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Tierschutz: Zunehmende Fälle von Tierwohlgefährdung in der Westpfalz
In der Westpfalz ist ein besorgniserregender Anstieg von Tierschutzanzeigen zu verzeichnen. Im Jahr 2025 wurden beim Veterinäramt in Kaiserslautern über 350 Tierschutzanzeigen registriert, davon 152 in der Stadt Kaiserslautern, 186 im Kreis und 15 gegen landwirtschaftliche Nutztierhaltungen. Im Donnersbergkreis wurden etwa 100 vermutete Tierschutzverstöße gemeldet, während im Kreis Kusel 164 Anzeigen eingingen. Besonders alarmierend ist die Zahl von über 500 Meldungen wegen Tierwohlgefährdung im Veterinäramt der Südwestpfalz.
„Die gestiegene Sensibilität für Tierschutzthemen ist ein positiver Trend“, so die Behörden.
Die Behörden führen den Anstieg der Anzeigen darauf zurück, dass immer mehr Menschen Tierleid bemerken und melden. Häufig handelt es sich um Hunde, die nicht ausreichend Auslauf bekommen oder misshandelt werden. Trotz der Zunahme an Anzeigen ist zu beachten, dass nicht jede Anzeige einen tatsächlichen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz darstellt.
Zusammenfassung: Im Jahr 2025 wurden in der Westpfalz über 350 Tierschutzanzeigen registriert, mit einem besorgniserregenden Anstieg in der Südwestpfalz. Die Sensibilität für Tierschutzthemen nimmt zu.
Winterwetter belastet Tierheime im Norden Deutschlands
Das kalte Winterwetter hat erhebliche Auswirkungen auf die Tierheime in Hamburg und Schleswig-Holstein. Im Tierheim Hamburg sind derzeit 134 Hunde, 138 Katzen und 531 weitere Tiere untergebracht. Aufgrund der eisigen Bedingungen müssen viele Tiere auf Spaziergänge verzichten, was die Situation für die Tierheime erschwert. Die Tierheimleiterin in Flensburg berichtet, dass die Gassigänger aufgrund von Eis und Schnee ausbleiben, was die Beschäftigung der Hunde im Tierheim erschwert.
Die Tierheime müssen zudem mit höheren Energiekosten und einem erhöhten Arbeitsaufwand durch Schutzmaßnahmen für die Tiere rechnen. Im Tierheim Uhlenkrog in Kiel sind die Tierarztkosten gestiegen, da viele kranke Tiere aufgenommen werden müssen. Die Tierheime sind auf Spenden angewiesen, um die gestiegenen Kosten zu decken.
Zusammenfassung: Das Winterwetter belastet die Tierheime im Norden Deutschlands erheblich, da viele Tiere nicht ausgeführt werden können und die Kosten für Energie und Tierarztbehandlungen steigen.
Notzeit für Jäger im Auricher Kreis
Der Auricher Kreisjägermeister hat aufgrund des aktuellen Wintereinbruchs eine „Notzeit“ ausgerufen. Diese Maßnahme ist notwendig, um den Jägern die Anpassung an die schwierigen Bedingungen zu erleichtern. Die Notzeit soll sicherstellen, dass die Jagd unter den gegebenen Umständen verantwortungsvoll durchgeführt werden kann.
Die Jäger sind auf die winterlichen Bedingungen vorbereitet, um die Wildtiere zu schützen und gleichzeitig die Jagd sicher zu gestalten. Diese Maßnahme zeigt die Herausforderungen, die der Winter für die Tierwelt und die Jäger mit sich bringt.
Zusammenfassung: Im Auricher Kreis wurde eine „Notzeit“ für Jäger ausgerufen, um den Herausforderungen des Wintereinbruchs gerecht zu werden und die Jagd verantwortungsvoll zu gestalten.
Einsatzstatistik der Tierrettung: Über 900 Einsätze für den Tierschutz
Im Jahr 2025 verzeichnete die Tierrettung Kindsbach insgesamt 928 Einsätze, bei denen über 41.000 Kilometer zurückgelegt wurden. Die Einsätze umfassten 522 Hunde, 326 Katzen und 75 gefiederte Tiere. Die Tierrettung leistet nicht nur Hilfe in Notfällen, sondern engagiert sich auch in der Prävention und Öffentlichkeitsarbeit.
Die Statistik zeigt das hohe Engagement der ehrenamtlichen Tierretter, die im vergangenen Jahr fast 4400 Stunden für den Tierschutz aufgebracht haben. Besondere Einsätze umfassten unter anderem Höhenrettungen und Einsätze auf Autobahnen.
Zusammenfassung: Die Tierrettung Kindsbach hatte 2025 insgesamt 928 Einsätze, wobei über 41.000 Kilometer zurückgelegt wurden. Das Engagement der ehrenamtlichen Helfer ist bemerkenswert.
Sachsen investiert zwei Millionen Euro in den Tierschutz
Das Land Sachsen hat im vergangenen Jahr zwei Millionen Euro für den Tierschutz bewilligt. Diese Mittel wurden auf 1,32 Millionen Euro angehoben und fließen vor allem an Tierschutzvereine und Tierheime. Im Jahr 2025 konnten 116 Vereine und Heime von diesen Fördermitteln profitieren.
Die Gelder werden verwendet, um Betriebskosten, Personal, Tierarztgebühren und Futtermittel zu decken. Trotz dieser staatlichen Unterstützung sind Spenden für Tierschützer weiterhin unerlässlich, um die Arbeit langfristig zu sichern.
Zusammenfassung: Sachsen hat zwei Millionen Euro für den Tierschutz bewilligt, um Tierschutzvereine und Tierheime zu unterstützen. Spenden bleiben jedoch wichtig für die langfristige Sicherstellung der Tierschutzarbeit.
Tierschutz bei Rheinbahnfahrten: Fehlendes Problembewusstsein
In Düsseldorf wurde festgestellt, dass bei Rheinbahnfahrten kein ausreichendes Problembewusstsein für den Tierschutz vorhanden ist. Der Ratsherr Torsten Lemmer kritisierte, dass bei Unfällen mit Tieren oft nur die Kadaverbeseitigung im Fokus steht und keine präventiven Maßnahmen ergriffen werden.
Die Rheinbahn AG hat zwar Maßnahmen zur Tierrettung bei Unfällen, jedoch fehlt ein regelmäßiger Austausch mit Tierschutzorganisationen. Dies zeigt, dass die Sensibilität für den Tierschutz im öffentlichen Verkehr noch verbessert werden muss.
Zusammenfassung: In Düsseldorf mangelt es an einem ausreichenden Problembewusstsein für den Tierschutz bei Rheinbahnfahrten, was zu unzureichenden präventiven Maßnahmen führt.
Quellen:
- Tierschutz: Wenn Tiere leiden und Helfer bedroht werden
- Tierschutz - Das kalte Winterwetter belastet die Tierheime im Norden - Wissen
- Jagd und Tierschutz: Auricher Kreisjägermeister ruft „Notzeit“ aus
- Einsatzstatistik der Tierrettung: Über 900 Einsätze für den Tierschutz
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- Tierschutz bei Rheinbahnfahrten: Kein erforderliches Problembewusstsein vorhanden












