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Katzenschutz in Ingersheim: Weniger Streuner, mehr Tierschutz
Ingersheim zieht eine positive Bilanz der Katzenschutzverordnung, die am 1. April 2024 in Kraft trat. Bis November 2025 wurden insgesamt 15 Katzen kastriert, wobei im Jahr 2024 neun Tiere, darunter sieben Kater und zwei Kätzinnen, mit Ausgaben von 1193 Euro für die Gemeinde kastriert wurden. Im Jahr 2025 wurden sechs Katzen kastriert, was Kosten von 1040 Euro verursachte.
Die Verordnung wurde erlassen, um den unkontrollierten freien Auslauf fortpflanzungsfähiger Katzen zu regulieren und die stetig wachsende Zahl streunender Katzen einzudämmen. Bürgermeisterin Simone Lehnert berichtete, dass auch andere Gemeinden Interesse an einer ähnlichen Verordnung zeigen, was die positive Wirkung der Maßnahme unterstreicht.
„Ziel ist es, die Zahl streunender Katzen einzudämmen und gleichzeitig ehrenamtliche Tierschützer rechtlich abzusichern“, erklärte Colin Cichy vom Hauptamt.
Zusammenfassung: Die Katzenschutzverordnung in Ingersheim hat bereits zu einer signifikanten Reduzierung der streunenden Katzen geführt, mit insgesamt 15 kastrierten Tieren bis November 2025.
Schlachthofkrise: Schweinestau gefährdet Landwirte und Tierschutz in MV
In Mecklenburg-Vorpommern hat sich die Lage für Schweinehalter nach der Schließung des Schlachthofes in Perleberg dramatisch verschärft. Der Bauernverband berichtet von einem massiven Schweinestau, der sich in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gebildet hat, da die Tönnies-Gruppe den versprochenen zusätzlichen Schlachttag nicht umgesetzt hat. Dies führt zu höheren Schlachtgewichten, wobei Tiere mit einem Gewicht von über 120 Kilogramm zum Sauenpreis abgerechnet werden.
Die Situation ist nicht nur wirtschaftlich bedenklich, sondern auch tierschutzrechtlich problematisch, da die bestehenden Stallsysteme nicht für derart hohe Lebendgewichte ausgelegt sind. Bauernpräsident Karsten Trunk fordert ein politisches Eingreifen, um die Engpässe bei Schlacht- und Kontrollkapazitäten zu beseitigen.
„Es geht um einen strukturellen Schweinestau, den die Landwirte nicht verursacht haben und der ihnen nun sowohl tierschutzrechtlich als auch wirtschaftlich zum Verhängnis wird“, so Trunk.
Zusammenfassung: Die Schlachthofkrise in Mecklenburg-Vorpommern führt zu einem Schweinestau, der sowohl wirtschaftliche als auch tierschutzrechtliche Probleme verursacht. Ein politisches Eingreifen wird gefordert.
Tierschutz in Krefeld: Damwildkälbchen im Forstwald werden getötet
Im Wildgehege im Forstwald von Krefeld stehen Damwildkälbchen vor der Tötung, da das Gehege zu klein ist, um die Tiere zu halten. Tierschützer hatten versucht, die Kälbchen anderswo unterzubringen, jedoch scheiterten diese Bemühungen. Die Entscheidung, die Tiere zu töten, sorgt für große Wut unter den Tierschützern.
Die Kälbchen, die im Gehege geboren wurden, können aufgrund der aggressiven Interaktionen zwischen den männlichen Tieren nicht bleiben. Die geplante Tötung wird von vielen als unnötig und grausam angesehen, da alternative Lösungen nicht ausreichend verfolgt wurden.
„Ein Transport ist besser als der Tod“, äußerte eine Tierschützerin zu der Situation.
Zusammenfassung: In Krefeld sollen Damwildkälbchen getötet werden, da das Gehege zu klein ist. Tierschützer sind empört über die Entscheidung und fordern alternative Lösungen.
Quellen:
- Katzenschutz in Ingersheim: Weniger Streuner, mehr Tierschutz
- Hera & Olimpia aus dem Tierschutz (Grevenbroich) - Rassekätzin (Tierschutz)
- Schlachthofkrise: Schweinestau gefährdet Landwirte und Tierschutz in MV
- Wut bei Tierschützerin: „Ein Transport ist besser als der Tod“
- Kastration ist Tierschutz – und entlastet die Asyle
- Sandra - menschenbezogen und ruhig (Heppenheim) - Mischlingshündinnen (Tierschutz)












