Tierschutz-News: Rehkitze getötet, Pferdestress erforscht und Katzenflut im Tierheim

Autor: Tierische Freude Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Mehrere Berichte thematisieren Tierschutz: Anzeigen nach dem Tod zweier Rehkitze, ausgezeichnete Pferdeforschung von Schülerinnen und Ermittlungen nach dem Tod eines Schafs.

Rehkitze beim Mähen getötet: Peta zeigt zwei Personen an

Auf einer Fläche in Aurich sollen beim Mähen zwei Rehkitze getötet worden sein. Die Tierschutzorganisation Peta hat deshalb zwei Personen angezeigt, berichtet die Ostfriesische Nachrichten.

Weitere Einzelheiten zum Ablauf des Vorfalls oder zu den Vorwürfen gegen die beiden angezeigten Personen enthält der vorliegende Quelleninhalt nicht. Fest steht nach dem Bericht, dass der Fall im Zusammenhang mit Mäharbeiten auf einer landwirtschaftlich genutzten Fläche steht.

QuelleOstfriesische Nachrichten
OrtAurich
Betroffene Tierezwei Rehkitze
MaßnahmePeta zeigte zwei Personen an

Zusammenfassung: Nach Angaben der Ostfriesischen Nachrichten sollen bei Mäharbeiten in Aurich zwei Rehkitze getötet worden sein. Peta erstattete daraufhin Anzeige gegen zwei Personen.

Schülerinnen erforschen Silvesterstress bei Pferden

Drei Siebtklässlerinnen haben sich über zweieinhalb Jahre mit der Frage beschäftigt, wie Feuerwerk an Silvester auf Pferde wirkt und wie sich der dadurch ausgelöste Stress verringern lässt. Gemeinsam mit der Schwarzwald-Tierklinik Neubulach untersuchten Merle Ahsbahs, Annabel Schmitt und Sofia C., wie Stress bei Pferden objektiv gemessen und sichtbar gemacht werden kann, berichtet der Schwarzwälder Bote.

Die Schülerinnen prüften ihre Messmethoden unter anderem durch den Vergleich mit Cortisolmessungen. Zusätzlich erforschten sie den Einfluss von Musik auf das Stressverhalten der Tiere. Ihr Projekt trug den Titel „Silvesterstress bei Pferden – sichtbar, messbar, vermeidbar“.

Mit ihrer Arbeit erreichten die drei beim Landeswettbewerb Tierschutz „Schülerinnen und Schüler machen sich für Tiere stark“ den zweiten Platz in der Kategorie „Klassenstufe 7 und älter“. Nach Angaben des Schwarzwälder Boten gehörten sie in dieser Kategorie zu den jüngsten Teilnehmerinnen des gesamten Wettbewerbs.

Die Auszeichnung wurde auf der Landesgartenschau in Ellwangen von Ministerin Marion Gentges persönlich überreicht. Die Schülerinnen präsentierten ihre Ergebnisse außerdem anderen Klassen, bei öffentlichen Vorträgen und in der Schule, um für die Auswirkungen von Feuerwerk auf Tiere zu sensibilisieren.

„Esel sind nicht störrisch, sondern nur sehr überlegt.“

Unterstützt wurden die Schülerinnen während des gesamten Forschungszeitraums von ihren Lehrerinnen Lisa Kappler und Eva-Maria Broschk. Ministerin Marion Gentges lobte laut Bericht ihr außergewöhnliches Engagement, ihren langen Atem und die wissenschaftliche Präzision ihrer Arbeit.

Die drei Schülerinnen luden die Ministerin zur Gemeinschaftsschule Neubulach ein. Gentges sagte ihren Besuch im kommenden Schuljahr spontan zu. Der Landeswettbewerb wurde in diesem Jahr zum 14. Mal veranstaltet; ausgezeichnet werden Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 bis 10.

Forschungszeitraumüber zweieinhalb Jahre
Platzierungzweiter Platz
Wettbewerbskategorie„Klassenstufe 7 und älter“
Wettbewerbsauflage14. Mal
Ausgezeichnete JahrgängeKlassen 4 bis 10

Zusammenfassung: Drei Siebtklässlerinnen erforschten gemeinsam mit der Schwarzwald-Tierklinik Neubulach den Silvesterstress bei Pferden. Für ihr Projekt erhielten sie beim Landeswettbewerb Tierschutz den zweiten Platz.

Krankes Schaf im Unterallgäu getötet und untersucht

Nach einem Tierschutz-Einsatz auf einer Schafweide im Unterallgäu ermittelt die Polizei. Eine Amtsveterinärin untersuchte ein krankes Schaf und zog einen Tierarzt hinzu, der das Tier anschließend tötete, berichtet die Augsburger Allgemeine.

Ausgelöst wurde der Einsatz nach Angaben des Tierschützers Philipp Hörmann durch Hinweise auf einen möglichen Tierschutzverstoß. Einem Rechercheteam sei am späten Samstagabend ein Video eines Zeugen zugespielt worden. Noch in der Nacht habe das Team eine Veterinärmedizinerin hinzugezogen und am folgenden Sonntagmorgen die Polizei alarmiert.

Die Polizei Mindelheim führte die eintreffende Streife zu dem abgelegenen Einsatzort. Die Beamten bemühten sich laut Bericht um veterinärmedizinische Unterstützung; anschließend traf eine Amtsveterinärin des Landkreises Unterallgäu ein.

Philipp Hörmann sprach von einem „mega-außergewöhnlichen“ Verletzungs- oder Krankheitsbild. Wegen der laufenden Ermittlungen nannte er keine Einzelheiten. Nach dem derzeitigen Stand des Veterinäramts könnte sich der Tierhalter möglicherweise nicht rechtzeitig und nicht ausreichend um das kranke Tier gekümmert haben.

Das tote Schaf wurde zur weiteren Untersuchung an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gebracht. Ein Gutachten könne mehrere Wochen dauern, erklärte Eva Büchele von der Pressestelle des Landratsamts.

Die Polizei wartet nach Angaben ihres Pressesprechers Alexander Heubuch auf die Untersuchungsergebnisse. Ob und was dem Tierhalter konkret vorgeworfen werden kann, sei noch offen. Auch ob eine Straftat vorliegt, lasse sich derzeit noch nicht beurteilen.

„Bis ein Gutachten zur Untersuchung vorliegt, kann es mehrere Wochen dauern.“

Die Lämmer des getöteten Mutterschafs bleiben beim Tierhalter. Sie wurden bereits zuvor von Hand gefüttert, weil die Mutter keine Milch hatte; diese Fütterung soll zunächst fortgesetzt werden. Die Lämmer fressen laut Landratsamt aber auch schon selbstständig.

Hörmann lobte die Arbeit von Polizei, Veterinäramt und Tierarzt. Das Leid sei trotz widriger Umstände außerhalb sämtlicher normaler Öffnungszeiten schnellstmöglich erkannt und beendet worden.

EinsatzortSchafweide im Unterallgäu
Betroffenes Tierein Schaf
UntersuchungsstelleBayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Mögliche Dauer bis zum Gutachtenmehrere Wochen

Zusammenfassung: Nach einem Hinweis rückten Polizei und Veterinäramt zu einer Schafweide im Unterallgäu aus. Ein krankes Schaf wurde getötet und zur Untersuchung gebracht; die Ermittlungen dauern an.

Eseltreffen in Brandenburg räumt mit Vorurteilen auf

Beim 36. Treffen der Interessengemeinschaft für Esel- und Mulifreunde Deutschland in Paaren im Glien standen der Umgang mit Eseln, ihre Fähigkeiten und ihr Verhalten im Mittelpunkt. Experten erklärten, warum Esel nicht störrisch, sondern besonnen und abwägend reagieren, berichtet nd-aktuell.de.

Auf einem Parcours mussten die Tiere verschiedene Hindernisse bewältigen. Dazu gehörten ein Wassergraben, ein Traktorreifen, eine aus Strohballen zusammengesetzte Engstelle, Rückwärtsgehen, ein auf Schienbeinhöhe aufgestelltes Rohr und ein kleines Bällebad.

Der Zwergesel Samu wollte den Wassergraben nicht durchqueren und durfte das Hindernis umgehen. Die 15-jährige Zwergeseldame Polly bewältigte den Parcours dagegen souverän und ließ sich auch durch die zusätzlichen „Spaßhindernisse“ nicht aus dem Konzept bringen.

Kerstin Nußbaum, Pressesprecherin der Interessengemeinschaft, erklärte, der Esel sei ein Kurzdistanzflüchter und stamme aus der Hochgebirgswüste. Anders als ein Pferd, das in einer solchen Umgebung blindlings weglaufen würde, bleibe ein Esel bei einer möglichen Gefahr eher stehen, betrachte die Situation und wäge ab.

Dieses Verhalten werde von Menschen häufig als Sturheit missverstanden. Nach Einschätzung der IGEM entsteht der Gegendruck vor allem dann, wenn Menschen ihren Willen durch Ziehen erzwingen wollen. Die Empfehlung lautet, dem Esel Zeit für seine eigene Einschätzung zu geben.

„Esel sind nicht störrisch, sondern nur sehr überlegt.“

Auch über die Belastbarkeit der Tiere informierte die Veranstaltung. Grundsätzlich könne ein Esel ein Fünftel seines Körpergewichts tragen. Für die meisten Esel liege die Belastungsgrenze beim Gewicht eines Kindes; Erwachsene sollten die Tiere insbesondere bei touristischen Angeboten nicht als Transportmittel missbrauchen.

In Deutschland werden Esel laut Bericht vor allem bei der Renaturierung und Landschaftspflege eingesetzt. Die Tiere fressen bestimmte Pflanzen und trampeln andere nieder, wodurch sie zur Entwicklung eines natürlichen Bewuchses beitragen können.

Auch Mulis wurden thematisiert. Dabei handelt es sich um eine Kreuzung aus einem Pferdehengst und einer Eselstute. Nach Angaben der IGEM nutzt die Bundeswehr Mulis in der Katastrophenhilfe, unter anderem in Erdbebenregionen, wenn Lieferungen wegen ausgefallener Seilbahnen nicht möglich sind. Mulis gelten als trittsicher und leistungsstark.

Esel werden außerdem als Therapietiere für Kinder, Menschen mit Behinderung und Suchtkranke eingesetzt. Ihr ruhiges und besonnenes Wesen sowie ihre Orientierung am Menschen machen sie laut IGEM für diese Arbeit geeignet.

Zum artgerechten Umgang gehört Beschäftigung. Esel möchten arbeiten und unterhalten werden. Fehlt diese Beschäftigung, können sie sich selbst Aufgaben suchen, etwa indem sie die ganze Nacht schreien oder den Stall zerlegen.

Wasser zählt dagegen zu den Dingen, die viele Esel nicht mögen. Beim Eseltreffen wurde deshalb das Wassertreten geübt, damit die Tiere an feuchtes Terrain gewöhnt werden. Das Training soll helfen, wenn beim Wandern eine Pfütze oder ein Rinnsal den Weg versperrt oder ein Huf gebadet werden muss.

Bei den Führaufgaben wurden verschiedene Wendungen im Schritt, präzises Anhalten, gerades Rückwärtsgehen und Trab auf gerader Strecke verlangt. Besonderer Wert sollte auf einen harmonischen Umgang mit dem Tier gelegt werden.

Die IGEM zählt 1400 Mitglieder mit circa 4000 Tieren. Esel können bis zu 40 Jahre alt werden. Die Noteselhilfe vermittelt an deutschlandweit insgesamt 40 Pflegestellen bei privaten Pflegerinnen und Pflegern und übernimmt die Unterbringungs- sowie Tierarztkosten.

Die Noteselhilfe berichtet auch von Tieren, die von Veterinärämtern übernommen werden müssen oder allein beziehungsweise im Schlamm stehen. Ein kürzlich geretteter Esel hatte sich auf einer Müllhalde an einer Scherbe ein Bein aufgeschnitten.

Treffen36. Treffen
IGEM-Mitglieder1400
Tiere der IGEM-Mitgliedercirca 4000
Maximales Alter von Eselnbis zu 40 Jahre
Pflegestellen der Noteselhilfedeutschlandweit insgesamt 40
Traglastein Fünftel des Körpergewichts

Zusammenfassung: Das Eseltreffen in Brandenburg stellte die besonnene Art der Tiere und ihre vielfältigen Einsatzbereiche heraus. Neben Training und artgerechter Beschäftigung ging es auch um die langfristige Verantwortung, die mit einem bis zu 40 Jahre dauernden Esel-Leben verbunden ist.

Pablo zieht sich immer mehr zurück

Die Anzeige auf Deine Tierwelt stellt den Mischlingshund Pablo aus dem Tierschutz vor. Der Titel der Vermittlungsanzeige lautet „Pablo - zieht sich immer mehr zurück“.

Der vorliegende Inhalt enthält jedoch keine weiteren nutzbaren Angaben zu Pablos Alter, seinem Aufenthaltsort, seinem Gesundheitszustand, seinem Charakter oder zu den Bedingungen einer Vermittlung. Die Anzeige wird als Angebot des Partners Tiervermittlung.de ausgewiesen.

Deine Tierwelt ergänzt die Anzeige mit allgemeinen Hinweisen zum Hundekauf. Interessierte sollen unter anderem auf eine vertraute Beziehung zwischen Züchter und Tieren, die Anwesenheit des Muttertiers, eine saubere Haltung sowie den Gesundheitszustand und die Versorgung der Welpen achten.

Zusammenfassung: Die Tierwelt-Anzeige weist auf einen Tierschutz-Mischlingshund namens Pablo hin, der sich zunehmend zurückzieht. Konkrete Vermittlungsdetails sind im vorliegenden Quelleninhalt nicht enthalten.

Erneute Katzenflut im Tierheim in Türkheim

Im Tierheim in Türkheim gibt es erneut viele Katzen. Die SWP berichtet unter dem Titel „Tierschutz in Geislingen: Erneute Katzenflut im Tierheim in Türkheim“ über die Situation.

Der vorliegende Artikeltext enthält dazu nur wenige konkrete Informationen. Erwähnt wird, dass manche Katzen Besucher stürmisch begrüßen, während andere Tiere ruhig bleiben.

Weitere Angaben zur Zahl der aufgenommenen Katzen, zu den Ursachen der erneuten Belegung oder zu einzelnen Vermittlungstieren sind im gelieferten Quelleninhalt nicht enthalten.

QuelleSWP
Themaerneute Katzenflut im Tierheim in Türkheim

Zusammenfassung: Das Tierheim in Türkheim nimmt erneut viele Katzen auf. Nach Angaben der SWP zeigen sich die Tiere gegenüber Besuchern unterschiedlich: Einige begrüßen sie stürmisch, andere bleiben ruhig.

Quellen: