Tierische Nachrichten: Rettungsaktionen, Artenschutz und Tierschutz im Fokus

Autor: Tierische Freude Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Belugawale und Delfine kamen in Valencia an, während Fledermäuse in Thüringen stark gefährdet bleiben und Tierschutzthemen mehrere Veranstaltungen und Ermittlungen prägen.

Belugawale und Delfine nach Marineland-Schließung in Valencia angekommen

Nach der Schließung des Marineland-Parks sind Belugawale und Delfine aus Kanada nach Spanien gebracht worden. Wie die FAZ berichtet, kamen die Tiere in Valencia an und werden dort zunächst beobachtet.

Der Transport galt als besonders komplex. Der Marineland-Park hatte 2024 geschlossen und nach eigenen Angaben mit Einschläferungen gedroht, wodurch die Rettungsaktion erforderlich wurde.

„Die Tiere werden nach der Ankunft in Valencia zunächst beobachtet.“

Zusammenfassung: Die aus Kanada gebrachten Belugawale und Delfine sind in Valencia angekommen und stehen dort zunächst unter Beobachtung. Quelle: FAZ.

Fledermäuse in Thüringen bleiben stark gefährdet

In Thüringen leben zahlreiche unterschiedliche Fledermausarten. Nach Angaben von Martin Biedermann von der Stiftung Fledermaus wurden im Freistaat 22 Arten nachgewiesen, während die Große Hufeisennase dort seit Jahrzehnten als ausgestorben gilt, wie STERN.de berichtet.

Auf die bedrohten Tiere macht an diesem Wochenende in mehr als 35 Ländern die Internationale Fledermausnacht „Batnight“ aufmerksam. Auch in Thüringen finden Veranstaltungen statt, unter anderem in Jena und Bad Liebenstein an der Altensteiner Höhle.

Wie viele Fledermäuse tatsächlich in Thüringen leben, ist nicht genau bekannt. Quartiere werden im Auftrag des Landesumweltamts kontinuierlich kontrolliert, außerdem laufen Langzeiterhebungen zur Bestandsüberwachung. Gleichzeitig gibt es laut Biedermann eine hohe Dunkelziffer, weil viele Quartiere unbekannt sind.

Die Tiere leben nicht nur im Wald, sondern auch in Kirchen und Privathäusern zwischen Mauerwerk und Gebälk sowie in Bergwerksstollen und Felsspalten. Die Arten lassen sich anhand von Merkmalen wie Größe, Ohrenform und Fellfärbung unterscheiden; zusätzlich unterscheiden sich ihre Ultraschallrufe. Sogenannte „Bat-Detektoren“ können diese Rufe aufzeichnen und analysieren.

Wenn eine Fledermaus auf dem Boden liegt, sollte sie laut Biedermann nicht einfach angefasst werden. Das Wildtier könne in seltenen Fällen tollwütig sein. Empfohlen wird, das Tier behutsam mit einem Tuch oder Handschuh in einen kleinen, mit Stoff ausgelegten Karton zu legen und anschließend Naturschutzbehörden zu verständigen.

Fledermäuse gelten als gefährdete und bedrohte Artengruppe. Mit Ausnahme von einer Art stehen laut dem Bericht alle anderen Arten in Thüringen auf der Roten Liste und sind dort als „gefährdet“ bis hin zu „vom Aussterben bedroht“ eingestuft.

Als Belastungen werden klimatische Schwankungen wie starke Hitzeperioden und anschließende Kälteeinbrüche genannt. Zudem gehe die Menge der Insekten, die den Tieren als Hauptnahrungsmittel dienen, teilweise immer mehr zurück.

„Langfristig machen wir uns schon Sorgen, dass der Klimawandel eben auch die Fledermäuse in die Mangel nimmt“, sagte der Biologe Martin Biedermann laut STERN.de.

Zusammenfassung: In Thüringen wurden 22 Fledermausarten nachgewiesen, doch die Bestände sind nicht genau bekannt. Fast alle Arten stehen auf der Roten Liste; Klimaschwankungen und der Rückgang von Insekten gelten als zentrale Belastungen. Quelle: STERN.de.

Hahnenwettkrähen in Schramberg zwischen Tradition und Tierschutz

In Schramberg wird das Hahnenwettkrähen im Spannungsfeld zwischen Tradition und Tierschutz betrachtet. Der Schwarzwälder Bote berichtet über Hühner in einem weitgehend ungeschützten Freilauf und die damit verbundene Diskussion.

Der vorliegende Bericht enthält dazu keine weiteren nutzbaren Angaben zum Ablauf, zu den beteiligten Personen oder zu konkreten tierschutzrechtlichen Bewertungen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Veranstaltung mit den Anforderungen des Tierschutzes vereinbar ist.

Zusammenfassung: Das Hahnenwettkrähen in Schramberg wird als Tradition mit tierschutzrechtlicher Diskussion dargestellt. Quelle: Schwarzwälder Bote.

Tierheimfest in Biberach wirbt für Unterstützung im Tierschutz

Der Tierschutzverein im Landkreis Biberach e.V. lädt am 29. und 30. August zum traditionellen Tierheimfest ein. Besucherinnen und Besucher erwartet laut Schwäbischer Zeitung ein abwechslungsreiches Programm mit Einblicken in die Tierschutzarbeit und Begegnungen mit Zwei- und Vierbeinern.

Geplant sind ein Flohmarkt, eine Tombola, verschiedene Vorführungen und Informationen zu tierschutzrelevanten Themen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Der Verein macht zugleich auf wachsende Herausforderungen aufmerksam. Besonders die Situation bei Katzen sei schwierig, weil die Zahl abgegebener oder ausgesetzter Katzen stark steige, während gleichzeitig zu wenige Tiere vermittelt würden. Auch Lena wartet dem Bericht zufolge auf ein Zuhause.

Eine weitere Belastung ist die steigende Zahl von Tieren, die kurzfristig und möglichst sofort aufgenommen werden sollen. Als Gründe werden unter anderem Umzüge genannt, bei denen Halter ihre Tiere nicht mitnehmen können. Der TSV bittet darum, sich so früh wie möglich zu melden, damit gemeinsam Lösungen gefunden werden können.

Tierheime verfügen nur über begrenzte Kapazitäten und können nicht jedes Tier von heute auf morgen aufnehmen. Jede Aufnahme umfasst die Versorgung, eine tierärztliche Untersuchung, mögliche Behandlungen und die Vorbereitung auf die Vermittlung.

Besonders am Herzen liegen dem Verein ältere Hunde, Katzen und Kleintiere. Seniorentiere hätten es häufig schwerer, ein neues Zuhause zu finden, weil viele Interessenten ein junges Tier suchten. Der Verein betont, dass ältere Tiere ebenso Liebe zu geben hätten und ihren Lebensabend in Geborgenheit verbringen sollten.

Die Begleitung endet laut Bericht nicht mit der Vermittlung. Der Tierschutzverein bleibt auch nach dem Einzug im engen Austausch mit den Adoptanten und möchte Ansprechpartner bleiben, wenn im neuen Zuhause Probleme auftreten.

Zusammenfassung: Das Tierheimfest findet am 29. und 30. August statt und verbindet ein Programm für Besucher mit Informationen über die wachsende Zahl von Abgabetieren. Der Verein sucht insbesondere für ältere Tiere verantwortungsvolle Zuhause. Quelle: Schwäbische Zeitung.

Polizei ermittelt nach Einsatz auf einer Schafweide im Unterallgäu

Nach einem Tierschutz-Einsatz auf einer Schafweide im Unterallgäu ermittelt die Polizei. Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, rückten die Polizei und das Unterallgäuer Veterinäramt an einem Sonntagvormittag aus; ein krankes Schaf wurde von einem Tierarzt getötet.

Ausgelöst wurde der Einsatz nach Angaben des Tierschützers Philipp Hörmann durch Hinweise auf einen möglichen Tierschutzverstoß. Einem Rechercheteam sei am späten Samstagabend ein Video eines Zeugen zugespielt worden. Noch in der Nacht wurde laut Hörmann eine Veterinärmedizinerin hinzugezogen, am folgenden Morgen die Polizei verständigt.

Die Polizei Mindelheim führte Telefonate, um veterinärmedizinische Unterstützung zu organisieren. Eine Amtsveterinärin des Landkreises Unterallgäu traf daraufhin ein, untersuchte das Tier kurz und zog einen Tierarzt hinzu, der das Schaf tötete. Die Pressestelle des Landratsamts bestätigte den von Hörmann geschilderten Ablauf.

Hörmann sprach von einem „mega-außergewöhnlichen“ Verletzungs- oder Krankheitsbild, nannte wegen der laufenden Ermittlungen aber keine Einzelheiten. Nach dem derzeitigen Stand des Veterinäramts könnte sich der Tierhalter möglicherweise nicht rechtzeitig und nicht ausreichend um das kranke Tier gekümmert haben.

Das tote Schaf wurde zur weiteren Untersuchung an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gebracht. Bis ein Gutachten vorliegt, könne es mehrere Wochen dauern.

Die Polizei wartet die Untersuchungsergebnisse ab. Ob dem Tierhalter konkret etwas vorgeworfen werden kann und ob eine Straftat vorliegt, ist laut Polizei noch offen. Als mögliche Grundlage wird Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes genannt, wenn einem Wirbeltier „aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden“ oder „länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden“ zugefügt werden.

Die Lämmer des getöteten Mutterschafs bleiben beim Tierhalter. Sie wurden bereits zuvor von Hand gefüttert, weil die Mutter keine Milch hatte, und fressen laut Landratsamt auch schon selbstständig.

„Hier wurde schlimmes Leid trotz widriger Umstände außerhalb sämtlicher normaler Öffnungszeiten so schnell wie möglich erkannt und schließlich mit milden Mitteln beendet“, sagte Philipp Hörmann laut Augsburger Allgemeiner.

Zusammenfassung: Nach dem Tod eines kranken Schafs laufen im Unterallgäu polizeiliche Ermittlungen. Das Tier wird untersucht; ein Gutachten kann mehrere Wochen dauern. Quelle: Augsburger Allgemeine.

Deutscher Tierschutzbund wirbt bei der Gamescom 2026 mit Videospiel

Der Deutsche Tierschutzbund nutzt die Gamescom 2026, um unter Gamerinnen und Gamern für Tierschutz zu werben. Der SWR berichtet, dass der Verband das Videospiel „Animal Rescue Tycoon“ vorstellt.

In dem Spiel steuert man eine Figur, die zu unterschiedlichen Tierschutz-Einsätzen gerufen wird. Ziel ist es, ein Tierschutzzentrum zu bauen und Tiere zu retten.

Hester Pommerening vom Deutschen Tierschutzbund erklärte gegenüber SWR Aktuell, das Spiel sei Ende April gestartet. Der dazugehörige Discord-Server sei inzwischen gut besucht; außerdem habe der Verband Streamerinnen und Streamer sowie eine große Gaming-Community aufgebaut, die sich für Tierschutz interessiere.

Viele Gamer seien tierlieb und bereit, Tierschutzprojekte zu unterstützen. Über Hunde und Katzen hätten einige bereits Kontakt zum Thema Tierschutz, könnten sich aber oft nicht vorstellen, wie anspruchsvoll der Alltag von Tierschützerinnen und Tierschützern sei.

„Animal Rescue Tycoon“ sei optisch eher niedlich als realistisch, beruhe aber auf echten Erfahrungen. Nach Angaben von Pommerening sei die Expertise des Deutschen Tierschutzbundes in die Gestaltung eingeflossen, sodass die Arbeit im Tierschutz spielerisch vermittelt werde.

Ein unmittelbarer Wechsel vom Spiel in ein Tierheim werde nicht erwartet. Der Tierschutz soll jedoch direkt über das Spiel unterstützt werden: Pro Spielminute fließt laut Pommerening Geld in die Arbeit des Deutschen Tierschutzbundes. Damit könne man den Tierschutz auch unterstützen, ohne vom PC aufzustehen.

„Pro Spielminute fließt Geld in unsere Arbeit. Man unterstützt also auch, wenn man nur spielt, den Tierschutz, ohne dass man von seinem PC aufstehen muss“, sagte Hester Pommerening laut SWR.

Zusammenfassung: Der Deutsche Tierschutzbund verbindet bei der Gamescom 2026 Gaming und Tierschutz. „Animal Rescue Tycoon“ soll den Alltag der Tierschutzarbeit spielerisch vermitteln und unterstützt laut SWR pro Spielminute die Arbeit des Verbands. Quelle: SWR.

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