Tierschutz im Fokus: Fördergelder, Tierwohl und Schutzprojekte deutschlandweit

Autor: Tierische Freude Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Anhalt-Bitterfeld fördert Tierheime mit 33.000 Euro, während Behörden über Tierschutz informieren und Schutzmaßnahmen im Kafue-Nationalpark Wilderei eindämmen.

33.000 Euro für Tierheime im Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld stellt in diesem Jahr insgesamt 33.000 Euro für regionale Tierschutzeinrichtungen bereit. Den Auftakt bildete laut mz.de die Übergabe eines Förderbescheids über 10.000 Euro an das Tierheim Bitterfeld.

Die Mittel stammen aus dem Haushalt des Fachbereichs Verbraucherschutz, Gesundheit und Veterinärwesen. Bei der Vergabe werden die beantragten finanziellen Mittel, der geplante Verwendungszweck und die Bedeutung der Antragsteller für den Tierschutz im Landkreis berücksichtigt.

Im Tierheim Bitterfeld werden derzeit 140 Hunde und 40 Katzen versorgt. Die Förderung soll unter anderem Tierarztkosten für kranke, verletzte oder alte Tiere abdecken.

Landrat Andy Grabner bezeichnete die Arbeit der Tierheime und Tierschutzvereine als herausragend. Die Unterstützung sei zwar keine klassische Pflichtaufgabe des Landkreises, werde aber jedes Jahr als wichtiges Anliegen fortgeführt.

In den kommenden Wochen sollen neben dem Tierheim Köthen auch die Köthener Tierhilfe und der Tierschutzverein Zörbig Förderbescheide erhalten.

Einrichtung beziehungsweise BereichAngabe
Fördermittel des Landkreises33.000 Euro
Förderung für das Tierheim Bitterfeld10.000 Euro
Versorgte Hunde im Tierheim Bitterfeld140
Versorgte Katzen im Tierheim Bitterfeld40

Zusammenfassung: Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld unterstützt den regionalen Tierschutz mit 33.000 Euro. Das Tierheim Bitterfeld erhält 10.000 Euro für die Versorgung von 140 Hunden und 40 Katzen.

Nino sucht erfahrene Menschen mit Geduld

Auf Deine Tierwelt wird der Mischlingshund Nino aus Dreikirchen unter dem Titel „braucht Hundeflüsterer“ vorgestellt. Die Anzeige ist dem Bereich „Hunde aus dem Tierheim / Tierschutz“ zugeordnet und wird über den Partner Tiervermittlung.de angeboten.

Die vorliegenden Angaben beschränken sich auf den Namen des Hundes, den Standort Dreikirchen und den Hinweis, dass Nino einen „Hundeflüsterer“ benötigt. Weitere verwertbare Informationen zu Alter, Gesundheitszustand, Verhalten oder Vermittlungsbedingungen sind in den bereitgestellten Inhalten nicht enthalten.

Die Plattform weist zusätzlich auf wichtige Punkte beim Hundekauf hin. Dazu gehören eine vertraute Beziehung zwischen Züchter und Tieren, die Anwesenheit des Muttertiers, geeignete Schlaf- und Auslaufmöglichkeiten sowie ein guter Gesundheitszustand der Welpen und der Mutter.

Zusammenfassung: Nino wird bei Deine Tierwelt als Tierschutz-Mischling aus Dreikirchen vorgestellt, der besondere Erfahrung und Geduld benötigen soll. Konkrete Angaben zu seinen persönlichen Eigenschaften liegen in der Quelle nicht vor.

Veterinäramt im Kreis Bergstraße informiert über Tierschutz

Das Veterinäramt des Kreises Bergstraße informiert am 3. Oktober beim Herbstfest des Tierheims Heppenheim über Tierwohl, Kontrollen und artgerechte Haltung. Nach Angaben des Rhein Main Verlags sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 10 bis 16 Uhr an einem eigenen Stand erreichbar.

Im Mittelpunkt stehen Fragen dazu, was nach einer Tierschutzanzeige geschieht, wie Kontrollen ablaufen und worauf bei der Anschaffung eines Haustiers geachtet werden sollte. Das Veterinäramt möchte dabei Einblicke in seine tägliche Arbeit geben und mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen.

Geht eine Tierschutzanzeige per E-Mail, telefonisch oder auf anderem Weg ein, prüft die Behörde zunächst Plausibilität, Dringlichkeit und Zuständigkeit. Je nach Ergebnis kann eine Kontrolle vor Ort folgen, bei der unter anderem die Haltungsbedingungen und der Gesundheitszustand der Tiere überprüft und dokumentiert werden.

Werden Mängel festgestellt, erhalten Tierhalter in der Regel zunächst die Möglichkeit, diese innerhalb einer Frist freiwillig zu beseitigen. Danach kann eine Nachkontrolle stattfinden. Bleiben die Mängel bestehen, sind förmliche Anordnungen, Auflagen und Zwangsmittel möglich.

Eine Fortnahme von Tieren kann laut Bericht notwendig werden, wenn andere Maßnahmen nicht erfolgversprechend sind oder besonders schwerwiegende Fälle vorliegen. Verstöße können parallel als Ordnungswidrigkeit verfolgt werden.

„Tierschutz ist viel mehr als das Einschreiten in besonders schweren Fällen“, betont der Hauptamtliche Kreisbeigeordnete Matthias Schimpf laut Rhein Main Verlag.

Zum Aufgabenbereich der Abteilung gehören neben dem Tierschutz auch Tiergesundheit und Tierseuchenbekämpfung, Lebensmittel- und Fleischhygiene, die Überwachung von Tierarzneimitteln sowie tierische Nebenprodukte. Auch beim Tierkauf aus dem Ausland prüft das Veterinäramt unter anderem Erlaubnisse für die Vermittlung, Transportzulassungen und die Einhaltung tierschutz- und tierseuchenrechtlicher Vorgaben.

Der Welttierschutztag wird jährlich am 4. Oktober begangen. Der Deutsche Tierschutzbund stellt ihn 2026 unter das Motto „Gemeinsam gegen Katzenleid“ und richtet den Blick damit insbesondere auf Straßenkatzen.

VeranstaltungAngabe
OrtHerbstfest des Tierheims Heppenheim
Datum3. Oktober
Informationszeit10 bis 16 Uhr
Welttierschutztag4. Oktober
Motto 2026„Gemeinsam gegen Katzenleid“

Zusammenfassung: Das Veterinäramt des Kreises Bergstraße erklärt beim Herbstfest in Heppenheim seine Kontroll- und Beratungsarbeit. Die Behörde informiert außerdem über Tierhaltung, Anzeigen, mögliche Maßnahmen und den Tierkauf aus dem Ausland.

Kafue-Nationalpark: Schutzmaßnahmen gegen Wilderei zeigen Wirkung

Der Kafue-Nationalpark in Sambia gilt laut Augsburger Allgemeine als besonderer Ort für Tierbeobachtungen und Naturschutz. Vor allem die Busanga Plains bieten die Möglichkeit, Löwen über Stunden bei ihren Interaktionen und Jagdzügen zu beobachten.

Im saisonal überfluteten Marschland im Norden des Nationalparks leben besonders große Löwenrudel. Dort sollen mehr als 60 Löwen vorkommen. Die Tiere bewegen sich auch durch das Wasser, während die Safaris mit leisen Elektrofahrzeugen durchgeführt werden.

Die Camps liegen auf Inseln mit Feigenbäumen, Palmen und Pod-Mahogany-Bäumen. Weil die Löwen den Lebensraum als ihr Zuhause nutzen, gelten Abstand und die Hinweise der Guides als wichtigste Regeln. Bei Dunkelheit sollen Gäste nicht allein zu ihren Safari-Zelten zurückgehen.

Der Kafue-Nationalpark ist nicht nur für Löwen bekannt. Wer das Schutzgebiet von Süd nach Nord durchquert, kann mit Glück 21 Antilopenarten sehen. Genannt werden unter anderem der Sharpe-Greisbock, das Eland, die Lichtenstein-Antilope und der Defassa-Wasserbock.

Der Park ist Teil der Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area, dem laut Bericht weltgrößten grenzüberschreitenden Naturschutzgebiet. Neben Antilopen und Löwen gehören auch Geparden, Büffel, Elefanten, Leoparden sowie zahlreiche weitere Tierarten zum Bestand.

Die Besucherzahlen liegen im Kafue deutlich unter denen des Kruger-Nationalparks. Während der Kruger-Nationalpark etwa zwei Millionen Besucher im Jahr empfängt, kommen in den Kafue rund 30.000 Touristen. Ziel sind 50.000 Besucher im Jahr 2030.

Seit Juli 2002 betreibt die private Naturschutzorganisation African Parks den Kafue in Partnerschaft mit Sambias Naturschutzbehörde. Nach Jahren der Vernachlässigung stehen dem Park inzwischen viele Millionen zur Verfügung, unter anderem für Infrastruktur, Ranger, eine Hundestaffel und einen Helikopter.

Auch die Bevölkerung außerhalb der Parkgrenze soll vom Naturschutz profitieren. Dafür werden Bohrlöcher gebaut, Kliniken und Schulen renoviert und neue Arbeitsplätze geschaffen.

„Wir wollen keinen Massentourismus. Aber es braucht Gäste, die den Schutz des Parks nachhaltig finanzieren“, sagt Commercial Manager Ian Pollard laut Augsburger Allgemeine.

Im Kafue sind außerdem Nachtfahrten möglich. Dabei können unter anderem Stachelschweine, Streifenschakale, Honigdachse, Ginsterkatzen, Weißschwanzmangusten, Blassuhus, Servale und Leoparden beobachtet werden.

Eine wichtige Lücke im Tierbestand bilden die Nashörner. Laut Bericht soll es im Kafue früher mehr als 2000 Nashörner gegeben haben, bevor sie vollständig gewildert wurden. Ende des Jahres sollen 40 bis 60 Spitzmaulnashörner aus Namibia und Südafrika in ein 150.000 Hektar großes, besonders intensiv geschütztes Areal im Norden des Parks umgesiedelt werden.

AngabeWert
Löwen in den Busanga Plainsmehr als 60
Antilopenarten im Kafue21
Besucher im Kafuerund 30.000 Touristen
Besuchsziel für 203050.000 Besucher
Beginn der Partnerschaft mit African ParksJuli 2002
Geplante Nashornumsiedlung40 bis 60 Spitzmaulnashörner
Schutzgebiet für die Nashörner150.000 Hektar

Zusammenfassung: Im Kafue-Nationalpark verbinden sich intensive Schutzmaßnahmen mit nachhaltigem Safari-Tourismus. Die Eindämmung der Wilderei, die Unterstützung lokaler Gemeinden und die geplante Rückkehr von 40 bis 60 Spitzmaulnashörnern sollen den Park als Rückzugsort für Afrikas Tierwelt stärken.

Leipzig schaltet Straßenbeleuchtung zum Schutz von Tieren ab

Die Stadt Leipzig schaltet ab nächster Woche an zwei Stellen im Stadtgebiet die Straßenbeleuchtung dauerhaft ab. Wie n-tv.de unter Berufung auf dpa berichtet, sollen dadurch Insekten und andere Tiere geschützt werden.

Betroffen sind ein Teil der Wundtstraße, die durch den sensiblen Auwald führt, sowie ein Abschnitt der Travniker Straße in Möckern und Wahren. Neben ökologischen Gründen nennt die Stadt auch Einsparungen bei Strom- und Wartungskosten.

Die Verkehrssicherheit soll nach Angaben der Stadt gewahrt bleiben. Die Straßenverkehrsordnung schreibe in Bereichen, die ausschließlich von Fahrzeugen genutzt werden, keine Straßenbeleuchtung vor.

Nach einem Jahr will Leipzig überprüfen, wie sich die Abschaltung ausgewirkt hat. Anschließend soll entschieden werden, ob die Straßenlaternen möglicherweise vollständig abmontiert werden.

Zusammenfassung: Leipzig testet an zwei Straßenabschnitten die dauerhafte Abschaltung der Beleuchtung. Die Stadt verbindet den Schutz der sensiblen Umwelt mit Einsparungen und will nach einem Jahr über das weitere Vorgehen entscheiden.

„Wedel läuft“ verbindet Sport und Tierschutz

Der zweite WTSV-Spendenlauf „Wedel läuft“ verbindet sportliches Engagement mit Unterstützung für den Tierschutz. Das berichtet shz.de im Zusammenhang mit dem Lauf in Wedel.

Der Titel der Meldung hebt den erfolgreichen zweiten Spendenlauf hervor. In den bereitgestellten Inhalten sind jedoch keine nutzbaren Angaben zur Spendensumme, zur Zahl der Teilnehmenden, zur Strecke oder zu den unterstützten Tierschutzorganisationen enthalten.

Fest steht nach der vorliegenden Quelle, dass der WTSV-Spendenlauf Sport und Tierschutz miteinander verknüpft. Damit wird die sportliche Veranstaltung zugleich als Beitrag für den Tierschutz dargestellt.

Zusammenfassung: „Wedel läuft“ steht für die Verbindung von Bewegung und Tierschutz. Zur konkreten Durchführung und zu finanziellen Ergebnissen enthält die bereitgestellte Quelle keine verwertbaren Zahlen oder weiteren überprüfbaren Angaben.

Quellen: