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Tierschutz im Kreis Esslingen: Fundkatzen oft krank und unterernährt – Hilft eine Kastrationspflicht?
Die Zahl der verwilderten Katzen im Kreis Esslingen nimmt rasant zu, was das Tierheim in Kirchheim vor große Herausforderungen stellt. Derzeit beherbergt das Tierheim rund 60 Katzen, die oft in einem schlechten Gesundheitszustand sind, was die Kosten für die tierärztliche Versorgung auf etwa 55.000 Euro pro Jahr steigen lässt. Ein Beispiel ist ein Fundkater, dessen Behandlung in einer Tierklinik 663,41 Euro kostete, was die finanziellen Belastungen des Tierschutzvereins weiter erhöht.
„Immer wieder derselbe Anblick“, klagt Sandra Neber, die Leiterin des Tierheims, über die anhaltende Flut an Fundtieren.
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Um die Situation zu verbessern, fordert das Tierheim mehr finanzielle Unterstützung von den Kommunen, die derzeit nur 90 Cent pro Einwohner jährlich zahlen. Diese Pauschale wurde seit 2019 nicht erhöht, während die Kosten für Futter, Strom und tierärztliche Behandlungen kontinuierlich steigen. Neber hofft auf eine Einigung, sieht jedoch die Notwendigkeit einer Katzenschutzverordnung, um die Zahl der Fundtiere langfristig zu reduzieren.
In Deutschland haben bereits über 2000 Kommunen eine solche Verordnung eingeführt, die die Kastrierung, Kennzeichnung und Registrierung aller frei laufenden Katzen vorschreibt. Im Kreis Esslingen haben die Stadt Esslingen und Filderstadt bereits entsprechende Maßnahmen ergriffen, um die Katzenpopulation zu regulieren.
Die Kastration einer weiblichen Katze kostet zwischen 150 und 400 Euro, während die Kastration eines Katers etwa 30 bis 100 Euro kostet. Die Gemeinden übernehmen die Verantwortung für Heimatlose Katzen, da diese auf die Versorgung durch Menschen angewiesen sind. Die Tierrechtsorganisation Peta hat die Initiative der Gemeinde Beuren als tierfreundliche Maßnahme gelobt und fordert eine landesweite Regelung in Baden-Württemberg.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die steigende Zahl der Fundkatzen im Kreis Esslingen ein ernstes Problem darstellt, das durch finanzielle Unterstützung und gesetzliche Regelungen angegangen werden muss.
Hunde aus dem Tierschutz: Boroka und andere suchen ein Zuhause
Im Tierheim Wolfhagen wartet die Hündin Boroka auf ein neues Zuhause. Sie ist bereits reserviert, was zeigt, dass die Nachfrage nach Tierschutz-Hunden weiterhin hoch ist. Die Organisation betont, dass Haustiere keine Weihnachtsgeschenke sein sollten, da die Verantwortung für ein Tier ein Leben lang dauert.
Die Suche nach einem neuen Zuhause für Hunde aus dem Tierschutz ist wichtig, da viele Tiere dringend ein liebevolles Zuhause benötigen. Die Organisationen geben Tipps, wie man beim Kauf eines Hundes vorgehen sollte, um unseriöse Verkäufer zu vermeiden und sicherzustellen, dass die Tiere in gute Hände kommen.
Insgesamt zeigt sich, dass der Tierschutz eine wichtige Rolle spielt und dass viele Hunde und Katzen auf ein neues Zuhause warten. Die Unterstützung durch die Gemeinschaft ist entscheidend, um diesen Tieren zu helfen.
Quellen:
- Tierschutz im Kreis Esslingen: Fundkatzen oft krank und unterernährt – Hilft eine Kastrationspflicht?
- Boroka ++Reserviert** (Wolfhagen) - Hunde aus dem Tierheim / Tierschutz
- sanfte & menschenbezogene PRAHA (Kallmünz) - Mischlingshündinnen (Tierschutz)
- EGON - zahmer Heimatloser sucht Paten (Limburg) - Hauskatzen (Tierschutz)
- Tolle Roya wartet aufs Happyend! (Nürnberg) - Mischlingshündinnen (Tierschutz)
- Wunderschöne liebe Junghündin YUNA (München) - Mischlingswelpen (Tierschutz)












