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Fledermaus im Haus: Was tun? – Tipps zum richtigen Umgang
Im August werden junge Fledermäuse flügge, was dazu führen kann, dass sich ein Jungtier auf der Suche nach einem neuen Zuhause in Wohnräume wie Schlafzimmer, Keller oder Treppenhaus verirrt. Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) Berlin rät in solchen Fällen zur Ruhe: Die Tiere sind für den Menschen ungefährlich und sehr scheu. Unerfahrene Jungtiere können einen Fensterspalt oder eine Gardinenfalte leicht mit einem sicheren Quartier verwechseln und geraten so in Not.
Fledermäuse sind in Deutschland streng geschützt. Es ist verboten, die Tiere zu töten, zu verletzen oder ihre Verstecke zu zerstören – auch wenn diese unbewohnt sind, wie das Bundesumweltministerium betont. Wer tagsüber eine Fledermaus findet, sollte sie in Ruhe lassen und erst in der Dämmerung wieder freilassen. Wird abends ein Tier im Haus entdeckt, empfiehlt der Nabu Berlin:
- Alle Fenster im Zimmer weit öffnen
- Das Licht ausschalten
- Den Raum verlassen und dem Tier Zeit geben
Nach einer Weile sollten mögliche Verstecke wie Vorhänge, Gardinen und dunkle Ecken kontrolliert werden. Meist fliegen die Tiere von allein wieder hinaus. Um weitere Einflüge zu verhindern, sollten Fenster in den folgenden Nächten nicht gekippt bleiben. Fliegennetze können zusätzlich helfen.
Findet man eine erschöpfte oder verletzte Fledermaus, sollte sie niemals ohne Handschuhe (am besten Lederhandschuhe) oder ein dickes Handtuch angefasst werden, da die Tiere in Panik kräftig zubeißen können. Die Fledermaus wird vorsichtig in einen Karton mit Luftlöchern, einem Tuch und einer Wasserschale gesetzt und die Box fest verschlossen, bis ein Experte eintrifft. Ansprechpartner für solche Fälle sind die Schutzstationen in Deutschland, deren Übersicht auf Fledermausschutz.de zu finden ist.
| Empfohlene Maßnahmen | Details |
|---|---|
| Fenster öffnen, Licht aus, Raum verlassen | Fledermaus findet meist selbst hinaus |
| Handschuhe/Handtuch bei Kontakt | Schutz vor Bissen, Stress für das Tier vermeiden |
| Karton mit Luftlöchern, Tuch, Wasserschale | Vorübergehende Unterbringung bis zur Übergabe an Experten |
Infobox: Fledermäuse sind streng geschützt. Bei Fund: Ruhe bewahren, Tier nicht stören, bei Bedarf Schutzstation kontaktieren. (Quelle: Mitteldeutsche Zeitung)
Schwalben willkommen: NABU-Aktion zeigt Wirkung in Sachsen
Die Aktion „Schwalben willkommen“ des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) in Sachsen verzeichnet seit ihrem Start 2016 einen deutlichen Erfolg. Rund 1.380 Tierfreunde haben sich seitdem für die Auszeichnung beworben und diese auch erhalten, wie der NABU-Landesverband mitteilt. Das Jahr 2025 wird mancherorts als gutes Schwalbenjahr bezeichnet, da ausreichend Nahrung für die Vögel vorhanden war. Allerdings sind in einigen Regionen, wie um Grimma, nur wenige Schwalben aus den Winterquartieren zurückgekehrt oder ganz ausgeblieben.
Mehl- und Rauchschwalben sind in der Roten Liste Sachsen als stark gefährdet eingestuft, ihr Bestand sinkt. Gründe dafür sind Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden, der Rückgang von Fluginsekten und der Einsatz von Pestiziden. Die NABU-Aktion will die Bevölkerung sensibilisieren und gibt Tipps, wie man Schwalben unterstützen kann:
- Nester nicht entfernen
- Vögeln Einflug durch Fenster und Tore ermöglichen
- Feuchten Lehm als Baumaterial bereitstellen
Infobox: Seit 2016 wurden etwa 1.380 Auszeichnungen „Schwalben willkommen“ vergeben. Mehl- und Rauchschwalben sind in Sachsen stark gefährdet. (Quelle: SZ.de)
Tierschutz als Wahlkampfthema: Kommunalwahl 2025 in Oberhausen
Zur Kommunalwahl 2025 tritt die Partei für Tierschutz in Oberhausen an. Das junge, engagierte Team setzt sich für mehr Tierschutz, nachhaltige Entwicklung und ein besseres Miteinander zwischen Mensch, Tier und Natur ein. Im Programm steht, dass Tiere als Rechtssubjekte anerkannt und gesetzlich geschützt werden sollen. Wer Tiere quält, muss mit Konsequenzen rechnen.
Weitere Schwerpunkte sind eine nachhaltige Landwirtschaft mit weniger Pestiziden, die Förderung regionaler Produkte und steuerliche Entlastung für Bio-Landwirte. Kinder sollen in Tierschutz-Seminaren und durch Besuche in Tierheimen Verantwortung lernen. Auch soziale Themen werden adressiert: Mehr bezahlbare Wohnungen, hundefreundliche Zonen bei Neubauten und kostenlose Kita-Plätze für alle Kinder. Ältere Menschen sollen beim Gassi-Gehen unterstützt werden, und es soll Sozialhilfe für tierische Bedürfnisse geben, damit niemand aus finanziellen Gründen sein Haustier abgeben muss.
- Tiere als Rechtssubjekte
- Weniger Pestizide, Förderung regionaler Produkte
- Tierschutz-Seminare in Schulen
- Sozialhilfe für tierische Bedürfnisse
Infobox: Die Partei für Tierschutz setzt sich für gesetzliche Anerkennung von Tieren, nachhaltige Landwirtschaft und soziale Gerechtigkeit ein. (Quelle: Lokalkompass)
Tierschutz in Erkrath: Engagement für mehr Bewusstsein
Der Spitzenkandidat der Partei für Tierschutz aus Düsseldorf, Torsten Lemmer, war zwei Tage lang in Erkrath unterwegs, um sich für den Tierschutz einzusetzen. Unterstützt wurde er von Tierschutzfreunden aus Duisburg, dem Pressesprecher der Partei aus Düsseldorf und dem Geschäftsführer der Ratsfraktion „Die Linke“, Tierschutz aus Neuss, Alexander Führer.
Im Austausch mit den Bürgern wurde deutlich, dass Tierschutz auch in Erkrath ein Thema ist. Die Partei betont, dass niemandem Fleisch oder Käse weggenommen werden soll, sondern das Bewusstsein geschärft werden soll. Es wurde diskutiert, ob in Kantinen vegane oder vegetarische Mittagessen angeboten werden können und ob städtische Fahrzeuge ohne Ledersitze bestellt werden können. Viele Bürger befürworteten diese Ansätze.
„Die vielen Kontakte mit Bürgern aus Erkrath über Tierschutzthemen haben uns im Wahlkampf bestärkt. Tierschutz ist auch in Erkrath Thema.“ (Torsten Lemmer, Lokal Anzeiger Erkrath)
Infobox: In Erkrath wird Tierschutz durch Aufklärung und praktische Vorschläge wie vegane Kantinenangebote und lederfreie Dienstfahrzeuge vorangetrieben. (Quelle: Lokal Anzeiger Erkrath)
Paradies für Hunde in der Elsteraue: Ein Zuhause für schwierige Tiere
In Traupitz, Elsteraue, betreibt eine Familie eine tierheimähnliche Einrichtung, die sich besonders um sogenannte Listenhunde kümmert. Diese Hunde gelten als gefährlich, haben oft viel Leid erfahren oder sogar Menschen gebissen. In Traupitz finden sie jedoch ein neues Zuhause und eine zweite Chance.
Die Familie liebt vor allem schwierige Hunde und gibt ihnen auf dem Land ein artgerechtes Leben. Die Einrichtung bietet den Tieren ein sicheres Umfeld, in dem sie zur Ruhe kommen und Vertrauen fassen können.
Infobox: In Traupitz erhalten auch als gefährlich geltende Hunde eine neue Chance auf ein artgerechtes Leben. (Quelle: Mitteldeutsche Zeitung)
Welpe aus dem Tierschutz sucht ein Zuhause: Tipps für den Hundekauf
Die Plattform „Deine Tierwelt“ stellt einen Mischlingswelpen aus dem Tierschutz vor, der ein neues Zuhause sucht. Interessenten erhalten wichtige Tipps für den Hundekauf: Die Beziehung zwischen Züchter und Tieren sollte vertraut wirken, und der Züchter sollte sich für die neue Umgebung des Welpen interessieren. Das Muttertier sollte vor Ort sein und angeschaut werden können.
Wichtige Kriterien sind außerdem ein sauberer Schlafplatz, ausreichend Auslauf und der allgemeine Gesundheitszustand der Welpen und der Mutter. Die Tiere sollten geimpft und entwurmt sein. Die Übergabe sollte niemals an einer Raststätte oder aus dem Kofferraum erfolgen – ein seriöser Züchter vereinbart einen Termin zu Hause.
- Vertrauensvolle Beziehung zwischen Züchter und Tieren
- Muttertier vor Ort
- Sauberer Schlafplatz und Auslauf
- geimpfte und entwurmte Welpen
- Keine Übergabe an Raststätten oder aus dem Kofferraum
Infobox: Beim Hundekauf auf Herkunft, Gesundheit und seriöse Übergabe achten. (Quelle: Deine Tierwelt)
Quellen:
- Tierschutz: Fledermaus im Haus - was tun?
- Natur- und Tierschutz - Aufwind für Schwalben-Aktion des Naturschutzbundes - Wissen - SZ.de
- Die Zukunft Oberhausens gestalten – mit Tierschutz: Tierschutz - Kommunalwahl 2025 in Oberhausen
- Tierschutz in Erkrath: Torsten Lemmer unterwegs in Erkrath
- Besonderer Tierschutz in der Elsteraue: Familie betreibt ein Paradies für Hunde
- Welpe 15 G sucht ihre Menschen (Kallmünz) - Mischlingswelpen (Tierschutz)












