Tierschutz München: Erfolge und Herausforderungen im Jahr 2023

11.06.2024 09:13 44 mal gelesen Lesezeit: 2 Minuten 0 Kommentare

Tierschutz München: Herausforderungen und Erfolge im Jahr 2023

Das Münchner Tierheim kann auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. Laut TAG24 wurden 329 Hunde, 617 Katzen, 562 Kleintiere und rund 25 Bauernhoftiere erfolgreich vermittelt oder zu ihren Familien zurückgebracht. Leider gehen die Adoptionszahlen in den letzten Jahren immer weiter zurück.

Ein Grund dafür ist der Anstieg an "anspruchsvollen Tieren", die aufgrund von Gesundheitsproblemen oder Verhaltensauffälligkeiten kaum Adoptionsanfragen erhalten. Besonders betroffen sind Listenhunde, deren Vermittlung durch hohe Hundesteuersätze und Auflagen erschwert wird. Das Tierheim setzt sich daher für eine Abschaffung der Listenhundeverordnung ein.

Straßenhunde in der Türkei: Umstrittene Methode im Gespräch

Laut einem Bericht von WEB.DE News gehören Straßenhunde oftmals zum Stadtbild in der Türkei, stellen das Land jedoch vor Probleme. Zur Lösung dieser Problematik ist nun eine umstrittene Methode im Gespräch.

Die Diskussion dreht sich darum, wie man mit den herrenlosen Hunden umgehen soll, da sie sowohl gesundheitliche als auch sicherheitstechnische Risiken darstellen können. Die vorgeschlagene Methode hat bereits heftige Debatten ausgelöst.

Star-DJ Moby: "Tierschutz ist mein Lebensinhalt"

Moby betont in einem Interview mit Yahoo, dass Tierschutz sein Lebensinhalt sei. Der Star-DJ engagiert sich seit vielen Jahren intensiv für Tiere und nutzt seine Bekanntheit, um auf Missstände aufmerksam zu machen.

Ihm zufolge sollte jeder Einzelne seinen Beitrag leisten, indem er beispielsweise weniger Fleisch konsumiert oder tierfreundlichere Produkte kauft.

Tierschutzzentrum Weidefeld bei Kappeln: Ein Refugium für geschundene Tiere

shz.de berichtet über das Tierschutzzentrum Weidefeld bei Kappeln. Diese bundesweit beachtete Einrichtung bietet zahlreichen geretteten Tieren einen sicheren Zufluchtsort. Hier leben unter anderem Bären sowie schwer vermittelbare Hunde und Reptilien. Besonders beeindruckend sind die Geschichten hinter jedem einzelnen Bewohner des Zentrums, die oft aus misslichen Lagen gerettet werden konnten.

Im Zentrum arbeiten etwa zwanzig Personen daran, den verschiedenen Bedürfnissen gerecht zu werden - darunter zehn spezialisierte Tierpfleger. Finanziert wird diese wichtige Arbeit hauptsächlich durch Spenden.

Für Besucher gibt es altersgerechte Führungen, bei denen Schulklassen ebenso wie interessierte Erwachsene mehr über den Schutz bedrohter Arten erfahren können.

Kameras in Schlachthöfen: Videoüberwachung soll Tierschutz fördern

Laut einer Meldung von LAND & FORST plant Deutschland, Videoüberwachungsanlagen verpflichtend einzuführen. Diese sollen helfen, systematische Fehler beim Schlachten aufzudecken.

Der NDR besuchte einen Rinderschlachthof, der bereits solche Kameras verwendet. Deren Betreiber sehen darin keine Überwachung, sondern Qualitätskontrolle. Sie ermöglicht Verbesserungen schneller umzusetzen.

Allerdings kritisieren einige Verbände, dass nur große Betriebe zur Installation verpflichtet wären.

Greenpeace: Kein Tierschutz bei österreichischem Schweinefleisch

Eine Untersuchung von Greenpeace ergab laut Help.ORF.at, dass neunzig Prozent aller angebotenen Schweineprodukte weder Umwelt- noch Tierrichtlinien erfüllen würden. Sebastian Theissing-Matei fordert klare Kennzeichnungspflichten direkt am Produkt, damit Verbraucher besser informiert entscheiden könnten, ob sie Massentierhaltung unterstützen möchten.

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Zusammenfassung des Artikels

Das Münchner Tierheim verzeichnete 2023 Erfolge bei der Vermittlung zahlreicher Tiere, kämpft jedoch mit sinkenden Adoptionszahlen und fordert die Abschaffung der Listenhundeverordnung. In der Türkei wird eine umstrittene Methode zur Lösung des Straßenhundeproblems diskutiert, während Star-DJ Moby sich intensiv für Tierschutz engagiert und das Tierschutzzentrum Weidefeld geretteten Tieren Zuflucht bietet; zudem plant Deutschland Videoüberwachung in Schlachthöfen zur Verbesserung des Tierschutzes und Greenpeace kritisiert mangelnde Tierrichtlinien bei österreichischem Schweinefleisch.