Pelzindustrie verursacht Tierleid: Millionen Tiere sterben jährlich unter grausamen Bedingungen

Pelzindustrie verursacht Tierleid: Millionen Tiere sterben jährlich unter grausamen Bedingungen

Autor: Tierische Freude Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: In München-Riem wurden Ponys misshandelt, was zu einem Abbruch der Sichtung führte; Polizei und Veterinäramt ermitteln.

Pelz bedeutet Tierleid

Jährlich sterben weltweit etwa 21 Millionen Tiere wie Nerze, Füchse, Marderhunde, Chinchillas und Kaninchen für die Pelzindustrie. Diese Tiere leben unter grausamen Bedingungen in engen Drahtkäfigen und sterben auf brutale Weise. Pelzmäntel sind gesellschaftlich eher verpönt, jedoch wird Pelz nach wie vor in Form von Kapuzenkragen, Mützenbommel und als Besatz an Handschuhen und Taschen getragen.

„Jegliche Kleidungsstücke aus oder mit Pelz bedeuten unfassbares Tierleid.“ - Deutscher Tierschutzbund

Die Käfighaltung ist für die Tiere unzumutbar. Nerze können beispielsweise nicht baden, Füchse nicht graben und Chinchillas können ihr komplexes Sozialverhalten nicht ausleben. Dies führt zu massiven Verhaltensstörungen, und viele Tiere erleiden Verletzungen oder sterben durch grausame Tötungsmethoden wie Vergasung oder Elektroschocks.

In Europa gab es 2023 noch 1.088 Pelzfarmen, ein Rückgang von 4.350 im Jahr 2018. Die Produktion in China hat sich 2023 im Vergleich zu 2022 auf 10 Millionen halbiert. In Deutschland gibt es aktuell keine Pelzfarmen mehr, da die letzte Nerzfarm 2019 geschlossen wurde.

Der Deutsche Tierschutzbund setzt sich seit vielen Jahren gegen die Missstände in der Pelzindustrie ein und fordert ein europaweites Verbot der Haltung und Zucht von Pelztieren sowie ein Handelsverbot für Felle und Pelzprodukte.

Zusammenfassung: Jährlich leiden und sterben Millionen Tiere für die Pelzindustrie. Die Käfighaltung ist grausam, und der Deutsche Tierschutzbund fordert ein Verbot der Pelzproduktion.

Ermittlungen nach Pony-Missbrauch in München

Auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem kam es zu tierschutzrelevanten Vorfällen, die zur sofortigen Abbruch der Sichtung zum "Preis der Besten" führten. Bei mehreren Ponys wurden Auffälligkeiten festgestellt, darunter das Abschneiden von Mähnen und Schweifen sowie das Abbinden von Zungen mit Gummibändern.

Die Polizei und das Veterinäramt wurden umgehend informiert, um die Vorfälle zu untersuchen. Dr. Dennis Peiler, Vorstandsvorsitzender der FN, äußerte sich erschüttert über die Vorfälle und betonte, dass das Wohlergehen der Tiere oberste Priorität habe.

Zusammenfassung: In München-Riem wurden bei Ponys Misshandlungen festgestellt, was zu einem Abbruch der Sichtung führte. Polizei und Veterinäramt ermitteln.

Tierschutz in Not wegen defekter Heizung

Im Tierheim Leisniger Eichberg steht die defekte Heizungsanlage vor einer teuren Reparatur von 22.000 Euro, die den Verein vor große Herausforderungen stellt. Rosmarie Pfumfels' Geburtstagswunsch soll nun helfen, die Finanzierung über eine Spendenaktion auf GoFundMe zu sichern.

Die Situation ist kritisch, da die Tiere im Tierheim unter den kalten Bedingungen leiden. Der Verein hofft auf Unterstützung aus der Bevölkerung, um die notwendigen Mittel für die Reparatur zu sammeln.

Zusammenfassung: Das Tierheim Leisniger Eichberg benötigt dringend finanzielle Unterstützung für die Reparatur einer defekten Heizungsanlage, um das Wohl der Tiere zu sichern.

Hunde-Import aus Russland: Tollwut-Fall löst Ermittlungen aus

Ein importierter Hund aus Russland ist in Rheinland-Pfalz an Tollwut gestorben, was zu Ermittlungen führte. Der Impfpass des Welpen wird als wahrscheinlich gefälscht eingestuft, was die Bundestierärztekammer alarmiert hat.

Die Veterinärbehörde hat alle Kontakte des betroffenen Hundes ermittelt und informiert. Tollwut ist in Deutschland seit 2008 als klassisch frei, jedoch zeigt dieser Fall, wie schnell die Krankheit wieder eingeschleppt werden kann.

Zusammenfassung: Ein Tollwut-Fall bei einem importierten Hund aus Russland hat Ermittlungen ausgelöst, da der Impfpass möglicherweise gefälscht war. Die Behörden warnen vor den Risiken unzureichend geprüfter Gesundheitsnachweise.

Quellen: