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title: Tier-News: Taubenzählung, Shamonda-Virus und neue Tierschutzfälle unerquicklich
canonical: https://tierischefreude.de/tier-news-taubenzaehlung-shamonda-virus-und-neue-tierschutzfaelle-unerquicklich/
author: Tierische Freude Redaktion
published: 2026-09-15
updated: 2026-09-15
language: de
category: News
description: In mehreren Meldungen geht es um Tiervermittlung, eine Frankfurter Taubenzählung, einen Schaf-Fall, Importverbote und ein Virus in einer Milchviehherde.
source: Provimedia GmbH
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# Tier-News: Taubenzählung, Shamonda-Virus und neue Tierschutzfälle unerquicklich

> **Autor:** Tierische Freude Redaktion | **Veröffentlicht:** 2026-09-15

**Zusammenfassung:** In mehreren Meldungen geht es um Tiervermittlung, eine Frankfurter Taubenzählung, einen Schaf-Fall, Importverbote und ein Virus in einer Milchviehherde.

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## Roya wartet in Nürnberg auf ein Happyend

Auf Deine Tierwelt wird die Mischlingshündin Roya als Tierschutzhündin vorgestellt. Die Anzeige stammt aus Nürnberg und wird über den Partner Tiervermittlung.de angeboten.

Weitere Angaben zu Royas Alter, ihrem Charakter oder den Bedingungen für eine Vermittlung enthält der nutzbare Anzeigentext nicht. Deine Tierwelt weist im Zusammenhang mit der Vermittlung außerdem auf wichtige Punkte beim Hundekauf hin.

- Die Beziehung zwischen Züchter und Tieren sollte vertraut wirken.

- Das Muttertier sollte vor Ort sein und angeschaut werden können.

- Die Tiere sollten einen Schlafplatz und Auslauf haben.

- Die Wohnung sollte sauber sein.

- Welpen und Mutter sollten gesund und wohlgenährt wirken.

- Es sollte geklärt werden, ob die Tiere geimpft und entwurmt sind.

- Welpen sollten nicht an einer Raststätte aus dem Kofferraum gekauft werden.

**Zusammenfassung:** Roya wird in Nürnberg über Deine Tierwelt und Tiervermittlung.de vorgestellt. Die Plattform verbindet das Angebot mit Hinweisen zum verantwortungsvollen Hundekauf.

## Mehr als 200 Freiwillige zählen Tauben in Frankfurt

Die Frankfurter Allgemeine berichtet über die erste stadtweite Taubenzählung in Frankfurt. Mehr als 200 Personen ließen sich dafür registrieren, während Taubenmanager Dominik Legrum insgesamt 70 Orte im gesamten Stadtgebiet festgelegt hatte.

Die Tiere wurden zu unterschiedlichen Tageszeiten gezählt. Freiwillige waren unter anderem in Sachsenhausen, im Gallus, in Preungesheim, Griesheim und Höchst unterwegs. Sie zählten die Tauben, fotografierten sie und trugen die Standorte in Karten ein.

An mehreren innerstädtischen Brennpunkten wurden besonders viele Tiere beobachtet. Frank Oberste-Dommes registrierte auf dem Goetheplatz am Vormittag zwischen 190 und 250 Tauben, am Nachmittag zwischen 210 und 240. Rund um den Frankfurter Dom wurden bei einer Zählung zunächst sieben Stadttauben erfasst; weitere Zählungen waren für denselben Ort vorgesehen.

Zu den weiteren Brennpunkten zählen laut FAZ die Konstablerwache, die B-Ebene in der Hauptwache und der Hauptbahnhof. Bisher sei nicht genau bekannt gewesen, wie viele Stadttauben es in Frankfurt gibt. Im Raum stand bislang die Zahl von rund 10.000 Tauben.

Die Stabsstelle „Sauberes Frankfurt“ will die Gesamtzahl in den nächsten Tagen mitteilen. In zwei Jahren soll die Zählung wiederholt werden, um eine fundierte Datenlage zu schaffen und den Bedarf an weiteren Maßnahmen besser beurteilen zu können.

Ein Thema sind betreute Taubenschläge beziehungsweise Taubenhäuser. In Wiesbaden gibt es laut Bericht bereits einen Taubenmanager und betreute Taubenschläge, in denen die Tiere versorgt und gefüttert werden. Zur Regulierung der Population werden ihre Eier gegen Attrappen ausgetauscht, da Tauben sechs- bis zehnmal im Jahr brüten.

In Frankfurt gibt es derzeit ein städtisches Taubenhaus. Ein Container steht seit eineinhalb Jahren auf dem Alten Friedhof in Bockenheim und soll den Taubenschwarm des benachbarten Westbahnhofs aufnehmen. Ein früherer Versuch mit einem Container an der Frankenallee in der Nähe der Galluswarte scheiterte, weil die Vögel ihn nicht nutzten.

> „Ein Taubenhaus ohne Futter ist wie eine Party ohne Drinks“, sagt Tierschützer und Grünen-Politiker Manuel Denkwitz.

Denkwitz hält Taubenhäuser für unabdingbar und spricht sich für Schutzräume möglichst in drei Metern Höhe aus. Er nennt Dachböden als mögliche Standorte und verbindet die Unterbringung mit Fütterung, Betreuung und Eiertausch. In Frankfurt gilt seit 1970 ein generelles Fütterungsverbot; Denkwitz hält dieses für „unbegründet“ und sieht darin einen Widerspruch zum Tierschutz.

Der Bericht zeigt zugleich unterschiedliche Sichtweisen auf die Stadttauben. Einige Helferinnen empfinden die Tiere an Orten wie der B-Ebene der Hauptwache als lästig und würden eine Unterbringung in einem sicheren „Häuschen“ bevorzugen. Andere Freiwillige engagieren sich aus Mitgefühl für verletzte oder verstoßene Tauben.

**Infobox:**

- Mehr als 200 Personen registrierten sich für die Zählung.

- 70 Orte wurden im Stadtgebiet festgelegt.

- Auf dem Goetheplatz wurden am Vormittag zwischen 190 und 250 Tauben gezählt.

- Am Nachmittag waren es dort zwischen 210 und 240 Tiere.

- Eine Wiederholung der Zählung ist in zwei Jahren geplant.

- Tauben brüten sechs- bis zehnmal im Jahr.

- In Frankfurt gilt seit 1970 ein generelles Fütterungsverbot.

## Polizei ermittelt nach Einsatz auf Schafweide im Unterallgäu

Die Augsburger Allgemeine berichtet über einen Tierschutz-Einsatz auf einer Schafweide im Unterallgäu. Polizei und Unterallgäuer Veterinäramt rückten am Sonntagvormittag aus, nachdem ein krankes Schaf festgestellt worden war.

Das Tier wurde eingeschläfert und soll nun untersucht werden. Der Einsatz wurde von Philipp Hörmann vermeldet, der maßgeblich den Tierskandal in Bad Grönenbach aufgedeckt hatte.

Weitere Einzelheiten zum Zustand des Schafs, zum Halter oder zu möglichen rechtlichen Konsequenzen sind im nutzbaren Inhalt der Meldung nicht enthalten. Die Polizei ermittelt nach dem Einsatz.

**Zusammenfassung:** Im Unterallgäu wurde ein krankes Schaf im Rahmen eines Einsatzes von Polizei und Veterinäramt eingeschläfert. Der Fall soll durch eine Untersuchung des Tieres weiter aufgeklärt werden.

## GRÜNE Schweiz unterstützen Importverbote für Stopfleber und Pelze

Die GRÜNEN Schweiz fordern einen konsequenteren Tierschutz. In einer Medienmitteilung kritisiert die Partei, dass die Schweiz den Import von Lebensmitteln und Produkten erlaubt, deren Herstellung im eigenen Land verboten ist.

Im Mittelpunkt stehen Stopfleber und Pelze. Die GRÜNEN unterstützen zwei Initiativen, die ein Importverbot für diese Produkte verlangen und in der damaligen Session debattiert werden sollten.

Die Partei verweist darauf, dass die Schweiz die Produktion von Stopfleber vor fast 50 Jahren verboten habe. Gleichzeitig würden weiterhin Lebensmittel und Produkte importiert, die aus Tierquälerei stammten. Als Beispiel nennt die Mitteilung neben Stopfleber auch Pelze.

> „Es ist an der Zeit, konsequent zu handeln: Das Tierleid, das wir in der Schweiz nicht tolerieren, wollen wir auch weltweit eindämmen“, betont Laura Gantenbein, Nationalrätin SO.

Die GRÜNEN weisen außerdem die Einordnung zurück, der Verzehr von Stopfleber sei eine „kulturelle Frage“. Sie wollen sich nach eigener Darstellung geschlossen dafür einsetzen, diese aus ihrer Sicht bestehende Heuchelei zu beenden.

Die Partei kündigt an, sich in den Debatten zur Stopfleber-Initiative und zur Pelz-Initiative für eine Verbesserung des Tierschutzes einzusetzen. Die Diskussionen zur Stopfleber-Initiative sollten laut Mitteilung im Ständerat beginnen.

**Infobox:**

- Die GRÜNEN Schweiz unterstützen ein Importverbot für Stopfleber und Pelze.

- Die Produktion von Stopfleber ist in der Schweiz seit fast 50 Jahren verboten.

- Die Partei kritisiert weiterhin erlaubte Importe von Produkten aus Tierquälerei.

- Die Stopfleber-Initiative und die Pelz-Initiative sollen den Tierschutz verbessern.

## Shamonda-Virus in Milchviehherde im Ennepe-Ruhr-Kreis nachgewiesen

Die WAZ berichtet über den Nachweis des sogenannten Shamonda-Virus im Ennepe-Ruhr-Kreis. Nach Auskunft des Veterinäramtes wurde das Virus bei einer Milchviehherde festgestellt.

Betroffen sein können Schafe, Ziegen und Rinder. Bei infizierten Tieren können Fieber, Durchfall und eine sinkende Milchleistung auftreten. Übertragen wird das Virus vermutlich durch kleine Stechmücken, sogenannte Gnitzen; eine direkte Übertragung von Tier zu Tier ist bislang nicht nachgewiesen.

Die aktuell aufgetretene Variante SHAV-EU2 wurde laut WAZ bereits bei Rindern in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Thüringen festgestellt. Nach aktuellem Stand ist das Shamonda-Virus in Deutschland keine meldepflichtige Tierseuche.

> „Die Symptome können sich allerdings mit denen anderer, rechtlich relevanter Tierseuchen überschneiden. Deshalb ist eine zukünftige Änderung der rechtlichen Einstufung nicht ausgeschlossen“, erklärt Barbara Paß, stellvertretende Amtstierärztin des Ennepe-Ruhr-Kreises.

Besondere Aufmerksamkeit gilt der möglichen Übertragung auf ungeborene Kälber. Bei verwandten Viren ist bekannt, dass eine Infektion während bestimmter Phasen der Trächtigkeit zu Fehlgeburten, Totgeburten oder schweren Fehlbildungen bei den Kälbern führen kann.

Für die Bevölkerung besteht nach derzeitiger Einschätzung kein relevantes Infektionsrisiko. Eine spezielle Behandlung gegen das Shamonda-Virus und ein zugelassener Impfstoff stehen momentan nicht zur Verfügung. Erkrankte Tiere können lediglich gegen die auftretenden Symptome behandelt werden.

Tierhalter können versuchen, den Kontakt ihrer Tiere mit den Gnitzen zu verringern. Genannt werden Insektenschutzmittel, engmaschige Insektennetze und die Verringerung feuchter Bereiche, in denen sich die kleinen Stechmücken vermehren können. Einen sicheren Schutz vor einer Infektion bieten diese Maßnahmen jedoch nicht.

Bei einem entsprechenden Verdacht können Proben in den zuständigen Landesuntersuchungseinrichtungen kostenpflichtig untersucht werden.

**Infobox:**

- Das Shamonda-Virus wurde bei einer Milchviehherde im Ennepe-Ruhr-Kreis nachgewiesen.

- Betroffen sein können Schafe, Ziegen und Rinder.

- Die Übertragung erfolgt vermutlich durch Gnitzen.

- Eine direkte Übertragung von Tier zu Tier ist bislang nicht nachgewiesen.

- Für die Bevölkerung besteht nach derzeitiger Einschätzung kein relevantes Infektionsrisiko.

- Eine spezielle Behandlung und ein zugelassener Impfstoff gibt es momentan nicht.

## Pfotenstütze Herford veranstaltet erstes Sommerfest

Die Neue Westfälische berichtet über das erste Sommerfest der Pfotenstütze Herford. Die Veranstaltung fand am vergangenen Sonntag trotz schlechten Wetters statt und stieß auf großes Interesse.

Auf dem Fest wurden unter anderem Tierspielzeug und Acryl-Schallplatten präsentiert. Anna Krieger und Marvin Schütze vom Tierschutzhof „Ponyranch Littlefoot“ stellten ihre Acryl-Schallplatten vor.

Der Bericht ordnet das Sommerfest als Veranstaltung für Tier und Mensch ein. Weitere Einzelheiten zum Programm, zur Besucherzahl oder zu den Einnahmen sind im nutzbaren Inhalt nicht enthalten.

**Zusammenfassung:** Die Pfotenstütze Herford feierte ihr erstes Sommerfest trotz schlechten Wetters mit großem Andrang. Zum Angebot gehörten unter anderem Tierspielzeug und Acryl-Schallplatten des Tierschutzhofs „Ponyranch Littlefoot“.

Quellen:
- [Tolle Roya wartet aufs Happyend! (Nürnberg) - Mischlingshündinnen (Tierschutz)](https://www.deine-tierwelt.de/kleinanzeigen/tolle-roya-wartet-aufs-happyend-a61768486/)
- [Frankfurt zwischen Tierschutz und Plage: Freiwillige zählen Tauben](https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/frankfurt-zwischen-tierschutz-und-plage-freiwillige-zaehlen-tauben-accg-201221644.html)
- [Polizei ermittelt nach Tierschutz-Einsatz: Krankes Schaf wird getötet und nun untersucht](https://www.augsburger-allgemeine.de/mindelheim/polizei-ermittelt-nach-tierschutz-einsatz-auf-schafweide-im-unterallgaeu-58-114810968)
- [Tierschutz konsequent verteidigen](https://gruene.ch/medienmitteilungen/tierschutz-konsequent-verteidigen)
- [Tierschutz: Gefährliches Virus im Ennepe-Ruhr-Kreis nachgewiesen](https://www.waz.de/lokales/hattingen/article413061830/tierschutz-gefaehrliches-virus-im-ennepe-ruhr-kreis-nachgewiesen.html)
- [Zwischen Tierspielzeug und Schallplatten: die Pfotenstütze Herford feiert erstes Sommerfest](https://www.nw.de/lokal/kreis_herford/herford/24418468_Zwischen-Tierspielzeug-und-Schallplatten-die-Pfotenstuetze-Herford-feiert-erstes-Sommerfest.html)

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*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [tierischefreude.de](https://tierischefreude.de/tier-news-taubenzaehlung-shamonda-virus-und-neue-tierschutzfaelle-unerquicklich/)*
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