Tierheim Ludwigsburg: Corona-Pandemie verschärft Vermittlungsprobleme für Hunde

Tierheim Ludwigsburg: Corona-Pandemie verschärft Vermittlungsprobleme für Hunde

Autor: Tierische Freude Redaktion

Veröffentlicht:

Kategorie: News

Zusammenfassung: Im Tierheim Ludwigsburg leben über 100 Hunde, viele davon schwer vermittelbar aufgrund der Corona-Pandemie; gleichzeitig stieg die Zahl verletzter Wildtiere alarmierend an. Tierschützer berichten von verwahrlosten Katzen und betonen die Notwendigkeit dringender Schutzmaßnahmen für Tiere in Not.

Tierheim Ludwigsburg: Schwer vermittelbar – Corona-Pandemie wirkt im Tierschutz immer noch nach

Im Tierheim Ludwigsburg leben derzeit über 100 Hunde, von denen etwa zwei Drittel als schwer vermittelbar gelten. Diese Tiere sind oft alt, krank oder schwer zu händeln, was ihre Chancen auf ein neues Zuhause erheblich verringert. Tierheimleiterin Ursula Gericke berichtet, dass insbesondere verhaltensauffällige Hunde in den letzten Jahren zugenommen haben, was auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie zurückzuführen ist. Viele dieser Hunde wurden während der Pandemie von Menschen angeschafft, die aufgrund von Homeoffice Zeit hatten, jedoch keine Erfahrung in der Hundehaltung besaßen.

Ein Beispiel ist die Staffordshire-Hündin Fina, die nach einer schlechten Haltung gerettet wurde und nun auf ein neues Zuhause wartet. Trotz ihrer Vorgeschichte hat sie sich gut entwickelt und bereits einen Wesenstest bestanden. Gericke betont, dass die Vermittlung von schwierigen Hunden seit der Pandemie noch herausfordernder geworden ist, da viele von ihnen in der Zeit der Lockdowns angeschafft wurden und später aufgrund von Verhaltensproblemen abgegeben wurden.

„Damals haben die größten Probleme angefangen“, sagt Ursula Gericke.

Zusammenfassend zeigt sich, dass die Corona-Pandemie langfristige Auswirkungen auf die Vermittlungschancen von Hunden im Tierheim hat, insbesondere für solche mit Verhaltensauffälligkeiten.

Wildtiere in Not: Rekordmonat mit über 700 Aufnahmen

Im vergangenen Monat wurden über 700 Wildtiere in Not aufgenommen, was einen alarmierenden Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren darstellt. Stephan Scheidl, Leiter der Wildtierhilfe bei Tierschutz Austria, erklärt, dass dies ein deutliches Indiz für die zunehmende Gefährdung heimischer Wildtiere ist. Besonders in der aktuellen Wildtiersaison müssen viele junge Vögel, Eichhörnchen und Rehkitze gerettet werden.

Ein positives Beispiel für die Zusammenarbeit im Tierschutz ist die Übergabe eines verwaisten Rehkitzes durch einen Jäger an die Wildtierstation. Diese Kooperation zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Jägern und Tierschützern ist, um verletzten Tieren zu helfen. Die steigenden Zahlen an Wildtieren in Not sind jedoch auch ein Weckruf, da Lebensraumverlust und menschliche Einflüsse wie Straßenverkehr und Wildtierkriminalität die heimische Fauna stark gefährden.

„Wir befinden uns derzeit mitten in der intensiven Wildtiersaison“, so Stephan Scheidl.

Zusammenfassend ist der Anstieg der Wildtieraufnahmen ein besorgniserregendes Zeichen für die Gefährdung der heimischen Tierwelt, das mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung erfordert.

Tierschützer: «Trafen auf Appenzeller Hof 20 verwahrloste Katzen an»

Bei einer Kontrolle auf einem Appenzeller Hof entdeckten Tierschützer 20 verwahrloste Katzen, die dringend medizinisch versorgt werden mussten. Robert Di Falco, Präsident des Appenzeller Tierschutzvereins, berichtet von den emotionalen Herausforderungen, die solche Einsätze mit sich bringen. Die Katzen waren in einem sehr schlechten Zustand, was die Vereinskasse stark belastete.

Di Falco betont, dass Tierleid oft mit menschlichem Leid einhergeht und es wichtig ist, gemeinsam Lösungen zu finden, bevor es zu Beschlagnahmungen kommt. Die Meldungen über streunende und kranke Katzen haben in den letzten Jahren zugenommen, was den Verein dazu veranlasst hat, aktiv gegen diese Problematik vorzugehen, unter anderem durch Kastrationsaktionen.

„Tierleid gehe oft mit menschlichem Leid einher“, sagt Di Falco.

Zusammenfassend zeigt der Fall der verwahrlosten Katzen die dringende Notwendigkeit von Tierschutzmaßnahmen und die Herausforderungen, mit denen Tierschützer konfrontiert sind.

Sensibel, neugierig - Tierschutz-Junghündin Chupa

Die Junghündin Chupa sucht ein neues Zuhause und wird als sensibel und neugierig beschrieben. Sie ist ein Beispiel für die vielen Hunde, die aus dem Tierschutz stammen und ein liebevolles Zuhause benötigen. Die Vermittlung von Tierschutz-Hunden ist oft eine Herausforderung, da viele potenzielle Adoptanten unsicher sind, was sie bei der Hundehaltung erwartet.

Es ist wichtig, dass Interessierte sich vor dem Kauf eines Hundes gut informieren und sicherstellen, dass sie die nötige Zeit und Erfahrung mitbringen, um einem Tier ein artgerechtes Leben zu ermöglichen. Chupa ist ein Beispiel für die vielen Hunde, die auf eine zweite Chance warten und die richtige Familie suchen.

„Wir helfen Dir, Dich vor unseriösen Verkäufern zu schützen“, wird auf der Plattform betont.

Zusammenfassend ist Chupa ein weiteres Beispiel für die vielen Hunde im Tierschutz, die ein liebevolles Zuhause suchen und die richtige Unterstützung benötigen.

Quellen: