Tierische Themen im Fokus: Tierschutz, Tierheime und Störche grasper
Autor: Tierische Freude Redaktion
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Der Pressespiegel thematisiert Tiervermittlung, europaweite Tiertransporte, überlastete Tierheime, Storchenschutz und Kritik an einem geplanten Tierversuchsgesetz.
Tierische Themen im Pressespiegel: Von Tiertransporten bis zum Schutz von Störchen
Kleine Katerchen suchen ein Zuhause
Auf der Plattform Deine Tierwelt wird ein Angebot mit dem Titel „Kleine Katerchen suchen ihr Zuhause“ geführt. Die Tiere werden der Kategorie „Katzen aus dem Tierheim / Tierschutz“ sowie den „Rassekatzen aus dem Tierheim / Tierschutz“ zugeordnet.
Bei dem Eintrag handelt es sich laut Quelle um ein Angebot des Partners „Tiervermittlung.de“. Eine weitergehende Beschreibung der Katerchen ist im verfügbaren Inhalt nicht enthalten. Die Plattform verweist außerdem auf Informationen zum Katzenkauf und auf ähnliche Inserate.
Zusammenfassung: Über Deine Tierwelt wird die Vermittlung kleiner Katerchen aus dem Bereich Tierheim und Tierschutz angekündigt. Das Angebot stammt vom Partner Tiervermittlung.de.
Tiertransporte in Europa: Logistik und Tierschutz im Fokus
Die VerkehrsRundschau berichtet in einer Folge des Podcasts „VerkehrsRundschau Funk“ über Tiertransporte in Europa. Im Mittelpunkt stehen die Abläufe solcher Transporte und die Herausforderungen, die sie für den Tierschutz mit sich bringen.
Nach Angaben der Quelle werden in der Europäischen Union jedes Jahr über 1,5 Milliarden Tiere transportiert. Darunter befinden sich rund 35 Millionen Schweine, mehr als vier Millionen Rinder und etwa 1,3 Milliarden Geflügeltiere.
| Tiergruppe | Genannte Transportmenge |
|---|---|
| Tiere insgesamt | über 1,5 Milliarden |
| Schweine | rund 35 Millionen |
| Rinder | mehr als vier Millionen |
| Geflügeltiere | etwa 1,3 Milliarden |
Viele Transporte verlaufen laut VerkehrsRundschau über mehrere Ländergrenzen hinweg. Als Gesprächspartnerin wird Dr. Maria Biedermann vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit genannt. Die promovierte Veterinär-Medizinerin ist beim BVL für den Bereich Tierschutz beim Transport zuständig und spricht mit Christian Bonk über die größten Herausforderungen.
Zusammenfassung: Der Podcast beleuchtet einen laut Quelle kaum sichtbaren, aber sehr großen Bereich der europäischen Logistik. Im Mittelpunkt stehen die hohen Tierzahlen, grenzüberschreitende Transporte und Fragen des Tierschutzes.
Tierheime am Limit und Forderungen nach mehr Unterstützung
Die Allgemeine Zeitung berichtet unter der Überschrift „Politische Ignoranz gegenüber dem Tierschutz“ über die angespannte Situation in Tierheimen. Diese seien am Limit und hätten mit steigenden Kosten zu kämpfen.
Zusätzlich würden in der Urlaubszeit immer mehr Fundtiere abgegeben. Im Artikel wird außerdem von einem Verband berichtet, der gegen die Bundesregierung klagt und mehr politische Unterstützung für den Tierschutz fordert.
„Politische Ignoranz gegenüber dem Tierschutz“
Die Quelle stellt die Belastung der Tierheime in den Zusammenhang mit den steigenden Kosten und der zunehmenden Zahl abgegebener Fundtiere. Weitere im verfügbaren Inhalt enthaltene Textpassagen sind als Platzhaltertext gekennzeichnet und daher nicht als nutzbare Informationen zu werten.
Zusammenfassung: Die Tierheime stehen laut Allgemeiner Zeitung wegen steigender Kosten und vieler Fundtiere unter Druck. Ein Verband geht deshalb gegen die Bundesregierung vor.
Störche bei Ebersberg trotzen der Bahn
SZ.de berichtet über ein Storchenpaar bei Ebersberg, das zum zweiten Mal erfolgreich gebrütet hat. Die drei Küken sind laut Bericht inzwischen so groß wie ihre Eltern und beginnen mit ersten Flugübungen.
Die Jungvögel springen in die Luft, flattern einige Sekunden im Wind und landen anschließend wieder im Horst. Richard Straub vom Landesbund für Vogel- und Naturschutz im Landkreis Ebersberg erklärt, dass es jeden Tag so weit sein könne, dass die Jungstörche richtig losfliegen.
„Sie springen in die Luft, flattern ein paar Sekunden im Wind und landen dann wieder im Horst“, erklärt Richard Straub vom Landesbund für Vogel- und Naturschutz im Landkreis Ebersberg.
Die Anwohner haben bereits einen alternativen Horst gebaut. Ob die Störche diesen annehmen werden, ist jedoch offen. Der Bericht stellt damit die Sturheit der Tiere und den Einsatz der Menschen für ihren Schutz in den Mittelpunkt.
| Merkmal | Angabe aus der Quelle |
|---|---|
| Erfolgreiche Brut | zum zweiten Mal |
| Anzahl der Küken | drei |
| Alternativer Horst | von Anwohnern gebaut |
Zusammenfassung: Ein Storchenpaar bei Ebersberg hat drei Küken großgezogen. Während die Jungvögel erste Flugübungen machen, bleibt offen, ob das Paar den von Anwohnern gebauten alternativen Horst annehmen wird.
Petition gegen ein geplantes Tierversuchsgesetz
Die Organisation Ärzte gegen Tierversuche warnt vor einem geplanten eigenständigen Tierversuchsgesetz. Nach Darstellung der Organisation beabsichtigt die Bundesregierung, die Regelungen zu Tierversuchen aus dem Tierschutzgesetz herauszulösen und in einem eigenen Gesetz festzuschreiben.
Ärzte gegen Tierversuche befürchtet dadurch eine massive Verschlechterung des rechtlichen Schutzstatus von Tieren in deutschen Laboren. Was derzeit verboten sei, könne künftig erlaubt werden. Gegen diese mögliche Abschwächung hat sich laut Quelle ein Bündnis aus Organisationen zusammengeschlossen und eine Bundestagspetition gestartet.
Als mögliche Folgen nennt die Organisation unter anderem die Legalisierung des systematischen Tötens sogenannter „Überschusstiere“ aus wirtschaftlichen Gründen. Außerdem werden eine Vereinfachung der Genehmigungsverfahren, eine deutliche Reduktion der behördlichen Prüftiefe und -befugnisse sowie Erleichterungen bei Qualzucht, betäubungslosen Eingriffen, Amputationen und Tötungen aufgeführt.
- Legalisierung des systematischen Tötens sogenannter „Überschusstiere“ aus wirtschaftlichen Gründen
- Vereinfachung der Genehmigungsverfahren
- Deutliche Reduktion der behördlichen Prüftiefe und -befugnisse
- Erleichterung von Qualzucht sowie betäubungslosen Eingriffen, Amputationen und Tötungen
- Wegfall der Pflicht zur verhaltensgerechten Unterbringung von Tieren in Laboren
Für die Petition müssen laut Quelle mindestens 30.000 Unterschriften bis zum 31.08.2026 gesammelt werden, damit sich der Petitionsausschuss des Bundestages mit dem Thema befasst und die Kritik persönlich vorgetragen werden kann. Die Petition könne unabhängig von Nationalität, Alter oder Wohnort unterzeichnet werden.
| Petitionsziel | Angabe aus der Quelle |
|---|---|
| Erforderliche Unterschriften | mindestens 30.000 |
| Frist | 31.08.2026 |
Die Organisation fordert, dass die Regelungen zu Tierversuchen im Tierschutzgesetz verbleiben. Darüber hinaus werden unter anderem die bevorzugte Förderung, schnellere Anerkennung und gezielte Erweiterung tierversuchsfreier Methoden, die Anerkennung von Angst als eigenständige Belastungsdimension und die Einführung einer verbindlichen Schmerz- und Leidensobergrenze verlangt.
- Ausschluss von Genehmigungsfiktionen
- Rückblickende Bewertungen aller Tierversuche, unabhängig von Schweregrad und Tierart
- Sofortige Veröffentlichung genehmigter Tierversuche sowie deren Ergebnisse und rückblickender Bewertungen
- Paritätisch besetzte Tierversuchskommissionen mit ausgewiesener Expertise in tierversuchsfreien Methoden und Ethik
Zusammenfassung: Ärzte gegen Tierversuche sieht durch ein eigenständiges Tierversuchsgesetz eine Schwächung des Tierschutzes. Für die Bundestagspetition werden mindestens 30.000 Unterschriften bis zum 31.08.2026 benötigt.
Tierheim Schönebeck benötigt weiterhin Unterstützung
Die Volksstimme berichtet über die Situation im Tierheim Schönebeck. Dort leben über 60 Katzen und 20 Hunde, während angesichts vieler Katzenbabys weiterhin dringend Unterstützung benötigt wird.
Die steigende Spendenbereitschaft hilft dem Tierheim bei seiner täglichen Arbeit. Kerstin Kauert, Vorsitzende des Tierschutzvereins Schönebeck und Umgebung e.V., betont die Bedeutung der Bevölkerung für die Einrichtung.
„Ohne die ginge es nicht“, sagt Kerstin Kauert, die Vorsitzende des Tierschutzvereins Schönebeck und Umgebung e.V.
Gemeint sind damit die Menschen, die regelmäßig an das Tierheim spenden und es unterstützen. Während der Corona-Zeit sei die Zahl der Spenden zurückgegangen, steige seit ein paar Jahren jedoch wieder an. Wegen der vielen Katzenbabys bleibt der Bedarf an Hilfe laut Volksstimme trotzdem hoch.
| Tierbestand | Angabe aus der Quelle |
|---|---|
| Katzen | über 60 |
| Hunde | 20 |
Zusammenfassung: Im Tierheim Schönebeck werden über 60 Katzen und 20 Hunde versorgt. Die Spendenbereitschaft steigt zwar wieder, angesichts vieler Katzenbabys wird aber weiterhin dringend Unterstützung benötigt.
Quellen:
- Kleine Katerchen suchen ihr Zuhause (Erndtebrück) - Rassekatzen aus dem Tierheim / Tierschutz
- Podcast: Tiertransporte in Europa – Herausforderungen und Tierschutz im Fokus
- Tierschutz in Not: Tierheime fordern mehr Unterstützung von Politik
- Tierschutz in Ebersberg: Sture Störche trotzen der Bahn
- Stoppt das geplante Tierversuchsgesetz
- Über 60 Katzen und 20 Hunde: Wie das Tierheim in Schönebeck jetzt unterstützt werden kann