Tierheimhunde, Auesee-Sorgen und Streit um Eselritte unerquicklich

Autor: Tierische Freude Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Der Artikel berichtet über Tierheimhunde, den besorgniserregenden Zustand des Auesees, Arthurs vergebliche Suche nach einem Zuhause und einen Streit bei Protesten gegen Eselritte auf Santorini.

Tierheimhunde suchen ein Zuhause

In Nürnberg machen zwei Vermittlungsanzeigen auf Hunde aus dem Tierschutz aufmerksam. Die Einträge „lieber Chriso wer sieht mich endlich?“ und „Freddy- neue Heimat gesucht“ wurden auf Deine Tierwelt veröffentlicht und werden über den Partner Tiervermittlung.de angeboten.

Zu den beiden Hunden nennt der vorliegende Anzeigentext keine weiteren verwertbaren Angaben. Deine Tierwelt weist im Umfeld der Anzeigen außerdem auf wichtige Punkte beim Hundekauf hin: Interessierte sollten auf die Haltung, den Gesundheitszustand, Impfungen und Entwurmungen sowie auf die Bedingungen bei der Übergabe achten.

„lieber Chriso wer sieht mich endlich?“ – Titel der Anzeige auf Deine Tierwelt.

Zusammenfassung: Die Anzeigen stellen Chriso und Freddy als Hunde aus dem Tierschutz vor, liefern im verfügbaren Text jedoch keine näheren Angaben zu Alter, Charakter oder Vermittlungsbedingungen. Quelle: Deine Tierwelt.

Tierschutzverein fragt nach Zustand des Auesees

Der Tierschutz Bremerhaven hat sich wegen der Entwicklung des Auesees an die Bremer Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft gewandt. Nach Berichten der Kreiszeitung Wesermarsch und der Nordsee-Zeitung möchte der Verein wissen, wie die zuständige Umweltbehörde die Situation beurteilt und welche Maßnahmen vorgesehen sind.

Im Mittelpunkt stehen Fragen nach einem Pflege- und Entwicklungskonzept, der Ausbreitung der Krebsschere sowie nach der Wasserqualität und dem Sauerstoffgehalt. Auch die Entwicklung der Tierwelt soll nach dem Wunsch des Vereins untersucht werden.

Der Verein verweist auf einen niedrigen Wasserstand und Hinweise auf Probleme mit der Wasserqualität. Vereinsvorsitzende Inga Albers erklärt, viele Bremerhavener kennten den See seit Jahren und beobachteten, dass er sich verändert habe.

„Wir machen uns Sorgen um den Auesee. Viele Bremerhavener kennen den See seit Jahren und sehen, dass er sich verändert hat. Deshalb möchten wir wissen, wie die Fachbehörde in Bremen die Situation beurteilt und was getan werden soll“, sagt Vereinsvorsitzende Inga Albers.

Tierheimleiterin Amelie Bensch möchte außerdem klären, ob sich die Veränderungen bereits auf Wasservögel und andere Tiere auswirken. Der Tierschutz Bremerhaven will nach eigenen Angaben prüfen, ob weitere Maßnahmen notwendig sind.

ThemaFrage des Tierschutzes
PflegeGibt es ein Pflege- und Entwicklungskonzept?
VegetationWie breitet sich die Krebsschere aus?
WasserWelche Erkenntnisse liegen zur Wasserqualität und zum Sauerstoffgehalt vor?
TierweltWelche Auswirkungen haben die Veränderungen auf Wasservögel und andere Tiere?

Zusammenfassung: Der Tierschutz Bremerhaven fordert Auskunft über Wasserqualität, Sauerstoffgehalt, Wasserstand, Krebsschere und mögliche Folgen für die Tierwelt des Auesees. Quellen: Kreiszeitung Wesermarsch und Nordsee-Zeitung.

Arthur verbringt mehrere Tage außerhalb des Tierheims

Der neunjährige Arthur wartet seit über drei Monaten im Tierheim Altentreptow auf einen neuen Besitzer. Der Nordkurier beschreibt ihn als Kreuzung aus Harzer Fuchs und Schäferhund.

Nach Angaben der Tierheimleiterin Silke Greier hatte Arthurs früherer Besitzer ein gartenähnliches Grundstück gepachtet und den Hund dort die meiste Zeit gehalten. Das Grundstück wurde wegen Eigenbedarfs gekündigt, während die Wohnung des Besitzers für den Hund zu klein ist.

Silke Greier schildert Arthur als sehr umgänglich und wundert sich, dass sich bislang kein Interessent gefunden hat. Das Tierheim sucht zugleich Hundeliebhaber, die mit den Tieren Gassi gehen. Als Möglichkeit wird auch eine zeitlich begrenzte Pflege genannt, damit ein Hund den Tierheimalltag verlassen und vor einer Vermittlung näher kennengelernt werden kann.

Ein Reporter des Nordkuriers nahm Arthur von Freitagabend bis Dienstagfrüh mit ins wendländische Gartow, wo seine 90-jährige Mutter Sigrid lebt. Beim ersten Spaziergang blieb Arthur an der Leine; bereits am nächsten Tag lief er beim Gang über den Schützenplatz ohne Leine.

Im Kontakt mit anderen Hunden zeigte Arthur laut Bericht keine Probleme. Einen Labrador begrüßte er entspannt, und auch bei einer Begegnung mit einer großen Dogge, die Arthur und Luna anbellte, reagierten die beiden Hunde nicht mit Bellen.

Im Alltag zeigte sich jedoch, dass Treppensteigen nicht Arthurs Stärke ist. Im Elternhaus weigerte er sich, in das Obergeschoss zu laufen, während Luna die Treppe schnell bewältigte.

„Arthur ist ein sehr schönes Tier und überhaupt nicht aggressiv“, lobt Sigrid Horstmann.

Auch auf einem großen Flohmarkt am Gartower See blieb Arthur entspannt. Später nahm er an einem Sonntagsspaziergang in Gorleben teil. Der Bericht nennt 20 Teilnehmer, die um das atomare Zwischenlager gingen. Neben Arthur und Luna lief auch Pitou mit; alle drei Hunde gingen ohne Leine, ohne auf die Idee zu kommen, jagen zu gehen.

Teilnehmer des Spaziergangs beschrieben Arthur als friedlich, sympathisch und gut erzogen. Mehrere Menschen äußerten sich positiv über ihn, sahen sich aber aus persönlichen, beruflichen oder altersbedingten Gründen nicht in der Lage, ihn aufzunehmen.

Am Dienstagmorgen kehrte Arthur ins Tierheim Altentreptow zurück. Interessierte können sich den Hund dort anschauen. Als Kontakt nennt der Nordkurier die Telefonnummern 03961 / 229946 und 0152 / 53105212 sowie die E-Mail-Adresse [email protected].

MerkmalAngabe
Alterneun Jahre
HerkunftTierheim Altentreptow
MischungHarzer Fuchs und Schäferhund
Wartezeit im Tierheimüber drei Monate
Kontakt03961 / 229946 und 0152 / 53105212

Zusammenfassung: Arthur wird als freundlicher, sozial verträglicher und gut erzogener neunjähriger Mischling beschrieben. Trotz eines mehrtägigen Aufenthalts außerhalb des Tierheims fand er noch kein neues Zuhause. Quelle: Nordkurier.

Streit bei Protestaktion gegen touristische Eselritte auf Santorini

Deutsche Aktivistinnen der Tierschutzorganisation PETA sollen auf der griechischen Insel Santorini während einer Protestaktion gegen touristische Eselritte von Eseltreibern angegriffen worden sein. Euronews berichtet, dass Videoaufnahmen eine körperliche Auseinandersetzung zeigen.

Die Organisation kündigte nach dem Vorfall eine Strafanzeige an. Der Bericht ordnet das Geschehen in die Auseinandersetzung um touristische Eselritte auf Santorini ein, nennt im vorliegenden Text jedoch keine weiteren Angaben zu Verletzten oder zu möglichen Ermittlungen.

„Zoff in Griechenland: Eseltreiber verprügeln Tierschutz-Aktivistinnen“ – Titel des Euronews-Videos.

Zusammenfassung: Bei einer Protestaktion gegen touristische Eselritte auf Santorini kam es laut Euronews zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Tierschutz-Aktivistinnen und Eseltreibern. PETA kündigte eine Strafanzeige an. Quelle: Euronews.

Quellen: