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Tierschutz-Skandal in Brandenburg: Staatsanwaltschaft stellt Verfahren ein
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) hat das Ermittlungsverfahren gegen einen Hähnchenmastbetrieb in Storkow, Brandenburg, eingestellt. Der Verdacht der Tierquälerei konnte nicht hinreichend belegt werden, wie Oberstaatsanwältin Ricarda Böhme erklärte. Die Ermittlungen waren eingeleitet worden, nachdem die Tierrechtsorganisation Aninova Bildmaterial veröffentlicht hatte, das angebliche Missstände in mehreren Hähnchenmastanlagen dokumentierte.
Die Aufnahmen zeigten kranke und verletzte Tiere, die unter schlechten Bedingungen gehalten wurden. Trotz dieser schweren Vorwürfe kam die Staatsanwaltschaft zu dem Schluss, dass die Beweise nicht ausreichten, um strafrechtliche Maßnahmen einzuleiten. Dies wirft Fragen zur Überwachung und den Standards in der Tierhaltung auf.
„Es gibt keine Hinweise auf Straftaten nach dem Tierschutzgesetz“, so die Oberstaatsanwältin.
Zusammenfassung: Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen einen Hähnchenmastbetrieb in Brandenburg eingestellt, da keine ausreichenden Beweise für Tierquälerei vorlagen.
Tierschutz in der Türkei: Tausende Rinder auf Schiff in Gefahr
Ein Viehtransportschiff mit rund 3.000 Rindern aus Uruguay, das am 22. Oktober in der Türkei ankam, durfte nicht entladen werden. Die Tiere mussten wochenlang auf dem Schiff ausharren, da die erforderlichen Dokumente fehlten. Tierschützer befürchten, dass viele der Rinder die Rückreise nach Uruguay nicht überleben werden, da die Versorgung an Bord unzureichend ist.
Bereits mindestens 48 Rinder sind verendet, und die Situation an Bord ist kritisch. Die Schiffscrew ist nicht für die Betreuung der Tiere ausgebildet, und Futter sowie Wasser gehen zur Neige. Tierschutzorganisationen warnen, dass die Tiere unter extremen Stressbedingungen leiden, was zu weiteren gesundheitlichen Problemen führen könnte.
„Wenn das Schiff wirklich wie angegeben nach Uruguay zurückkehrt, gehen wir davon aus, dass das Schiff leer ankommen wird“, so die „Animal Welfare Foundation“.
Zusammenfassung: Tausende Rinder auf einem Schiff in der Türkei sind in akuter Gefahr, da sie seit Wochen ohne adäquate Versorgung ausharren müssen.
Tierschutz-Basar in Dachau: Unterstützung für Tiere in Not
Am Sonntag, den 23. November, veranstaltet die Organisation Vox Animalis einen Tierschutz-Basar im Caritas-Zentrum Dachau. Der Eintritt ist frei, und die Veranstaltung bietet eine Plattform zur Unterstützung von Tierschutzprojekten. Die Einnahmen aus dem Basar sollen direkt Tieren in Not zugutekommen.
Solche Veranstaltungen sind wichtig, um das Bewusstsein für Tierschutzthemen zu schärfen und finanzielle Mittel für die Unterstützung von Tierschutzorganisationen zu generieren. Die Initiative zeigt, wie lokale Gemeinschaften aktiv zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Tieren beitragen können.
Zusammenfassung: Der Tierschutz-Basar in Dachau am 23. November zielt darauf ab, finanzielle Mittel für Tierschutzprojekte zu sammeln und das Bewusstsein für Tierschutzthemen zu fördern.
Tierschutz in Serbien: Herausforderungen und Fortschritte
In Serbien stehen Tierschutzorganisationen vor großen Herausforderungen. Trotz gesetzlicher Grundlagen zum Schutz von Tieren mangelt es oft an finanziellen und strukturellen Ressourcen, um diese umzusetzen. TASSO unterstützt zwei Einrichtungen, die sich für nachhaltigen Tierschutz einsetzen und die Lebensbedingungen von Tieren vor Ort verbessern.
Das Tierheim Sremska Mitrovica hat durch gezielte Maßnahmen die Haltungsbedingungen für Hunde verbessert, während das Tierheim „Recht auf Leben“ in Šabac von der engagierten Tierschützerin Vesna geleitet wird. Diese Initiativen zeigen, dass mit Engagement und Unterstützung Fortschritte im Tierschutz möglich sind.
„Gemeinsam Verantwortung übernehmen, um Tieren in Serbien ein besseres Leben zu ermöglichen“, so TASSO.
Zusammenfassung: TASSO unterstützt Tierschutzprojekte in Serbien, die sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Tieren einsetzen, trotz bestehender Herausforderungen.
exotische Haustiere: Tierschutz in Kappeln
In Kappeln setzen sich Tierschützer gegen den Boom exotischer Haustiere ein. Die steigende Nachfrage nach exotischen Tieren führt zu einer Vielzahl von Problemen, darunter unzureichende Haltungsbedingungen und das Risiko von Misshandlungen. Tierschutzorganisationen arbeiten daran, die Bevölkerung über die Herausforderungen und die Verantwortung, die mit der Haltung solcher Tiere einhergeht, aufzuklären.
Die Tierschützer in Kappeln engagieren sich aktiv, um die Lebensbedingungen von Tieren zu verbessern und die Öffentlichkeit für die Problematik zu sensibilisieren. Ihre Arbeit ist entscheidend, um das Wohl der Tiere zu gewährleisten und verantwortungsvolle Tierhaltung zu fördern.
Zusammenfassung: Tierschützer in Kappeln kämpfen gegen die Probleme, die mit dem Boom exotischer Haustiere einhergehen, und setzen sich für verantwortungsvolle Tierhaltung ein.
Quellen:
- Tierschutz-Skandal in Brandenburg? So entschied die Staatsanwaltschaft
- Tausende Rinder seit Wochen auf Schiff - Tierschützer besorgt
- Tierschutz-Basar in Dachau
- Verschmuster, lieber Peter (Kallmünz) - Mischlingshunde (Tierschutz)
- Tierschutz in Serbien
- Wildtiere im Wohnzimmer: Wie Kappelns Tierschützer den Boom exotischer Haustiere abfedern












