierschutzes weiterzuentwickeln.

Zusammenfassung: Die Augsburger Allgemeine kritisiert einzelne Forderungen von PETA als überzogen, betont aber zugleich, dass rechtlich erlaubte Tierhaltung nicht automatisch dauerhaft akzeptabel sein müsse.

Quellen: