Esel Knut findet neuen Freund Gustav nach wochenlanger Trauer in Hessen

Esel Knut findet neuen Freund Gustav nach wochenlanger Trauer in Hessen

Autor: Tierische Freude Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Esel Knut fand nach dem Verlust seines Freundes Gustav aus Niedersachsen wieder Freude am Leben, während Tierschutzfälle und finanzielle Engpässe bei Tierheimen in Deutschland thematisiert werden.

Esel Knut trauert wochenlang – dann kommt Gustav aus Niedersachsen zu ihm

Nach dem Tod seines Gefährten, der im Alter von 32 Jahren verstarb, fiel Esel Knut in eine tiefe Trauer. Sein Besitzer, Manfred Möller-Sauter, entschloss sich, einen neuen Freund für Knut zu suchen und reiste dafür von Hessen bis nach Niedersachsen. Dort fand er den 24-jährigen Esel Gustav, der dringend ein neues Zuhause benötigte.

Die beiden Esel leben nun zusammen auf dem Hof von Möller-Sauter, wo sie sich schnell anfreunden konnten. Knut, der zuvor in seiner Einsamkeit nicht mehr aus dem Stall kam, blühte mit Gustavs Ankunft wieder auf. Möller-Sauter erklärte, dass Esel Herdentiere sind und mindestens zu zweit gehalten werden sollten, um ihr Sozialverhalten zu fördern.

„Der Knut hat richtig getrauert. Er kam nicht mehr aus dem Stall heraus“, sagt Manfred Möller-Sauter.

Zusammenfassung: Esel Knut fand nach dem Verlust seines Freundes Gustav aus Niedersachsen, was seine Einsamkeit linderte und ihm half, wieder Freude am Leben zu finden. (Quelle: HNA)

Tierschutz: Fall einer vernachlässigten Hündin im Fernsehen

In einer kommenden Episode der Sendung „Hundkatzemaus“ wird ein Fall aus dem Landkreis Germersheim behandelt, bei dem eine Hündin namens Fina in einer stark verschmutzten Scheune ohne Wasser und Nahrung gefunden wurde. PETA wurde durch eine Whistleblower-Meldung auf den Fall aufmerksam und konnte die Hündin sichern, nachdem der Halter eingewilligt hatte, sie abzugeben.

Das Veterinäramt des Landkreises hat ein unbefristetes Tierhalteverbot gegen den Halter verhängt und den Fall an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Fina, ein Staffordshire Terrier, befindet sich nun im Tierheim Ludwigsburg. (Quelle: Die Rheinpfalz)

Tierheim Schessinghausen nimmt keine Katzenfamilien mehr auf – Kapazität erschöpft

Das Tierheim Schessinghausen hat aufgrund der Überbelegung beschlossen, vorerst keine Katzenfamilien und tragenden Katzen mehr aufzunehmen. Aktuell leben dort rund 140 Katzen, obwohl die Einrichtung nur für etwa 100 Tiere ausgelegt ist. Die Situation ist besonders kritisch, da viele der Katzen krank ankommen und intensive Pflege benötigen.

Jessica Sasse vom Tierheim äußerte, dass die Mitarbeiter bereits über ihre Belastungsgrenze hinaus arbeiten und eine verantwortungsvolle Versorgung der Tiere nicht mehr gewährleistet werden kann. Der Aufnahmestopp wurde bereits den sechs Kommunen mit Fundtierverträgen mitgeteilt. (Quelle: DIE HARKE)

Tierschutz Eschwege: Hunde nahe des Bergwildparks Meißner gesichtet

In der Nähe des Bergwildparks Meißner wurden fünf bis sechs frei laufende Hunde gesichtet. Der Tierschutzverein Eschwege konnte bis zum 21. Mai drei der Tiere sichern. Die Tierschützer bitten die Bevölkerung, nicht selbst zu versuchen, die Hunde einzufangen, da diese sehr ängstlich sind.

Stattdessen sollen Sichtungen direkt beim Eschweger Tierheim oder der Polizei gemeldet werden. Die Tierschützer betonen, dass die Hunde in einem geschützten Bereich wie einer Scheune oder Garage gesichtet werden sollten, um die Sicherheit der Tiere zu gewährleisten. (Quelle: HNA)

Null Euro für Tierheime: Deutscher Tierschutzbund klagt, jetzt muss Deutschland vor Gericht

Der Deutsche Tierschutzbund hat Klage gegen die Bundesregierung eingereicht, da im aktuellen Bundeshaushalt 2026 keine finanziellen Mittel für Tierheime vorgesehen sind. Dies geschieht trotz der Tatsache, dass Tierschutz im Grundgesetz verankert ist. Der Tierschutzbund fordert, dass der Staat seiner Verantwortung nachkommt und die Tierheime finanziell unterstützt.

Thomas Schröder, Präsident des Tierschutzbundes, kritisierte, dass der Staat zentrale Aufgaben des Tierschutzes auf gemeinnützige Vereine abwälze, ohne deren Fortbestand zu sichern. Die Klage soll klären, ob der Bund verpflichtet ist, den praktischen Tierschutz auch finanziell zu unterstützen. (Quelle: Merkur)

Mehr Geld nötig: Tierheim klagt gegen Bundesregierung – „Werden seit Jahren alleingelassen“

Das Münchner Tierheim unterstützt die Klage des Deutschen Tierschutzbundes gegen die Bundesregierung, um eine angemessene finanzielle Unterstützung für den Tierschutz zu erreichen. Jährlich werden im Münchner Tierheim etwa 7000 Tiere versorgt, während die Kosten und der Investitionsbedarf stetig steigen.

Kurt Perlinger, Vorstandsvorsitzender des Tierschutzvereins, betont, dass der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz verankert ist, jedoch die Tierheime seit Jahren alleingelassen werden. Der Bund verweist auf die Zuständigkeit der Kommunen, während ein bundesweiter Investitionsbedarf in dreistelliger Millionenhöhe besteht. (Quelle: TZ)

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