Bauernverband erstattet Anzeige gegen Soko Tierschutz wegen Untreueverdachts
Autor: Tierische Freude Redaktion
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Der Landkreis Prignitz hat Strafanzeige gegen einen Milchziegenbetrieb wegen Tierschutzverstößen erstattet, die durch belastendes Videomaterial aufgedeckt wurden. Der Betriebsinhaber weist die Vorwürfe zurück und betont regelmäßige Kontrollen.
Bauernverband zeigt Soko-Tierschutz-Vorstände an: Verdacht auf Untreue
Der Bayerische Bauernverband (BBV) hat Strafanzeige gegen drei Vorstandsmitglieder der „Soko Tierschutz“ erstattet, darunter auch den Gründer Friedrich Mülln. Der BBV äußert den Verdacht der Untreue und stellt in Frage, ob Spendengelder des gemeinnützigen Vereins ordnungsgemäß verwendet werden. Die Staatsanwaltschaft München I hat den Eingang der Anzeige bestätigt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Die Vorwürfe beziehen sich auf eine Immobilie im Landkreis Traunstein, die laut Grundbuchauszug im Eigentum des Vereins steht. Mülln hat dort einen Wohnsitz angemeldet, und es wird vermutet, dass die Immobilie aus Mitteln des Vereins erworben wurde. Mülln weist die Vorwürfe über seinen Anwalt als unzutreffend zurück und spricht von einer strategischen Einschüchterung der Organisation.
„Die Anzeige sei angemessen und notwendig und keine Schmutzkampagne“, so BBV-Generalsekretär Carl von Butler.
Zusammenfassung: Der BBV hat Strafanzeige gegen Vorstände der Soko Tierschutz wegen Verdachts auf Untreue erstattet. Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Illegale Fischereischeine: Ein Millionenschaden für Umwelt und Vereine
In Schwäbisch Hall wurde ein 46-Jähriger wegen gewerbsmäßiger Urkundenfälschung und Amtsanmaßung zu einem Jahr und vier Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Er soll zwischen 2018 und 2021 gefälschte Fischereischeine an mindestens 46 Abnehmer verkauft haben, was einen Gewinn von 13.800 Euro einbrachte. Der Staat zieht diesen Gewinn ein und der Verurteilte muss zusätzlich 1.800 Euro an eine gemeinnützige Organisation zahlen.
In Baden-Württemberg gibt es rund 180.000 Angler, und das Thema illegale Dokumente ist in der Szene weit verbreitet. Die Fälschungen haben negative Auswirkungen auf den Natur- und Tierschutz, da sie oft von Personen erworben werden, die keine ausreichenden Kenntnisse über Gewässer-Ökologie und Artenschutz haben.
„Was nützt es, wenn wir für viel Geld versuchen Fischarten wieder anzusiedeln und die angeln sie einfach wieder raus“, so Reinhart Sosat vom Landesfischereiverband Baden-Württemberg.
Zusammenfassung: Ein Mann wurde wegen der Fälschung von Fischereischeinen verurteilt, was zu einem Millionenschaden für Umwelt und Vereine führt. Die Fälschungen gefährden den Tierschutz.
Landkreis erstattet Strafanzeige gegen Milchziegenbetrieb – Videos führen zu Kehrtwende
Der Landkreis Prignitz in Brandenburg hat Strafanzeige gegen einen Milchziegenbetrieb aus Perleberg erstattet, nachdem 42 Minuten Videomaterial der Tierschutz-Organisation Soko Tierschutz ausgewertet wurden. Die Aufnahmen zeigen, wie Ziegen geschlagen und getreten werden, was zu schweren Tierschutzvorwürfen führt.
Die Kreisverwaltung hat die Strafanzeige am 25. Juni bei der Staatsanwaltschaft Neuruppin eingereicht. Der Betriebsinhaber weist die Vorwürfe zurück und betont, dass der Betrieb regelmäßig kontrolliert wird und alle Mitarbeiter über die erforderliche Sachkunde verfügen.
„Das Bildmaterial hat auch uns bewegt und erschüttert“, sagte Maria Hansen, Beigeordnete der Kreisverwaltung.
Zusammenfassung: Der Landkreis Prignitz hat Strafanzeige gegen einen Milchziegenbetrieb erstattet, nachdem Videos von Tierschutzverstößen aufgetaucht sind. Der Betriebsinhaber bestreitet die Vorwürfe.
Quellen:
- Bauernverband zeigt Soko-Tierschutz-Vorstände an: Verdacht auf Untreue
- Traumhündin Deevi wartet auf Rettung (Nürnberg) - Hunde aus dem Tierheim / Tierschutz
- Illegale Fischereischeine: Ein Millionenschaden für Umwelt und Vereine
- Landkreis erstattet Strafanzeige gegen Milchziegenbetrieb – Videos führen zu Kehrtwende
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