Tätowiererin aus Bad Lauterberg unterstützt Tierschutz mit kreativen Aktionen

Tätowiererin aus Bad Lauterberg unterstützt Tierschutz mit kreativen Aktionen

Autor: Tierische Freude Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Nastasja aus Bad Lauterberg organisiert Tattoo-Aktionen zur Unterstützung von Tierschutzprojekten, während ein Leserbrief die finanzielle Verantwortung der Kommunen im Tierschutz betont.

Tattoos für den Tierschutz: Tätowiererin aus Bad Lauterberg hilft gehandicapten Tieren im Harz

Nastasja, eine Tätowiererin aus Bad Lauterberg, hat kürzlich ihr eigenes Studio eröffnet und plant, mit verschiedenen Aktionen auf wichtige Themen aufmerksam zu machen. Bereits in der Vergangenheit hat sie das Tierheim Osterode mit Tattoo-Aktionen unterstützt und plant nun einen Aktionstag rund um Diabetes, bei dem sie spezielle Tattoos sticht, die Rettungskräften im Notfall wichtige Hinweise geben können. Diese Tattoos sollen für viele Betroffene ein sichtbares Zeichen ihrer Erkrankung darstellen.

Am 8. August veranstaltet Nastasja ein Walk-In, bei dem Besucher ein von mehreren kleinen Tiermotiven auswählen können. Jedes Tattoo kostet 130 Euro, von denen 30 Euro an den Tierschutzhof Heile Seele bei Bad Sachsa gespendet werden. Nastasja möchte mit dieser Aktion nicht nur Spenden sammeln, sondern auch den Tierschutzhof bekannter machen, da dort dringend Unterstützung benötigt wird.

„Viele kennen den Hof gar nicht. Mit dieser Aktion will ich ihn bekannter machen, da dort wirklich Unterstützung gebraucht wird. Da geht noch mehr!“

Zusammenfassung: Nastasja plant verschiedene Aktionen in ihrem Tattoo-Studio, um auf wichtige Themen aufmerksam zu machen und Tierschutzprojekte zu unterstützen. Der nächste Aktionstag findet am 8. August statt, bei dem ein Teil der Einnahmen an den Tierschutzhof Heile Seele gespendet wird.

Tierschutz ist Pflicht der Kommunen

In einem Leserbrief wird auf die finanzielle Notlage vieler Tierheime hingewiesen, die oft am Limit arbeiten. Es wird betont, dass Tierheime keine Hobby-Einrichtungen sind, sondern eine gesetzliche Pflichtaufgabe der Gemeinden erfüllen. Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch sind Kommunen verpflichtet, sich um herrenlose Tiere zu kümmern und deren Versorgung zu finanzieren.

Die pauschalen Abgeltungen, die die Gemeinden zahlen, decken oft nur einen Bruchteil der tatsächlichen Kosten für Futter, Personal und Tierarztkosten. Der Rest wird durch Spenden und ehrenamtliches Engagement subventioniert. Ein Zusammenbruch dieses Systems könnte dazu führen, dass Städte und Gemeinden eigene Auffangstationen bauen müssten, was für den Steuerzahler deutlich teurer wäre.

„Wegschauen und Knausern ist hier keine Sparmaßnahme, sondern brandgefährlich.“

Zusammenfassung: Der Leserbrief hebt die gesetzliche Verantwortung der Kommunen im Tierschutz hervor und warnt vor den finanziellen Folgen, wenn Tierheime nicht ausreichend unterstützt werden.

Verstöße gegen Tierschutz: Ordnungsamt stellt 26 Katzen sicher

In Speyer hat der Kommunale Vollzugsdienst insgesamt 26 Katzen sichergestellt, da zwei Halter gegen Tierschutzbestimmungen verstoßen haben. Bei einem Einsatz wurden zehn Britisch-Kurzhaar-Katzen unter unhygienischen Bedingungen auf einem ungesicherten Balkon gefunden, während sich in einer anderen Wohnung 16 Katzen auf engstem Raum in einer stark vermüllten Umgebung befanden.

Die Tiere wurden in einer tierheimähnlichen Einrichtung untergebracht, da die Tierheime keine freien Kapazitäten für die hohe Anzahl an Katzen hatten. Solche Einsätze sind keine Seltenheit, und die Stadtverwaltung betont die Notwendigkeit, gegen solche Verstöße vorzugehen.

„Derartige Einsätze des KVD kommen immer wieder vor.“

Zusammenfassung: In Speyer wurden 26 Katzen sichergestellt, da die Halter gegen Tierschutzbestimmungen verstoßen haben. Die Tiere wurden in einer tierheimähnlichen Einrichtung untergebracht, da die örtlichen Tierheime überlastet sind.

Tierschutz in Düsseldorf: Tierheim ist voll

Das Düsseldorfer Tierheim ist derzeit überfüllt, mit 111 Hunden, die in knapp 90 Zwingern untergebracht sind. Tierschützer warnen, dass der Kauf von Hunden zu einfach sei und fordern Maßnahmen, um dies zu erschweren. Die Tiere werden oft auf Online-Portalen angeboten, was Tierschützer als problematisch ansehen.

Die Situation im Tierheim ist alarmierend, da keine weiteren Tiere aufgenommen werden können. Tierschützer fordern eine stärkere Regulierung des Verkaufs von Hunden, um sicherzustellen, dass die Tiere nicht wie Gegenstände behandelt werden.

„Einen Hund zu kaufen, sei laut den Tierschützern zu einfach.“

Zusammenfassung: Das Düsseldorfer Tierheim ist überfüllt, und Tierschützer fordern Maßnahmen, um den Kauf von Hunden zu erschweren. Die aktuelle Situation ist besorgniserregend, da keine weiteren Tiere aufgenommen werden können.

Faunalytics launcht KI-Tool zur Durchsuchung ihrer Tierschutz-Forschungsdatenbank

Die gemeinnützige Forschungsorganisation Faunalytics hat ein neues KI-gestütztes Tool namens The Lens eingeführt, das Tierschützern hilft, die umfangreiche Forschungsdatenbank einfacher zu durchsuchen. Das Tool ermöglicht es, über 6.000 Einträge in einfacher Sprache abzufragen, ohne dass eine manuelle Durchsuchung erforderlich ist.

The Lens bietet zusammengefasste Antworten mit Quellenangaben und priorisiert aktuelle Studien. Es ist ausschließlich in der Forschungsbibliothek von Faunalytics zugänglich und erfordert keine Registrierung. Das Tool wurde entwickelt, um Tierschützern und Forschern den Zugang zu wichtigen Informationen zu erleichtern.

„The Lens soll diese umfangreiche Sammlung für Tierschützer:innen besser nutzbar machen.“

Zusammenfassung: Faunalytics hat ein KI-Tool namens The Lens eingeführt, das Tierschützern hilft, die Forschungsdatenbank effizienter zu durchsuchen. Das Tool bietet zusammengefasste Antworten und ist kostenlos zugänglich.

Quellen: