Die häufigsten Katzenfutter Unverträglichkeit Symptome und was Sie tun können

Die häufigsten Katzenfutter Unverträglichkeit Symptome und was Sie tun können

Autor: Tierische Freude Redaktion

Veröffentlicht:

Aktualisiert:

Kategorie: Pflege & Gesundheit

Zusammenfassung: Katzenfutterunverträglichkeiten äußern sich häufig durch Verdauungsprobleme, Haut- und Fellbeschwerden sowie Verhaltensänderungen; frühzeitige Erkennung ist wichtig für die Gesundheit der Katze. Bei Symptomen sollte umgehend ein Tierarzt konsultiert werden.

Häufigste Symptome von Katzenfutterunverträglichkeiten

Katzenfutterunverträglichkeiten können sich auf verschiedene Weisen äußern. Es ist wichtig, die Symptome frühzeitig zu erkennen, um schnell handeln zu können. Hier sind die häufigsten Symptome, die auf eine Unverträglichkeit hinweisen können: Verdauungsprobleme

Ein häufiges Anzeichen für eine Futterunverträglichkeit sind Verdauungsprobleme. Dazu gehören:

  • Erbrechen: Häufiges Erbrechen kann ein Hinweis darauf sein, dass die Katze mit dem Futter nicht zurechtkommt.
  • Durchfall: Wässriger Stuhlgang ist ein weiteres typisches Symptom.
  • Blähungen: Übermäßige Gasbildung kann ebenfalls auf eine Unverträglichkeit hinweisen.
  • Verstopfung: In einigen Fällen kann es auch zu Verstopfung kommen.
Haut- und Fellprobleme

Haut- und Fellprobleme sind ebenfalls häufige Symptome. Dazu zählen:

  • Juckreiz: Besonders häufig tritt Juckreiz im Gesicht, an den Ohren und Pfoten auf.
  • Rötungen: Rötungen der Haut können auf eine allergische Reaktion hindeuten.
  • Ausschläge: Hautausschläge sind ein weiteres Zeichen für eine Unverträglichkeit.
  • Haarausfall: Übermäßiger Haarausfall kann ebenfalls ein Symptom sein.
Verhaltensänderungen

Verhaltensänderungen sind oft ein Indikator für Unwohlsein. Achten Sie auf:

  • Unruhe oder Nervosität: Ihre Katze könnte unruhig oder gereizt wirken.
  • Veränderungen im Appetit: Ein veränderter Appetit, sei es eine gesteigerte oder verminderte Nahrungsaufnahme, kann ebenfalls ein Zeichen sein.
  • Übermäßige Selbstpflege: Wenn Ihre Katze sich übermäßig putzt, könnte dies auf Juckreiz oder Unbehagen hindeuten.
Allgemeine Gesundheit

Die allgemeine Gesundheit Ihrer Katze kann ebenfalls betroffen sein. Mögliche Symptome sind:

  • Gewichtsverlust oder -zunahme: Plötzliche Veränderungen im Gewicht sollten ernst genommen werden.
  • Antriebslosigkeit oder Müdigkeit: Eine lethargische Katze könnte unter einer Unverträglichkeit leiden.
  • Häufige Infektionen oder Erkrankungen: Eine geschwächte Immunabwehr kann zu häufigeren Erkrankungen führen.

Wenn Sie eines oder mehrere dieser Symptome bei Ihrer Katze bemerken, ist es ratsam, schnell zu handeln und einen Tierarzt aufzusuchen. Eine frühzeitige Diagnose und Anpassung der Ernährung können das Wohlbefinden Ihrer Katze erheblich verbessern.

Verdauungsprobleme

Verdauungsprobleme sind häufige Symptome, die auf eine Futterunverträglichkeit bei Katzen hinweisen können. Diese Probleme können sich auf verschiedene Weisen äußern und sollten ernst genommen werden, da sie das Wohlbefinden Ihrer Katze erheblich beeinträchtigen können.

Erbrechen

Erbrechen kann sporadisch oder regelmäßig auftreten. Es ist wichtig zu beobachten, ob das Erbrechen nach dem Fressen auftritt oder unabhängig davon. Manchmal kann es auch zu einer Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Futterbestandteilen kommen, die das Erbrechen auslösen.

Durchfall

Durchfall ist ein weiteres häufiges Symptom. Dieser kann in verschiedenen Formen auftreten, von wässrig bis schleimig. Achten Sie darauf, ob der Durchfall nach dem Futterwechsel auftritt oder ob er mit anderen Symptomen einhergeht. Chronischer Durchfall kann zu Dehydration führen, was besonders gefährlich ist.

Blähungen

Blähungen sind oft ein Zeichen dafür, dass die Katze Schwierigkeiten hat, bestimmte Nahrungsbestandteile zu verdauen. Dies kann zu Unbehagen führen und Ihre Katze unruhig machen. Wenn Sie feststellen, dass Ihre Katze häufig aufstößt oder einen aufgeblähten Bauch hat, könnte dies auf eine Unverträglichkeit hinweisen.

Verstopfung

Verstopfung kann ebenfalls ein Symptom einer Futterunverträglichkeit sein. Wenn Ihre Katze Schwierigkeiten hat, Stuhlgang zu haben, oder wenn der Stuhl sehr hart ist, könnte dies auf eine unzureichende Ballaststoffaufnahme oder eine Reaktion auf bestimmte Futterbestandteile hindeuten. Achten Sie darauf, ob Ihre Katze Anzeichen von Unbehagen zeigt, wenn sie versucht, ihr Geschäft zu verrichten.

Es ist wichtig, diese Symptome im Auge zu behalten und gegebenenfalls einen Tierarzt zu konsultieren. Eine frühzeitige Diagnose und Anpassung der Ernährung können dazu beitragen, das Wohlbefinden Ihrer Katze zu verbessern und schwerwiegendere gesundheitliche Probleme zu vermeiden.

Haut- und Fellprobleme

Haut- und Fellprobleme sind häufige Anzeichen für eine Futterunverträglichkeit bei Katzen. Diese Symptome können das Wohlbefinden Ihrer Katze erheblich beeinträchtigen und sollten daher aufmerksam beobachtet werden.

Juckreiz

Ein ausgeprägter Juckreiz ist oft das erste sichtbare Zeichen einer Unverträglichkeit. Katzen können sich übermäßig kratzen oder lecken, was zu weiteren Hautschäden führen kann. Dieser Juckreiz kann lokalisiert oder am ganzen Körper auftreten und ist häufig mit Rötungen oder Entzündungen verbunden.

Rötungen

Rötungen der Haut sind ein weiteres häufiges Symptom. Diese können auf eine allergische Reaktion oder eine Entzündung hinweisen. Achten Sie darauf, ob die Rötungen an bestimmten Körperstellen auftreten, wie zum Beispiel an den Ohren, am Bauch oder an den Pfoten.

Ausschläge

Ausschläge können in Form von kleinen roten Punkten oder größeren, schuppigen Stellen auftreten. Diese Hautveränderungen sind oft schmerzhaft und können das Verhalten Ihrer Katze beeinflussen. Es ist wichtig, solche Ausschläge zu dokumentieren und gegebenenfalls einen Tierarzt aufzusuchen.

Haarausfall

Übermäßiger Haarausfall kann ebenfalls ein Zeichen für eine Futterunverträglichkeit sein. Dies kann durch das ständige Kratzen oder Lecken verursacht werden, aber auch durch eine unzureichende Nährstoffaufnahme. Achten Sie darauf, ob Ihre Katze kahle Stellen oder dünner werdendes Fell hat.

Die Hautgesundheit Ihrer Katze ist eng mit ihrer Ernährung verbunden. Eine ausgewogene, hypoallergene Ernährung kann helfen, Hautprobleme zu minimieren. Bei anhaltenden Symptomen ist es ratsam, einen Tierarzt zu konsultieren, um die Ursachen abzuklären und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Verhaltensänderungen

Verhaltensänderungen bei Katzen können ein deutliches Zeichen für eine Futterunverträglichkeit sein. Diese Veränderungen sind oft subtil, können jedoch auf ernsthafte gesundheitliche Probleme hinweisen. Es ist wichtig, die Verhaltensweisen Ihrer Katze genau zu beobachten, um mögliche Unverträglichkeiten frühzeitig zu erkennen.

Unruhe oder Nervosität

Katzen, die unter einer Futterunverträglichkeit leiden, zeigen häufig Anzeichen von Unruhe oder Nervosität. Sie könnten unruhig umherlaufen, ständig ihre Position wechseln oder sich verstecken. Diese Verhaltensänderungen können auf Unwohlsein hindeuten, das durch körperliche Beschwerden verursacht wird.

Veränderungen im Appetit

Ein veränderter Appetit ist ein weiteres häufiges Symptom. Ihre Katze könnte entweder weniger fressen oder plötzlich ein gesteigertes Interesse an Futter zeigen. Diese Schwankungen können auf eine Unverträglichkeit hinweisen, die das Verlangen nach bestimmten Nahrungsmitteln beeinflusst. Achten Sie darauf, ob Ihre Katze das Futter ablehnt oder nur bestimmte Sorten bevorzugt.

Übermäßige Selbstpflege

Eine Katze, die sich übermäßig putzt, kann versuchen, Juckreiz oder Hautprobleme zu lindern. Dieses Verhalten kann auf Unbehagen hinweisen, das durch allergische Reaktionen oder Hautirritationen verursacht wird. Übermäßige Selbstpflege kann auch zu weiteren Hautproblemen führen, wie z.B. Haarausfall oder Wunden.

Wenn Sie diese Verhaltensänderungen bei Ihrer Katze bemerken, ist es ratsam, die Futterzusammensetzung zu überprüfen und gegebenenfalls einen Tierarzt zu konsultieren. Eine frühzeitige Intervention kann helfen, das Wohlbefinden Ihrer Katze zu verbessern und ernsthafte gesundheitliche Probleme zu vermeiden.

Allgemeine Gesundheit

Die allgemeine Gesundheit Ihrer Katze kann stark von einer Futterunverträglichkeit beeinflusst werden. Es ist wichtig, auf Veränderungen zu achten, die auf eine mögliche Unverträglichkeit hinweisen könnten, da diese oft nicht sofort offensichtlich sind.

Gewichtsverlust oder -zunahme

Ein plötzlicher Gewichtsverlust kann ein Zeichen für eine unzureichende Nährstoffaufnahme sein, während eine unerklärliche Gewichtszunahme auf eine ungesunde Futterzusammensetzung hinweisen könnte. Beide Zustände sind alarmierend und sollten nicht ignoriert werden.

Antriebslosigkeit oder Müdigkeit

Wenn Ihre Katze lethargisch wirkt oder weniger aktiv ist als gewöhnlich, könnte dies auf eine Unverträglichkeit hinweisen. Eine verminderte Energie kann durch Unwohlsein oder Schmerzen verursacht werden, die durch die Futterzusammensetzung ausgelöst werden.

Häufige Infektionen oder Erkrankungen

Katzen, die an einer Futterunverträglichkeit leiden, haben möglicherweise ein geschwächtes Immunsystem. Dies kann dazu führen, dass sie anfälliger für Infektionen oder andere gesundheitliche Probleme sind. Achten Sie darauf, ob Ihre Katze häufiger krank wird oder länger für die Genesung benötigt.

Die allgemeine Gesundheit Ihrer Katze ist ein wichtiger Indikator für ihr Wohlbefinden. Bei Anzeichen von Veränderungen ist es ratsam, schnell zu handeln und einen Tierarzt aufzusuchen. Eine frühzeitige Diagnose und Anpassung der Ernährung können entscheidend sein, um das Wohlbefinden Ihrer Katze zu sichern.

Was Sie tun können

Wenn Sie bei Ihrer Katze Anzeichen einer Futterunverträglichkeit bemerken, gibt es mehrere Schritte, die Sie unternehmen können, um das Problem zu identifizieren und zu beheben. Hier sind einige wichtige Maßnahmen:

Beobachtungen machen

Führen Sie ein Tagebuch über das Verhalten und die Symptome Ihrer Katze. Notieren Sie:

  • Wann die Symptome auftreten
  • Welche Futtersorten gefüttert werden
  • Änderungen im Fressverhalten
  • Allgemeine Verhaltensänderungen

Diese Informationen können Ihrem Tierarzt helfen, eine fundierte Diagnose zu stellen.

Tierarztbesuch

Ein Besuch beim Tierarzt ist entscheidend, um die Symptome abklären zu lassen. Der Tierarzt kann:

  • Eine gründliche Untersuchung durchführen
  • Allergietests anordnen
  • Eine Ausschlussdiät empfehlen, um die Ursache der Unverträglichkeit zu identifizieren

Diese Tests helfen, spezifische Allergene oder Unverträglichkeiten zu erkennen.

Futteranpassung

Basierend auf den Empfehlungen Ihres Tierarztes sollten Sie die Ernährung Ihrer Katze anpassen. Hier sind einige Tipps:

  • Führen Sie schrittweise eine Futterumstellung durch, um den Magen-Darm-Trakt nicht zu belasten.
  • Wählen Sie hypoallergenes oder leicht verdauliches Futter, das speziell für Katzen mit Unverträglichkeiten entwickelt wurde.
Langsame Einführung neuer Futtersorten

Wenn Sie neue Futtersorten ausprobieren, gehen Sie vorsichtig vor:

  • Führen Sie neue Produkte schrittweise ein, indem Sie kleine Mengen mischen.
  • Beobachten Sie Ihre Katze genau auf mögliche Reaktionen.

Diese Methode hilft Ihnen, Unverträglichkeiten besser zu identifizieren und zu vermeiden, dass Ihre Katze erneut Beschwerden hat.

Durch diese Schritte können Sie das Wohlbefinden Ihrer Katze fördern und sicherstellen, dass sie die richtige Ernährung erhält. Bei anhaltenden Problemen ist es wichtig, weiterhin den Rat Ihres Tierarztes zu suchen.

Beobachtungen machen

Um eine mögliche Futterunverträglichkeit bei Ihrer Katze zu identifizieren, ist es entscheidend, systematisch Beobachtungen anzustellen. Diese Beobachtungen helfen Ihnen, Muster zu erkennen und die Symptome besser zu verstehen.

Symptome dokumentieren

Führen Sie ein detailliertes Tagebuch, in dem Sie alle Symptome Ihrer Katze festhalten. Notieren Sie:

  • Datum und Uhrzeit des Auftretens
  • Art der Symptome (z.B. Erbrechen, Juckreiz)
  • Dauer und Häufigkeit der Symptome
  • Veränderungen im Fressverhalten

Diese Informationen sind wertvoll für den Tierarzt, um eine fundierte Diagnose zu stellen.

Futterwechsel beobachten

Wenn Sie das Futter wechseln, achten Sie darauf, wie Ihre Katze reagiert. Notieren Sie, ob die Symptome nach dem Wechsel auftreten oder sich verschlimmern. Dies kann Ihnen helfen, spezifische Futterbestandteile zu identifizieren, die problematisch sein könnten.

Verhaltensänderungen registrieren

Beobachten Sie auch das allgemeine Verhalten Ihrer Katze. Achten Sie auf:

  • Änderungen in der Aktivität (z.B. weniger spielen oder sich zurückziehen)
  • Veränderungen im Schlafverhalten (z.B. mehr Schlaf oder Unruhe)
  • Interesse an Futter oder Spielzeug

Diese Verhaltensänderungen können wichtige Hinweise auf das Wohlbefinden Ihrer Katze geben.

Eine sorgfältige Beobachtung und Dokumentation sind entscheidend, um die Ursachen von Unverträglichkeiten zu erkennen. Wenn Sie besorgt sind oder die Symptome anhalten, zögern Sie nicht, einen Tierarzt aufzusuchen. Ihre Aufmerksamkeit kann entscheidend zur Verbesserung der Gesundheit Ihrer Katze beitragen.

Tierarztbesuch

Ein Tierarztbesuch ist ein entscheidender Schritt, wenn Sie bei Ihrer Katze Anzeichen einer Futterunverträglichkeit bemerken. Der Tierarzt kann eine umfassende Untersuchung durchführen und Ihnen helfen, die Ursachen der Symptome zu identifizieren.

Vorbereitung auf den Termin

Um den Tierarztbesuch so effektiv wie möglich zu gestalten, sollten Sie sich im Voraus vorbereiten:

  • Symptome dokumentieren: Halten Sie alle beobachteten Symptome, deren Häufigkeit und Dauer fest. Dies gibt dem Tierarzt wertvolle Hinweise.
  • Futterhistorie bereitstellen: Notieren Sie, welches Futter Ihre Katze in den letzten Wochen gefressen hat, einschließlich Marken und Sorten. Dies hilft, mögliche Auslöser zu identifizieren.
  • Fragen aufschreiben: Überlegen Sie sich im Voraus Fragen, die Sie dem Tierarzt stellen möchten, um alle Ihre Bedenken zu klären.
Untersuchung und Diagnostik

Während des Termins wird der Tierarzt eine gründliche Untersuchung durchführen. Mögliche diagnostische Schritte sind:

  • Körperliche Untersuchung: Der Tierarzt wird Ihre Katze auf Anzeichen von Dehydration, Gewichtsveränderungen oder Hautproblemen untersuchen.
  • Blutuntersuchungen: Diese können helfen, Allergien oder andere gesundheitliche Probleme auszuschließen.
  • Allergietests: In einigen Fällen kann der Tierarzt spezifische Tests anordnen, um herauszufinden, auf welche Nahrungsmittel Ihre Katze reagiert.
Behandlungsoptionen

Basierend auf den Ergebnissen der Untersuchung wird der Tierarzt Ihnen verschiedene Behandlungsoptionen vorschlagen. Dazu können gehören:

  • Ausschlussdiäten: Eine spezielle Diät, bei der bestimmte Nahrungsmittel ausgeschlossen werden, um die Reaktion Ihrer Katze zu beobachten.
  • Medikamentöse Behandlung: In einigen Fällen können Medikamente verschrieben werden, um Symptome zu lindern.
  • Ernährungsberatung: Empfehlungen für hypoallergenes Futter oder spezielle Diäten, die auf die Bedürfnisse Ihrer Katze abgestimmt sind.

Ein rechtzeitiger Besuch beim Tierarzt kann entscheidend sein, um das Wohlbefinden Ihrer Katze zu sichern und mögliche gesundheitliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Zögern Sie nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn Sie Bedenken haben.

Futteranpassung

Die Anpassung der Futterzusammensetzung ist ein wesentlicher Schritt, um das Wohlbefinden Ihrer Katze zu fördern und mögliche Unverträglichkeiten zu minimieren. Hier sind einige wichtige Aspekte, die Sie bei der Futteranpassung beachten sollten:

Schrittweise Umstellung

Eine plötzliche Futterumstellung kann den Magen-Darm-Trakt Ihrer Katze belasten. Daher ist es ratsam, die Umstellung schrittweise durchzuführen:

  • Beginnen Sie mit einer Mischung aus dem alten und dem neuen Futter. Ein Verhältnis von etwa 75 % altem Futter zu 25 % neuem Futter ist ein guter Ausgangspunkt.
  • Erhöhen Sie allmählich den Anteil des neuen Futters über einen Zeitraum von 7 bis 10 Tagen, bis das alte Futter vollständig ersetzt ist.
Hypoallergenes Futter wählen

Bei Verdacht auf eine Futterunverträglichkeit sollten Sie hypoallergenes Futter in Betracht ziehen. Diese Futtersorten enthalten in der Regel:

  • Begrenzte Proteinquellen, die weniger wahrscheinlich allergische Reaktionen hervorrufen.
  • Leicht verdauliche Zutaten, die den Verdauungsprozess unterstützen.

Produkte wie FairCat Sensitive sind speziell für Katzen mit Allergien entwickelt und können eine gute Wahl sein.

Auf Nährstoffbalance achten

Stellen Sie sicher, dass die Ernährung Ihrer Katze ausgewogen ist und alle notwendigen Nährstoffe enthält. Eine abwechslungsreiche Ernährung ist wichtig, um Nährstoffmängel zu vermeiden. Hier sind einige Tipps:

  • Kombinieren Sie Trocken- und Nassfutter, um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten.
  • Achten Sie darauf, dass das Futter alle lebenswichtigen Vitamine und Mineralstoffe enthält.
Regelmäßige Überprüfung

Überprüfen Sie regelmäßig, wie Ihre Katze auf das neue Futter reagiert. Achten Sie auf:

  • Verbesserungen oder Verschlechterungen der Symptome
  • Allgemeine Verhaltensänderungen

Falls sich die Symptome nicht bessern oder neue Probleme auftreten, sollten Sie erneut einen Tierarzt konsultieren, um weitere Anpassungen vorzunehmen.

Die richtige Futteranpassung kann entscheidend sein, um das Wohlbefinden Ihrer Katze zu fördern und ihre Lebensqualität zu verbessern. Nehmen Sie sich die Zeit, um die beste Lösung für Ihre Katze zu finden.

Langsame Einführung neuer Futtersorten

Die langsame Einführung neuer Futtersorten ist ein entscheidender Schritt, um das Risiko von Unverträglichkeiten zu minimieren und das Wohlbefinden Ihrer Katze zu gewährleisten. Ein behutsamer Ansatz hilft, den Verdauungstrakt Ihrer Katze nicht zu überlasten und ermöglicht es Ihnen, mögliche Reaktionen besser zu beobachten.

Schrittweise Umstellung

Beginnen Sie mit einer schrittweisen Umstellung, um Ihrer Katze Zeit zu geben, sich an das neue Futter zu gewöhnen. Hier sind einige Tipps:

  • Erste Phase: Mischen Sie 75 % des bisherigen Futters mit 25 % des neuen Futters. Dies sollte über einen Zeitraum von 3 bis 5 Tagen erfolgen.
  • Zweite Phase: Erhöhen Sie den Anteil des neuen Futters auf 50 % und reduzieren Sie das alte Futter auf 50 %. Halten Sie diese Mischung für weitere 3 bis 5 Tage.
  • Dritte Phase: Führen Sie das neue Futter in einem Verhältnis von 75 % zu 25 % (neues zu altem Futter) ein, bevor Sie schließlich vollständig auf das neue Futter umsteigen.
Beobachtungen während der Umstellung

Während der Umstellung ist es wichtig, Ihre Katze genau zu beobachten. Achten Sie auf:

  • Verdauungsprobleme wie Durchfall oder Erbrechen
  • Verhaltensänderungen, z.B. Appetitlosigkeit oder Unruhe
  • Hautreaktionen, die auf Allergien hinweisen könnten

Notieren Sie alle Veränderungen, um sie später mit Ihrem Tierarzt besprechen zu können.

Wahl des neuen Futters

Wählen Sie ein neues Futter, das speziell für Katzen mit Unverträglichkeiten oder Allergien formuliert ist. Achten Sie darauf, dass es:

  • Begrenzte Proteinquellen enthält, die weniger wahrscheinlich allergische Reaktionen hervorrufen.
  • Leicht verdauliche Zutaten verwendet, um den Verdauungsprozess zu unterstützen.

Eine langsame Einführung neuer Futtersorten kann dazu beitragen, das Risiko von Unverträglichkeiten zu verringern und das Wohlbefinden Ihrer Katze zu fördern. Seien Sie geduldig und achten Sie darauf, wie Ihre Katze auf die Veränderungen reagiert. Bei anhaltenden Problemen sollten Sie einen Tierarzt konsultieren.

Fazit

Die Identifikation und das Management von Futtermittelunverträglichkeiten bei Katzen sind entscheidend für das Wohlbefinden Ihrer Tiere. Es ist wichtig, die Symptome ernst zu nehmen und schnell zu handeln, um mögliche gesundheitliche Probleme zu vermeiden. Eine sorgfältige Beobachtung und Dokumentation der Symptome können Ihnen helfen, die Ursachen besser zu verstehen und gezielte Maßnahmen zu ergreifen.

Ein Tierarztbesuch ist unerlässlich, um eine genaue Diagnose zu stellen und geeignete Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen. Die Anpassung der Ernährung spielt eine zentrale Rolle, um das Wohlbefinden Ihrer Katze zu fördern. Hypoallergenes Futter und eine schrittweise Einführung neuer Futtersorten sind wichtige Schritte, um Unverträglichkeiten zu minimieren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine proaktive Herangehensweise an die Ernährung und Gesundheit Ihrer Katze nicht nur deren Lebensqualität verbessert, sondern auch langfristige gesundheitliche Probleme verhindern kann. Seien Sie aufmerksam und zögern Sie nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn Sie Bedenken haben.

Für weitere Informationen und Unterstützung können Sie sich an Ihren Tierarzt oder an Fachartikel wie diesen wenden, um das beste für Ihre Katze zu erreichen.

Nützliche Links zum Thema